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Keithley und Kunze gewinnen im eSports WTCR OSCARO

2019-08-24T14:25:50+02:00August 19th, 2019|2019, eSports|

Jack Keithley (Großbritannien) und Julian Kunze (Deutschland) haben sich gestern Abend beim Start der zweiten Saison des eSports WTCR OSCARO auf einem virtuellen Hungaroring auf spektakuläre Weise die Siege geteilt.

Zusammenfassung des Qualifyings
Das Qualifying für die erste Runde der Multiplayer-Meisterschaft bot einen Vorgeschmack auf den Titelkampf. Jack Keithley (Audi / Williams Esports) fuhr im ersten Versuch eine Zeit von 1:50.748 Minuten. Das reichte für die Pole-Position. Der amtierende Meister Bence Bánki (Honda / SDL eSports) lag weniger als ein halbes Zehntel hinter ihm, die Top 26 innerhalb von einer Sekunde.

Rennen 1: Start-Ziel-Sieg für Keithley
Mit so vielen erfolgreichen Simracern im Feld, wurde ein packendes Rennen erwartet.

Keithley wandelte seine Pole-Position in eine Führung um und lag vor dem Slowaken Bánki, der zum Start und gegen Ende des Rennen von Deutschen Tim Jarschel (Cupra / EURONICS Gaming) unter Druck gesetzt wurde.

Jarschel kam aber nicht vorbei und musste sich mit Platz drei begnügen. Der Newcomer Nestor Garcia (Audi / Red Bull Racing Esports) wurde starker Vierter, Florian Hasse (Cupra / EURONICS Gaming) rundete die Top 5 ab.

Es folgte der SDL eSports-Fahrer Redoine Messaoud (Frankreich) vor den beiden ungarischen Hyundai-Piloten David Nagy und Gergo Baldi von M1RA Esports.

Im Kampf um Platz zehn und die Pole der umgekehrten Startaufstellung hing es kontrovers zu. Andika Rama Maulana (GT-Sim.ID / Honda) fuhr die meiste Zeit des Rennens auf Position zehn, doch drei Runden vor dem Ende wagte Julian Kunze (EURONICS Gaming / Cupra) in Kurve 1 einen Angriff. Maulana machte beim Anbremsen die Türe zu, woraufhin Kunze weiter nach innen gehen musste und beim Anbremsen das Heck verlor. Beide berührten sich, doch Kunze übernahm Platz zehn, der die Pole für Rennen zwei bedeutete.

Rennen 2: Kunze fährt von der Pole zum Sieg
Während Kunze von der Pole aus in Führung ging, verpatzte der Zweitplatzierte Nikodem Wisniewski (Polen) den Start, woraufhin der Williams Esports / CUPRA-Fahrer einige Positionen verlor.

Obwohl er von den M1RA-Hyundais von Gergo Baldi und David Nagy unter Druck gesetzt wurde, verteidigte Kunze die Führung und feierte seinen ersten Sieg im Esports WTCR OSCARO.

Baldis Hoffnungen auf ein Podium platzten, als er für das Abkürzen einer Kurve eine Strafe erhielt. Mit einem schönen Manöver auf der Außenbahn gegen Garcia kämpfte er sich auf Platz sechs zurück.

Und M1RAs Traum von einem Sieg in der Heimat war endgültig vorbei, nachdem Wisniewski Nagy in Kurve 1 überholte. Der Pole wurde Zweiter, Nagy Dritter.

Jack Keithley hatte sich von Position zehn schon auf Platz fünf nach vorne gekämpft, als er fünf Minuten vor dem Ende in Kurve 2 die Linie wechselte und dabei Redoine Messaoud berührte und umdrehte. Der Franzose fiel aus den Top 10 heraus, der Zwischenfall wird von den Stewards untersucht.

Server zwei: Kurbanov gewinnt im Alfa Romeo
Die Rennen auf dem zweiten Server wurden von Alfa Romeo dominiert – ein Auto, das man auf dem ersten Server vergeblich suchte. Elmar Kurbanov sicherte sich die Pole-Position, den Sieg in Rennen 1 und Platz zwei in Rennen 2 hinter Klaus Schulze (Audi / Impact Racing Team).

So sieht es im Titelkampf des Esports WTCR OSCARO aus
Jack Keithley führt die Multiplayer-Meisterschaft zunächst vor Bence Bánki und Nestor Garcia an. Auf Platz vier liegen punktgleich Julian Kunze, David Nagy and Tim Jarschel.

Wiederholung der Action
Unter diesem Link können Sie sich die Rennen noch einmal ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=vRjOW6-V3Tc