MEHDI BENANNI: SO KAM ES ZUR KOLLISION MIT YVAN MULLER

2022-06-16T12:00:53+02:00Juni 16th, 2022|2022, WTCR Race of Hungary 2022|

Mehdi Bennani hat über die Kollision mit Yvan Muller im ersten Rennen des FIA Tourenwagen-Weltcups (WTCR) in Ungarn gesprochen. Während der Franzose dabei nur Zeit verloren hat, war die Punktejagd des Marokkaners anschließend vorbei.

Bennani befand sich auf dem Hungaroring hinter Yvan Muller mit guten Aussichten, es in die Top 10 zu schaffen. Doch dann berührten sich die beiden Piloten in Runde sieben in der ersten Kurve. Während Yvan Muller weiterfahren und mit Platz neun wichtige Punkte für das Team Cyan Racing Lynk & Co nachhause brachte, musste Bennani das Auto sofort abstellen.

„Ich war kurz davor, Yvan zu überholen, als etwas Komisches passierte. Ich weiß nicht wie, aber das Auto blockierte, ohne wirklich zu blockieren, wodurch ich den Kontakt mit Yvan in der ersten Kurve nicht mehr vermeiden konnte“, erklärte Bennani. „Momentan untersuchen wir noch, was genau das Problem war. Nichtsdestotrotz bin ich ziemlich unglücklich über das Feedback des Autos. Die Reifen blieben nicht wirklich stehen und ich konnte die Bremse loslassen und weiterfahren, aber dennoch hat es sich so angefühlt, als wären die Reifen komplett stehengeblieben. Das gegnerische Auto war dann die Endstation. Dennoch bin ich froh, dass die grundlegende Pace da war, um in dieser Position kämpfen zu können.“

Das zweite Rennen hat Bennani auf Platz 13 und als zweitbester WTCR-Trophy-Fahrer beendet. Im Anschluss lobte er die Arbeit der Ingenieure und Mechaniker des Teams.

„Ich hatte nicht ganz die Pace wie im ersten Rennen“, sagte Bennani. „Aber nachdem wir das Set-up geändert haben, ließ es sich viel einfacher fahren. Für die Arbeit, die das Team zwischen den beiden Rennen geleistet hat, möchte ich ihnen ein großes Lob aussprechen.“