ERSTER WTCR-SIEG FÜR DEN AUDI DER ZWEITEN GENERATION: VERVISCH VERLÄSST ARAGON ALS SIEGER

2021-07-11T18:00:08+02:00Juli 11th, 2021|2021, WTCR Race of Spain 2021|

Gabriele Tarquini und Frédéric Vervisch trotzten den glühenden Temperaturen im Motorland Aragon und fuhren beim WTCR-Wochenende in Spanien jeweils einen Sieg ein. Für beide Fahrer war es der erste Triumph im FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) seit 2019.

Die Top 3 des ersten Rennens

1. Gabriele Tarquini (ITA), BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse, Hyundai Elantra N TCR, 21:23.928 Minuten, Durchschnittsgeschwindigkeit 151,4 km/h

2. Mikel Azcona (ESP), Zengő Motorsport, CUPRA Leon Competitión, +1,880s

3. Tom Coronel (NLD), Comtoyou DHL Team Audi Sport, Audi RS 3 LMS, +8,455s

Schnellste Runde: Tarquini (ITA), BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse, Hyundai Elantra N TCR, 2:07.023 Minuten, Durchschnittsgeschwindigkeit 151,4 km/h

 

Die Top 3 des zweiten Rennens

1. Frédéric Vervisch (BEL), Comtoyou Team Audi Sport, Audi RS 3 LMS, 28:57.708 Minuten, Durchschnittsgeschwindigkeit 150,8 km/h

2. Thed Björk (SWE), Cyan Performance Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, +1,191s

3. Gilles Magnus (BEL), Comtoyou Team Audi Sport, Audi RS 3 LMS, +1,691s

Schnellste Runde: Vervisch (BEL), Comtoyou Team Audi Sport, Audi RS 3 LMS, 2:07.588 Minuten, Durchschnittsgeschwindigkeit 150,8 km/h

 

Der Meisterschaftsstand nach Spanien

1. Jean-Karl Vernay (FRA), Engstler Hyundai N Liqui Moly Racing Team, Hyundai Elantra N TCR, 82 Punkte

2. Yann Ehrlacher (FRA), Cyan Racing Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, 74

3. Yvan Muller (FRA), Cyan Racing Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, 67

4. Santiago Urrutia (URY), Cyan Performance Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, 60

5. Gabriele Tarquini (ITA), BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse, Hyundai Elantra N TCR, 58

 

Gabriele Tarquini und Frédéric Vervisch trotzten den glühenden Temperaturen im Motorland Aragon und fuhren beim WTCR-Wochenende in Spanien jeweils einen Sieg ein. Für beide Fahrer war es der erste Triumph im FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) seit 2019.

 

Tarquini, der einen mit Goodyear ausgestatteten Hyundai Elantra N TCR fuhr, nutzte seine Reverse-Grid-Pole und triumphierte im ersten Rennen vor Lokalmatador Mikel Azcona und dem Audi-Fahrer Tom Coronel. Der Comtoyou-DHL-Team-Audi-Sport-Pilot profitierte dabei von einem Platztausch kurz vor Schluss mit Teamkollege Nathanaël Berthon. Zuvor hatte Coronel Berthon vorbeigelassen, damit dieser einen Angriff auf das Führungsduo fahren konnte – ohne Erfolg. Coronel stand dadurch nicht nur auf dem Podium, er steht er nun auch an der Spitze der WTCR-Trophy-Wertung.

Berthon wurde Vierter vor WTCR-König Yann Ehrlacher (Cyan Racing Lynk & Co), gefolgt von Gilles Magnus (Comtoyou Team Audi Sport), der damit seinen Vorsprung in der WTCR-Juniorenwertung weiter ausbaut. Tarquinis Teamkollege Norbert Michelisz, der König der WTCR 2019, wurde Siebter vor Vervisch, Jean-Karl Vernay (Engstler Hyundai N Liqui Moly Racing) und Thed Björk (Cyan Performance Lynk & Co).

Vervisch aus dem Comtoyou-Audi-Sport-Team wandelte seine Poleposition im zweiten Rennen in seinen dritten WTCR-Sieg und in den ersten Sieg des neuen Audi RS 3 LMS der zweiten Generation um. Genauso wie Vervisch schlug auch Björk nach einem schwierigen Saisonstart in den ersten beiden Rennen zurück und holte sich den zweiten Platz. Magnus wurde Dritter und damit bester Fahrer in Juniorwertung und Trophywertung.

 

Vernay trägt weiterhin die blaue, von Goodyear präsentierte #FollowTheLeader-Jacke, nachdem er mit seinem vierten Platz in Rennen 2 seinen Punktevorsprung auf den neuen Zweitplatzierten Ehrlacher auf acht Punkte ausgebaut hat. Berthon wurde Fünfter, Tarquini als Sieger des ersten Rennens  Sechster. Ehrlacher und Luca Engstler belegten die Plätze sieben und acht. Rob Huff aus dem Zengő-Motorsport-Team schlug Yvan Muller (Cyan Racing Lynk & Co) nach einem unterhaltsamen Kampf zwischen den beiden ehemaligen Weltmeistern und wurde Neunter.

Tarquini fügte seiner Ausbeute die TAG-Heuer-Trophäe für die schnellste Rennrunde hinzu, während Vervisch das Motorland Aragon Wochenende als der von TAG Heuer präsentierte „wertvollste Fahrer“ verließ.

 

RENNEN 1 BERICHT

 

RENNEN 2 BERICHT

 

DIE STIMMEN DER RENNSIEGER

 

RENNEN 1: Gabriele Tarquini (BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse, Hyundai Elantra N TCR)

„Wegen den Temperaturen und dem zusätzlichen Gewicht war es ein wirklich schwieriges Rennen. Aber ich muss mich bei den Jungs aus dem Team und bei Hyundai bedanken, das Auto war einfach fantastisch. Wir haben vorher nie unter diesen Bedingungen getestet. Besonders die letzten drei Runden waren sehr schwierig. Ich glaube, [Mikel Azcona] wollte seine Reifen für den zweiten Teil des Rennens schonen. Aber ich habe von der ersten bis zur letzten Kurve gepusht.“

RENNEN 2: Frédéric Vervisch (Comtoyou Team Audi Sport, Audi RS 3 LMS)

„Ich muss mich bei meinem Team und bei Audi für das neue Auto bedanken. Aber auch Gratulation an Gilles [Magnus] und Thed [Björk]. Ich freue mich darüber, dass ich die Poleposition in einen Rennsieg umwandeln konnte. Von außen sieht das wahrscheinlich sehr einfach aus, aber ich kann sagen, dass man im Auto sehr angespannt ist, besonders vor dem Start. Wenn man niemanden vor sich hat, ist das immer etwas anderes, aber zum Glück hatte ich einen sehr guten Start. Thed war sehr schnell und er sagte mir, dass er eine Gelegenheit zum Überholen gehabt hätte. Aber nach ein paar Runden hatte ich eine kleine Lücke und ich hoffte, dass Gilles von hinten Druck auf Thed ausüben würde. Über das Safety-Car habe ich mich nicht gefreut, denn so war mein Vorsprung wieder weg. Der Restart war eigentlich ziemlich schlecht, aber am Ende war er doch irgendwie gut, weil er so seltsam war. Auf der Strecke lag viel Gummi-Abrieb verteilt, was alle irgendwie überrascht hat.“

 

ERGEBNISSE

 

MEISTERSCHAFTSWERTUNG

 

WAS KOMMT ALS NÄCHSTES?

WTCR-Rennwochenende in Italien, Adria International Raceway, 30. Juli bis 1. August