Damals als... Tarquini im WTCR die Herzen der Ungarn brach

2019-04-20T12:00:07+02:00April 20th, 2019|2019, WTCR Race of Hungary 2019|

Gabriele Tarquini holte im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR drei Siege bei sechs Starts, nachdem Yann Ehrlacher und Rob Huff im vergangenen Jahr (28. bis 29. April) ihre ersten Saisonsiege auf dem Hungaroring (28. bis 29. April) erzielt hatten.

Ehrlacher, der Neffe des viermaligen Tourenwagen-Weltmeisters Yvan Muller, profitierte von einigen frühen Scharmützeln, um in zwei Kurven von Platz fünf auf Platz eins zu klettern und das Rennen 1 für ALL-INKL.COM Münnich Motorsport zu gewinnen. Esteban Guerrieri sorgte für einen Doppelsieg der deutschen Mannschaft, Norbert Michelisz stand bei seinem Heimrennen als Dritter auf dem Podium.

Nachdem Michelisz im ersten Rennen seine Pole nicht in einen Sieg umwandeln konnte, hatte er im dritten Rennen einen weiteren Versuch. Doch Tarquini kam beim Start besser weg und ging an Michelisz vorbei. Der folgte ihm zwar über die gesamte Renndistanz, kam aber nie in eine Angriffsposition – sehr zur Enttäuschung der Tausenden von Heimfans.

Yvan Muller wurde wie schon im zweiten Rennen Dritter. Dort kam er hinter Rennsieger Rob Huff und dem ungarischen Wildcard-Piloten Dániel Nagy ins Ziel.

Audi Pilot Jean-Karl Vernay sammelte in allen drei Rennen Punkte, war aber enttäuscht, nicht näher an der Spitze zu sein. Auch Thed Björk war mit seinem Yvan-Muller-Racing Hyundai nicht gut in Form.

“Für Norbi tut es mir leid, denn er hatte ein fantastisches Wochenende, steht aber am Ende ohne Sieg da”, sagte Tarquini damals. “Er ist auf fantastische Weise auf die Pole-Position gefahren und war in der besten Position, das dritte Rennen zu gewinnen. Aber zu seinem Unglück war mein Start besser als meiner, und das war der Schlüssel zum Sieg.”