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Gute und nicht so gute Manöver: Huffs gemischtes Glück in der WTCR

2019-06-25T12:00:00+02:00Juni 25th, 2019|2019, WTCR-Rennen von Deutschland 2019|

Von einem der besten Überholmanöver der Saison bis zur Frustration eines Unfalls und einer Zwangspause beim WTCR Rennen in Deutschland.

Nach der Bestzeit im ersten Freien Training hat sich zunächst der Besuch von Rob Huff auf der Nürburgring Nordschleife – Event Nummer 5 des WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcups präsentiert von OSCARO – weiterhin positiv entwickelt. Für Rennen 3 qualifizierte er sich als Zweiter.

Obwohl sein beeindruckendes Überholmanöver gegen zwei Autos in Rennen 1 schließlich nicht zum verdienten Podestplatz geführt hat, hatte Huff in Rennen 2 ebenfalls alle Chancen. Bis schließlich eine Berührung mit Gabriele Tarquini zum Ausfall geführt hat. Die Schäden am SLR VW Golf GTI TCR waren zu groß. Der Brite konnte in Rennen 3 nicht aus der ersten Reihe starten.

“Das erste Rennen hat Spaß gemacht”, sagt der FIA Tourenwagen-Weltmeister von 2012. “Beim Start ging es hart zur Sache. Yvan Muller hat mir in Kurve 2 keinen Platz gelassen, aber wir kamen beide davon.”

“Das Auto fühlte sich gut an, obwohl wir nicht den gleichen Topspeed wie der Rest hatten. Dafür hatten wir eine gute Pace in den Kurven. Es war toll, wie ich mich nach vorne kämpfen konnte.”

“Das Überholmanöver auf der Döttinger Höhe gegen Néstor [Girolami] und Fred [Vervisch] war sehr cool. In ihrem Windschatten habe ich 15 km/h gewonnen und eroberte Platz drei. Aber in der nächsten Runde hat mich Néstor zweimal getroffen. Normalerweise macht er so etwas nicht.”

Huff startete Rennen 2 am Samstag voller Hoffnung, aber eine Kollision mit Tarquini machte alles zunichte. Der Italiener erhielt für seinen Anteil an diesem Unfall von den Rennkommissaren eine Zeitstrafe von 30 Sekunden.

“Das war sehr enttäuschend”, sagt Huff. “Gabriele hat mich vor dem Karussell zweimal von der Strecke gedrückt, während ich nicht fairer zu ihm hätte sein können. Schon am Freitag waren wir auf der GP-Strecke nebeneinander und ich ließ ihm viel Platz. Ich bin enttäuscht, denn er ist genau so lange wie ich dabei. Ich wollte sauber fahren.”

“Trotzdem freue ich mich für das Team, denn insgesamt war es ein brillantes Wochenende. Johan [Kristoffersson] und Benny [Leuchter] haben am Samstag gewonnen. Das ist eine tolle Belohnung für unsere Jungs.”