News

10 denkwürdige Momente des WTCR-Rennens von Marokko

2020-02-09T06:00:26+01:00Februar 9th, 2020|2020|

In der Woche, in welcher sich der FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) von Marokko als Austragungsort verabschiedet hat, blicken wir auf zehn denkwürdige Momente aus den beiden vergangenen Jahren zurück.

1: Tarquini schreibt Geschichte …
Am 7. April 2018 um 17:52 Ortszeit schrieb Gabriele Tarquini Motorsportgeschichte, als er in Marrakesch das erste Rennen in der Geschichte des FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) gewann. Doch es war knapp, denn der Hyundai-Fahrer setzte sich mit nur 0,729 Sekunden Vorsprung gegenüber Thed Björk durch.

2: … Björk auch
Weitere Geschichte wurde 12 Monate später geschrieben, als Björk den ersten Sieg in einer FIA-Weltmeisterschaft für ein chinesisches Auto holte. Er fuhr den Lynk & Co 03 TCR zum Sieg beim WTCR-Rennen von Marokko 2019.

3: “Mister Le Mans” mit Spritztour im Audi
Bevor die WTCR-Piloten 2018 zum Debüt der Rennserie in Marrakesch auf die Strecke gingen, drehte Tom Kristensen eine Runde mit einem Audi RS 3 LMS. “Mister Le Mans” tat dies zur Erstellung eines Beitrags für den TV-Sender Eurosport.

4: Lessennes der Jüngste
Benjamin Lessennes war 18 Jahre, neun Monate und neun Tage alt, als er 2018 am WTCR-Rennen von Marokko teilnahm. Er ist bis heute der jüngste Fahrer, der an einem WTCR-Rennen teilgenommen hat.

5: Lokalmatador fährt schnellste Runde …
Lokalmatador Mehdi Bennani holte sich beim WTCR-Rennen von Marokko 2019 die TAG Heuer Best Lap Trophy für die schnellste Rennrunde.

6: … aber 2018 setzte noch einen drauf
Während Bennani 2019 ein starkes Renntempo zeigte, schaffte er im Jahr zuvor sogar einen Podiumsplatz. In Lauf 2 des WTCR-Rennens von Marokko 2018 belegte er den zweiten Platz hinter Jean-Karl Vernay.

7: Sieben Weltmeister auf der Strecke
Beim WTCR-Rennen von Marokko 2019 war nicht nur einer, sondern gleich sieben Titelträger aus FIA-Weltmeisterschaften auf der Strecke. Die “Super Seven” waren Thed Björk, Augusto Farfus, Rob Huff, Johan Kristoffersson, Yvan Muller, Andy Priaulx und Gabriele Tarquini.

8: Monteiro gibt Vollzeit-Comeback
Tiago Monteiro gab beim WTCR-Rennen von Marokko 2019 nach langer Auszeit aufgrund von schwerer Verletzung sein Vollzeit-Comeback im Motorsport. Und dabei zeigte er, dass er nichts von seiner Magie verloren hatte. Monteiro zog direkt ins DHL Pole-Position-Shootout ein.

9: Rivalen eng beisammen
Die unglaublich hohe Konkurrenzdichte im WTCR wurde demonstriert, als die 23 schnellsten Fahrer im ersten Segment des zweiten Qualifyings zum WTCR-Rennen von Marokko 2019 nur durch 0,8 Sekunden getrennt waren.

10: Azcona setzt Zeichen
Mikel Azcona machte seine Absichten im WTCR mit einer starken Leistung direkt bei seinem Debüt in Marokko 2019 deutlich. Der Champion der TCR Europe 2018 qualifizierte sich als Fünfter für Lauf 3 und fuhr anschließend den ersten Podestplatz für das CUPRA-Team PWR Racing ein.

* Vor Einführung des WTCR im Jahr 2018 war Marokko von 2009 bis 2017 Gastgeber der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) gewesen. Natürlich gab es bei den neun WTCC-Gastspielen in Marrakesch hunderte von denkwürdigen Momenten. Die Geschichtsbücher zeigen, dass Rob Huff der erste Fahrer war, der in Marokko einen Sieg einfuhr. Der Brite war damals ein kommender Weltmeister.