Girolami erklärt: Darum hat die WTCR-Pole im Elsass nicht gereicht

2022-08-10T06:00:24+02:00August 10th, 2022|2022, WTCR Race of Alsace GrandEst 2022|

Néstor Girolami hat erklärt, warum er seine dritte Poleposition im FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR 2022 am vergangenen Wochenende auf dem Circuit l’Anneau du Rhin nicht in einen Sieg umwandeln konnte.

Girolami startete mit seinem ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Honda Civic Type R TCR vom ersten Startplatz in den ersten Lauf des Elsass-Rennen des WTCR, musste sich aber mit dem zweiten Platz hinter Nathanaël Berthon vom Comtoyou DHL Team Audi Sport zufrieden geben.

„Für mich ging es vor allem darum, am Start einen guten Job zu machen“, sagte der Argentinier. „Ich rechnete damit, dass Nath kommen würde, also versuchte ich von außen, sein Tempo zu bremsen, ohne dabei meinen Vorsprung einzubüßen. Er hat mich aber sehr gut überholt und von da an musste ich versuchen, mich gegen [Mikel] Azcona zu verteidigen. Er fuhr ein hartes Rennen, aber mit Respekt. Wir mussten Seite an Seite durch Kurve 1 fahren, was nicht einfach ist, und gleichzeitig versuchen, uns bis zur Mitte des Rennens zu verteidigen.“

„Dann sah ich, dass Azcona die Position an Gilles [Magnus] verloren hatte, also sagte ich: ‚Okay, ich muss beten, dass Nath nicht wegfährt, denn ich brauchte seinen Windschatten, um an zweiter Position zu bleiben. Ohne ihn wäre es sehr schwierig gewesen, die Position zu verteidigen. Gilles hat alles versucht. Ich war ein bisschen vorsichtig, weil mir gesagt wurde, dass er wirklich sehr viel Druck macht – auch mit meinem Teamkollegen. Ich hatte einige schwierige Momente mit ihm, aber immer mit Respekt und Fairplay. Das ist sehr wichtig.“

„Vielen Dank an mein Team, das mir ein tolles Auto zur Verfügung gestellt hat. Wir haben bewiesen, dass wir über eine Runde sehr gut sind, aber was die Rennpace betrifft – vor allem auf den Geraden – haben wir noch einiges zu tun.“

Girolami ist Zweiter in der vorläufigen WTCR-Wertung, 35 Punkte hinter dem von Goodyear präsentierten #FollowTheLeader Azcona.