DAS ERSTE RENNEN IN UNGARN: AZCONA FEIERT DOMINANTEN SIEG

2022-06-12T11:58:23+02:00Juni 12th, 2022|2022, WTCR Race of Hungary 2022|

Mikel Azcona feiert seinen zweiten Saisonsieg im diesjährigen FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR). Der Spanier gewann das erste Rennen auf dem Hungaroring von der Pole aus.

Der Mann aus dem Team BRC Hyundai N Squadra Corse erwischte einen guten Start, löste sich von seinen Verfolgern und feierte seinen nächsten Sieg im Hyundai Elantra N TCR. Mit diesem Ergebnis ist er der neue, von Goodyear präsentierte #FollowTheLeader.

Der amtierende „König des WTCR“, Yann Ehrlacher, konnte von Startplatz drei aus kommend, einen kleinen Fehler von Nathanaël Berthon in der vorletzten Runde ausnutzen, wodurch er sich den zweiten Platz sicherte. Berthon aus dem Team Comtoyou DHL Audi Sport konnte den Franzosen die gesamte Zeit hinter sich halten, missachtete aber immer wieder die Track-Limits und stand kurz vor einer Strafe und so genügte ein Fehler, um die Reihenfolge des Podiums zu verändern.

„Ich bin sehr glücklich und zufrieden. Es war ein sehr angenehmes Rennen“, sagte Azcona. „Es gab keinen Druck von hinten, abgesehen von den ersten paar Kurven, wo ich versucht habe, mich zu verteidigen. Das ist immer der schwierigste Teil des gesamten Rennens. Aber das Auto hat gut funktioniert und das Set-up war unglaublich. Dafür möchte ich meinem Team danken.“

„Es war sehr anstrengend, weil es so heiß im Auto war“, sagte Ehrlacher. „Der Start war schwierig, weil ich auf der Innenbahn war. Wir haben es da versucht, aber mir fehlte ein bisschen der Speed. Danach habe ich gemerkt, dass ich meine Reifen zerstören würde, wenn ich zu dicht hinter Nat geblieben wäre. Aus diesem Grund habe ich sie geschont und die letzten drei Runden als meine Chance gesehen. Ich wurde noch vorsichtiger, als ich Vibrationen in meinem Reifen gespürt habe, aber ich habe es am Ende voll durchgezogen.“

Berthon ärgerte sich über die Verwarnungen, aufgrund der Verstöße gegen die Track-Limits. „Ich habe mich gewundert, aber vielleicht war es sehr knapp. Wir müssen uns die Aufzeichnungen anschauen. Es ist natürlich sehr enttäuschend, wenn man kurz vor dem Ende eine Position verliert. Aber es war trotzdem ein gutes Rennen, wenn man bedenkt, dass ich ab der zweiten Runde zu kämpfen hatte. Yann war auf jeden Fall viel schneller.“

Gilles Magnus startete und beendete das Rennen auf Platz vier, dicht gefolgt von Ma Qing Hua aus dem Team Cyan Performance Lynk, der den Belgier in den letzten Runden ordentlich unter Druck setzte. Rob Huff arbeitete sich von Startplatz acht auf Rang sechs vor. Der Mann aus dem Team Der Zengő Motorsport konnte die Honda von ALL-INKL.COM Münnich Motorsport mit zwei schönen Manövern schon früh im Rennen überholen.

Néstor Girolami, der den Titel des amtierenden, von Goodyear präsentierten #FollowTheLeader an Mikel Azcona verlor, wurde Siebter vor Santiago Urrutia, der sich in einem harten Zweikampf gegen Esteban Guerrieri durchsetze. Guerrieri startete eigentlich von Platz fünf und musste sich das gesamte Rennen über verteidigen, wobei er in einer Runde in Kurve drei durch Santiago Urrutia sogar ins Schliddern gebracht wurde.

Yvan Muller komplettierte die Top 10 vor seinem Lynk & Co-Kollegen Thed Björk. Lokalmatador Norbert Michelisz machte einen Platz gut und beendete das Rennen auf Platz 12 vor Mehdi Bennani im Comtoyou Audi, Attila Tassi im Liqui Moly Team Engstler Honda und Tom Coronel, der für eine Berührung mit Dániel Nagy von Zengő Motorsport bestraft wurde.

Yvan Muller schnappte sich den letzten Platz in den Top 10 vor seinem Lynk & Co-Kollegen Thed Björk. Lokalmatador Norbert Michelisz machte einen Platz gut und beendete das Rennen auf Platz zwölf vor Mehdi Bennani im Comtoyou-Audi, Attila Tassi im Liqui-Moly-Honda und Tom Coronel, der für eine Kollision mit Dániel Nagy von Zengő Motorsport bestraft wurde.

Das zweite Rennen in Ungarn startet um 16:45 Uhr.