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Als der WTCR zum ersten Mal den "Ring" bezwang

2019-06-12T16:02:05+02:00Juni 8th, 2019|2019, WTCR-Rennen von Deutschland 2019|

Rückblick auf 2018: Tourenwagen-Legende Yvan Muller war der große Sieger auf der härtesten Rennstrecke der Welt: Ein Sieg in Rennen 1 und Platz drei in Rennen 3 ließen ihn vom 10. bis 12. Mai auf der Nürburgring-Nordschleife an die Tabellenspitze des WTCR / OSCARO vorstoßen.

Der Argentinier Esteban Guerrieri trat mit einem Sieg in Rennen 2 in große Fußstapfen namhafter Landsleute: Dem großen Juan Manuel Fangio und dem dreifachen Tourenwagen-Weltmeister José María López. Er gewann ein packendes Rennen vor Pepe Oriola. Thed Björk holte seinen ersten Sieg der Saison 2018. Damit komplettierte er ein unvergessliches Wochenende für das YMR-Team von Yvan Muller.

Nach dem Sieg im ersten Rennen belegte Muller im zweiten Rennen den vierten Platz. Im dritten Rennen erreichte er in seinem Hyundai i30 N TCR mit Rang drei das Podium. Diese Leistung sorgte in Verbindung mit einem leidvollen Wochenende für den bis dahin führenden Gabriele Tarquini für eine Führung Mullers in der Gesamtwertung. Er lag mit 19 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.

Der Italiener erwischte ein miserables Wochenende in Deutschland: Er schied in de ersten beiden Rennen aus und trat zum dritten gar nicht mehr an.

Björk hatte noch etwas gutzumachen: In Rennen 1  er eine Niederlage gegen Teamchef Muller einstecken, der von der DHL-Pole aus gestartet war. Björk (im Bild) erwischte einen perfekten Start in Rennen 3 und hielt dem enormen Druck von Comtoyou-Audi-Pilot Frédéric Vervisch stand.

“Ich bin glücklich und erschöpft”, sagte Honda-Pilot Guerrieri nach dem Heimsieg für sein Team ALL-INKL.COM Münnich Motorsport. “Es war ein hartes Rennen. Wir wussten, was die Stärken des Civic Type R waren und was die Schwachstellen. Deshalb haben wir versucht, die Stärken zu maximieren. Ich hatte einen guten Start gemacht und wir uns ist es gelungen, die Führung zu übernehmen und das Rennen zu kontrollieren. Gestern konnten wir keine gute Balance finden. Aber gestern Abend haben wir uns um jedes Detail gekümmert und das Auto so gut gemacht wie möglich. Wir haben alles gegeben und jetzt stehen wir hier mit dem Siegerpokal.”

Resultate:
DHL Pole-Position Rennen 1: Thed Björk (SWE) Hyundai i30 N TCR
Sieger Rennen 1: Yvan Muller (FRA) Hyundai i30 N TCR
Schnellste Runde Rennen 1: Norbert Michelisz (HUN) Hyundai i30 N TCR
DHL Pole-Position Rennen 2: Pepe Oriola (ESP) Cupra TCR
Sieger Rennen 2: Esteban Guerrieri (ARG) Honda Civic Type R TCR
Schnellste Runde Rennen 2: Norbert Michelisz (HUN) Hyundai i30 N TCR
DHL Pole-Position Rennen 3: Thed Björk (SWE) Hyundai i30 N TCR
Sieger Rennen 3: Thed Björk (SWE) Hyundai i30 N TCR
Schnellste Runde Rennen 3: Frédéric Vervisch (BEL) Audi RS 3 LMS
TAG Heuer Best Lap Trophy: Frédéric Vervisch (BEL) Audi RS 3 LMS
TAG Heuer Most Valuable Driver: Yvan Muller (FRA) Hyundai i30 N TCR