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CUPRA glaubt an WTCR-Siege … aber nicht gleich auf einmal

2020-02-07T06:00:14+01:00Februar 7th, 2020|2020|

CUPRA-Renndirektor Jaime Puig setzt große Hoffnungen auf den neuen Leon TCR – Während der Produktions- und Auslieferungsphase dämpft er aber die Erwartungen

Im Jahr 2019 hat die alte Version des CUPRA TCR in allen TCR-Serien 70 Siege eingebracht und sich damit auf Platz eins der Tabelle gesetzt. Von der neuen Version in der Saison 2020 wird deshalb viel erwartet.

Da das Auftragsbuch sehr voll ist, wird die Auslieferung in drei Phasen aufgeteilt, weshalb nicht alle Fahrzeuge zeitgleich zur Verfügung stehen werden.

“Nicht alle Kunden können am ersten Tag ein Auto bekommen, weil sie Schritt für Schritt ausgeliefert werden”, so Puig. “Wir arbeiten gegen die Zeit und wir sind immer mit unseren Kunden in Gesprächen, damit sie die Autos rechtzeitig bekommen und sie ihre Pläne im Rennsport auch durchführen können. Ich weiß nicht, ob wir in diesem Jahr die 70-Siege-Marke schlagen werden, aber ich bin mir sicher, dass wir bereit sein werden, wenn das Auto auf der Rennstrecke eingesetzt wird.”

Aufgrund des hohen Interesses durch die Kunden musste CUPRA Racing hart arbeiten, damit die neue Version das erfolgreiche Vorgängermodell in den Schatten stellt.

“Es ist ein brandneues Auto, das komplett neu designt wurde”, sagt Puig- “Natürlich wurden einige Teile vom vorigen Modell übernommen. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Basis des neuen CUPRA der neue Leon ist, der gerade erst auf den Markt gekommen ist. Wir haben in den vergangenen Monaten in Spanien, Portugal und Italien getestet, das Feedback war sehr gut.”

“Trotz des neuen Autos bleiben wir unseren Prinzipien treu: Wir haben viele Standardteile und modifizierte Serienteile verwendet, damit der Preis im Rahmen bleibt und die Haltbarkeit maximiert wird. Das ist der Schlüssel für den Erfolg und die DNS des CUPRA. Dazu sind wir mit dem Auto sehr wettbewerbsfähig.”

Der neue CUPRA TCR wird im WTCR FIA Tourenwagen-Weltcup zum Einsatz kommen, erstmals am 24. bis 26. April beim WTCR-Rennen von Ungarn.