DAS ZWEITE RENNEN IM ELSASS: ROB HUFF FEIERT NÄCHSTEN SAISONSIEG

2022-08-11T14:18:58+02:00August 7th, 2022|2022, WTCR Race of Alsace GrandEst 2022|

Rob Huff musste seine Führung 18 Runden lang verteidigen, bevor er im zweiten Rennen im Elsass seinen zweiten Saisonsieg im diesjährigen FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) feiern durfte.

Auf dem Weg zu seinem fünften WTCR-Sieg erwischte der Brite einen besseren Start als Polessitter Mehdi Benanni. Im Anschluss fuhr er sich genug Abstand heraus, um sich gegen die Angriffe des Fahrers aus dem Team Comtoyou Audi Sport zu wehren.

Mit dem Erfolg auf dem Circuit l’Anneau du Rhin festigte Huff nicht nur seinen dritten Platz in der Fahrermeisterschaft, sondern baut auch seine Führung in der WTCR-Trophy-Meisterschaft für unabhängige Fahrer weiter aus.

„Im Moment läuft es für uns hervorragend. Jedes Mal, wenn wir auf die Strecke gehen, wird das Auto schneller.“

„Am Anfang des Wochenendes hatten wir nicht das beste Set-up, aber zum Ende war das Auto dort, wo wir es brauchten. Ich hatte einen super Start, überholte Mehdi und konzentrierte mich im Anschluss auf das Reifenmanagement. Dabei war mein Vorsprung immer groß genug, um nicht angegriffen zu werden.“

„Ein riesiges Dankeschön geht an das Team, das uns auf den richtigen Weg geführt hat. Wir haben jetzt noch zwei Rennwochenenden vor. Mal sehen, was wir dabei aus dem Sack ziehen können.“

Mehdi Benanni feierte mit Platz zwei sein erstes Podium der Saison. Dahinter landete der amtierende, von Goodyear präsentierte #FollowTheLeader, Mikel Azcona, der mit diesem Ergebnis seinen Meisterschaftsvorsprung auf 35 Punkte ausbaut.

Auf dem Weg dahin kämpfte sich der Spanier von Rang acht auf Platz vier vor. Seinen Podiumsplatz hat er allerdings Teamkollege Norbert Michelisz zu verdanken, der ihn wenige Runden vor dem Ende vorbeiließ.

Der Ungar wurde folgerichtig Vierter, vor Gilles Magnus (Comtoyou), Tiago Monteiro (LIQUI MOLY Team Engstler) und dem Titelanwärter Nestor Girolami (ALL-INKL Münnich Motorsport), der damit seinen zweiten Platz in der Meisterschaft behauptet.

Girolami profitierte in den letzten beiden Kurven von einer Kollision seines Teamkollegen Esteban Guerrieri mit Tom Coronel aus dem Team Comtoyou DHL Audi Sport. Sowohl der Honda als auch der Audi kamen als Folge dessen von der Strecke ab und Coronel verlor sogar ein Rad.

Der Sieger aus dem ersten Rennen, Nathanaël Berthon, wurde Achter. Komplettiert wurden die Top 10 durch die Honda von Attila Tassi und Esteban Guerrieri.