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Debüt an der Nordschleife: Ceccon noch nie in einem Auto gesprungen

2019-06-12T16:00:29+02:00Juni 11th, 2019|2019, WTCR-Rennen von Deutschland 2019|

WTCR-OSCARO-Rennsieger Kevin Ceccon erwartet, bei seinem Debüt nicht nur metaphorisch über die Nürburgring-Nordschleife zu fliegen

Der Italiener gehört zu den drei Fahrern im #WTCRSUPERGRID, die noch nie auf dem legendären 25,378 Kilometer langen Kurs in der Eifel gefahren sind.

An zwei Tagen will er sich im Simulator auf sein Debüt vorbereiten. Er erwartet nicht, das WTCR-Rennen von Deutschland vom 20. bis 22. Juni zu genießen, weil er die Strecke nicht gut kennt. Er hat großen Respekt vor der Herausforderung, die vor ihm steht.

Die Nordschleife genießt man erst, wenn man alles kennt oder man zumindest denkt, alles zu kennen„, sagt der Alfa-Romeo-Fahrer des Teams Mulsanne. „Ich werde versuchen, das Beste daraus zu machen und es bestmöglich zu genießen. Ich bin aber noch nie in einem Rennwagen gesprungen. Ich werde das [wegen der Kompression] tun. Alles wird für mich neu sein.

Auf die Frage, ob das Rennen auf der Nordschleife Ceccons größte Herausforderung in seiner Karriere sei, antwortet er: „Ich habe mein GP2-Debüt in Barcelona gegeben, ohne das Auto zu kennen. Dann bin ich in Macao gestartet, mit nur einem Simulator-Tag auf dem Buckeln. Dort bin ich ins Q2 gekommen. Ich habe schon einige schwierige Herausforderungen gemeistert. Das wird trotzdem eine der schwierigsten Herausforderungen in meinem Leben.

Mikel Azcona und Attila Tassi sind die beiden weiteren Fahrer, die ihr Nordschleifen-Debüt im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup geben werden.

Das Foto zeigt Ceccons ehemaligen Teamkollegen Fabrizio Giovanardi bei einem Sprung auf der Nordschleife im Jahr 2018.