AZCONA HOFFT ZUHAUSE AUF EIN BESSERES ERGEBNIS

2021-07-01T18:00:37+02:00Juli 1st, 2021|2021, WTCR Race of Portugal 2021|

Der Spanier Mikel Azcona holte auf dem Circuito do Estoril seine ersten Punkte im FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR). Dennoch hadert er mit dem Verlauf des Wochenendes.

Im zweiten Rennen hatte eine Kollision mit Tom Coronel alle Hoffnungen auf Punkte zunichte gemacht. Für seine Beteiligung am Zwischenfall erhielt Azcona eine Durchfahrtstrafe, nur um kurz darauf den Waagen abzustellen.

„Nach dem Freien Trainings waren wir ganz zufrieden gewesen. Wir waren mehrmals in die Top 10 gefahren, dazu zweimal auf P8 und wir dachten, dass wir uns im Qualifying nochmal steigern könnten“, erklärte Azcona, der wie alle weiteren WTCR-Fahrer mit Goodyear-Reifen antritt. „Aber mehr als Platz 13 war einfach nicht möglich. Wenn ich auf meiner schnellsten Runde keinen Fehler gemacht hätte, vielleicht noch Platz zwölf oder elf, aber mehr nicht.“

„Im ersten Rennen hatten wir einen recht guten Start und ich konnte in den ersten Kurven einige Überholmanöver setzen, wodurch ich nach der ersten Runde auf P9 lag. Eine gute Ausgangsposition. Danach war ich hinter [Attila] Tassi und [Thed Björk], denen ich überraschenderweise folgen konnte. Als ich sah, dass sie anfingen zu kämpfen, versuchte ich, so nah wie möglich heranzukommen. Und als sie sich berührten, nutze ich die Gelegenheit, um beide zu überholen. Dieses Ergebnis fühlt sich an wie ein Sieg.“

„Das zweite Rennen verlief nicht so gut. Obwohl mein Start nicht so schlecht war, musste ich mich in den ersten Kurven verteidigen. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass die Pace nicht die gleiche wie im ersten Rennen war.“

„Unglücklicherweise waren wir nach der Gegengeraden in der ersten Runde zu dritt nebeneinander. Ich sah wie [Nathanaël] Berthon neben mir ins Kiesbett fuhr und die Kontrolle verlor. Mir war klar, dass der Audi in einem 45-Grad-Winkel in mein Auto krachen würde. Wir waren sehr schnell unterwegs, was einen heftigen Unfall bedeutet hätte.“

„Also entschied ich mich, diesen Crash zu vermeiden und zog ein bisschen nach links – nur leider war da Tom Coronel.“

„Es war ein hartes Wochenende mit wenigen Punkten. Aber ich bin mir sicher, dass wir nächste Woche in Aragón, bei meinem Heimrennen, auf dem Podium stehen werden.“