ATTILA TASSI: AUFHOLJAGD IM REGEN IST DER PASSENDE ABSCHLUSS EINES „GUTEN JAHRES“

2021-12-09T06:00:56+01:00Dezember 9th, 2021|2021, WTCR VTB Race of Russia 2021|

Attila Tassi kämpfte sich in beiden nassen Rennen auf dem Sotschi-Autodrom durch das Feld und krönte damit seine bisher beste Saison im FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR).

Der Ungar, der in diesem Jahr seinen ersten WTCR-Sieg erzielt hatte, startete das erste Rennen in Russland von Platz 13 aus und arbeitete sich trotz eines schlechten Startes bis zur Rennmitte auf Rang sieben vor.

Diese Leistung konnte der Fahrer eines Honda Civic Type R TCR aus dem Team ALL-INKL.DE Münnich Motorsport im zweiten Rennen sogar überbieten. Obwohl es beim Start zwischen ihn und Gilles Magnus zu einer Berührung gekommen war, beendete der Ungar die erste Runde auf Rang sieben. Nach der Startkollision brauchte er nicht lange, um die Lücke zu seinen Vordermännern zu schließen und in den Angriff überzugehen.

Als Mikel Azcona und Yvan Muller hinter dem Safety-Car, einem Honda Civic Type R Limited Edition, kollidierten, machte Tassi zwei weitere Plätze gut. Damit war das Podium für ihn in greifbarer Nähe, doch nach einigen Zweikämpfen beendete er das Rennen schließlich als Vierter.

„Was für ein Wochenende, um die Saison zu beenden“, sagte Tassi im Anschluss. „Nach der Enttäuschung es am Samstag nicht in das Q2 geschafft zu haben, war echt froh über den Regen. Nach meinem guten Start in Rennen 1 habe ich zunächst in der ersten Runde nur versucht, die Position zu halten. Aber das Auto war wirklich großartig und ich fand immer mehr und mehr Grip. Dadurch erhielt ich die Möglichkeit, meine Vorderleute zu jagen, was ich wirklich sehr genoss.“

„Der Start in Rennen 2 war exzellent, aber dann verlor ich nach dem Kontakt etwas an Momentum. Aber ich konnte mich schnell wieder fangen und die erste Runde als Siebter beenden. Der Grip, den wir hatten, sorgte bei mir für neue Zuversicht. Es ist eine großartige Art und Weise eine Saison zu beenden, die nicht immer leicht für mich war. Dennoch war aus meiner Sicht ein gutes Jahr und dafür möchte ich mich bei meinem Team und bei Honda bedanken.“