DER WTCR BEKOMMT IM NEUEN JAHR EINE NEUE MANAGEMENT-STRUKTUR

2022-01-12T12:00:55+01:00Januar 12th, 2022|2022|

Das Management des FIA Tourenwagen-Weltcups (WTCR) wird mit zwei weiteren Leuten verstärkt. Damit möchte der Veranstalter Discovery Sports Events die Organisation der Rennserie weiter verbessern.

Der neue WTCR-Direktor heißt Jean-Baptiste Ley (abgebildet). Der 43-jährige kann auf eine große Historie im Kundensport zurückblicken. Ley betreute vorher seit 2014 die europäische Rallyemeisterschaft. Der ausgebildete Ingenieur ersetzt nun Xavier Gavory als WTCR-Direktor.

Dieser übernimmt nun die Leitung des eTourenwagen-Weltcup (ETCR), der ebenfalls von Discovery Sport Events ausgerichtet wird.

Der zweite neue Mann heißt Marc Minari. Der 54 übernimmt die Rolle des ausführenden TV-Produzenten, nachdem Felipe McGough seine Arbeit für den WTCR aufgegeben hat. Minari war seit 2015 der leitende TV-Produzent der ERC. Allerdings arbeitete er früher auch bei den TV-Übertragungen der Formel 1, der Motorrad-Langstreckenweltmeisterschaft (FIM) sowie der 24 Stunden von Le Mans.

Ley und Minari arbeiten damit zukünftig mit den weiteren WTCR-Managern Maurizio Bartolomei und Fiona Rees zusammen. Dabei übernimmt Bartolomei die Rolle des leitenden Eventmanagers während Rees für die Teamkoordination verantwortlich ist. Beide sind seit vielen Jahren im Management des WTCR und waren auch schon zu Zeiten der Tourenwagen-Weltmeisterschaft dabei. In all den Jahren haben sie sich eine gute Reputation erarbeitet.

Doch der WTCR hat im Jahr 2022 mit Manel Martinez einen weiteren „Neuzugang“. Das Aufgabenfeld des langjährigen Logistikmanager des ERC, der Discovery Sport Events in den letzten Jahren als Berater zur Seite stand, wird dabei erweitert. Ab sofort koordiniert er nicht nur die Reisen der Mitarbeiter von Discovery Sports Events, sondern er übernimmt auch das Fahrerlager-Management. Das Team, welches verantwortlich ist für die Durchführung der Rennwochenenden, wird mit Laurie Flores komplettiert. Die ehemalige Mitarbeiterin des ERC füllt in der Motorrad-Langstreckenweltmeisterschaft (FIM) eine ähnliche Aufgabe aus.