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Buri sichert sich WTCR-Wildcard für die Nürburgring-Nordschleife

2019-06-10T14:15:23+02:00Juni 10th, 2019|2019, WTCR-Rennen von Deutschland 2019|

Antti Buri wird vom 20. bis 22 Juni auf der legendären Nürburgring-Nordschleife im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR debütieren und hat sich dabei die Top 10 als Ziel gesetzt.

Er wird einen Audi RS 3 LMS des neuen AS Motorsport-Teams fahren, das er mitgegründet hat. Buri wird der erste finnische Fahrer im WTCR / OSCARO sein. Nach Siegen in der stark besetzten ADAC TCR Germany ist der frühere Formelpilot nun für die nächste Herausforderung bereit.

“Der von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR war immer mein großes Ziel”, sagt der 30-Jährige, der aus der im Südwesten Finnlands gelegen Stadt Turku stammt. “Ich fahre seit 2016 in der ADAC TCR Germany und bin in der 24H Series mit TCR-Autos auf internationalem Niveau gefahren. Als sich die Möglichkeit der Wildcard und damit der Aufstieg auf Weltniveau bot, habe ich zugegriffen.”

Gemäß des Reglements des FIA WTCR / OSCARO müssen Wildcard-Starter 20 Kilogramm zusätzlich einladen. Buri hofft, dass ihm seine Kenntnis der 25,378 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife dabei hilft, diesen Nachteil ein wenig auszugleichen.

“Das sind die Regeln, die ohne Ausnahme für alle Wildcards gelten”, sagt Buri. “Natürlich hilft das zusätzliche Gewicht nicht gerade, aber ich kenne die Strecke gut und bin schon zweimal das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife gefahren. Im vergangenen Jahr habe ich dabei zusammen mit meinen Teamkollegen die TCR-Klasse gewonnen. Ein Langstreckenrennen ist aber kein Sprint. Ich bin auch noch nie mit dem Audi RS 3 LMS auf der Nordschleife gefahren. Ich kenne das Auto aber ganz gut. Ich fahre seit 2017 in der ADAC TCR Germany damit und habe dieses Jahr schon drei Rennen gewonnen.”

Buri, der die Nordschleife “als eine Kombination aus Rallye-Prüfung und Autobahn” beschreibt, peilt beim WTCR-Rennen von Deutschland ein Top-10-Resultat an. “Das Niveau des #WTCR2019SUPERGRID mit seinen vielen Weltmeistern und Champions aus anderen Top-Serien steht außer Frage. Ich habe den WTCR im TV und Internet intensiv verfolgt und weiß daher, wie eng die Rennen und wie knapp die Abstände sind. Wenn man nur ein bisschen zu langsam ist, steht man hinten. Mit den Top 10 wäre ich recht zufrieden, das ist mein Ziel. Ich freue mich aber einfach, für ein Wochenende dazuzugehören und werde jede einzelne Sekunde genießen.”

Seinen bislang letzten Sieg in der ADAC TCR Germany fuhr der Finne am vergangenen Wochenende im zweiten Rennen auf dem Red-Bull-Ring in Österreich ein.

Warum es für Buri eine Familienangelegenheit ist
Antti Buri ist nicht der erste aus seiner Familie, der mit Audi-Power antritt. “Rennen mit Audi zu fahren, hat in unserer Familie Tradition. Mein Vater Risto ist in den 1980er-Jahren mit einem Audi 200 quattro Rallyes gefahren. Es daher toll, dass mit mir jetzt die nächste Generation auch mit den vier Ringen fährt. Ich werde der erste finnische Fahrer im WTCR sein und bin ein großer Fan von Tourenwagen. Sie können sich also vorstellen wie stolz es mich macht, die finnischen Farben im Starterfeld zu vertreten.”