MICHELISZ "ENTSCHULDIGT" SICH FÜR DEN STARTUNFALL BEIM ZWEITEN RENNEN IN PAU

2022-05-12T06:00:24+02:00Mai 12th, 2022|2022, WTCR Race of France 2022|

Der ehemalige „König“ des WTCR, Nobert Michelisz, hat sich für seinen für ihn untypischen Fehler beim Start des zweiten Rennens auf dem Circuit de Pau-Ville entschuldigt. Durch den Unfall raubte er nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Landsmann Attila Tassi die Chance, beim ersten Rennwochenende des FIA Tourenwagen-Weltcups (WTCR) 2022 einen Sieg einzufahren.

Dank der Reverse-Grid-Regelung startete Michelisz das zweite Rennen in Frankreich von der Poleposition. Doch nur wenige Sekunden nach dem Erlöschen der Startampel kollidierte er mit Attila Tassi.

Während Michelisz das Auto nach der ersten Runde in der Box abstellen musste, konnte Tassi, der in diesem Jahr für das Team LIQUI MOLY Engstler in einem Honda Civic Type R TCR antritt, weiterfahren und das Rennen auf Platz 13 beenden.

„Leider habe ich in Rennen 2 einen Fehler gemacht, der uns sehr viele Punkte kostet und das tut mir leid“, sagte Michelisz. „Der Start war durchschnittlich und als ich in Kurve 1 einbog, berührten wir uns. Es war unglücklich und es tut mir leid. So möchte man auf keinen Fall die Saison beginnen, aber von seinen Fehlern, lernt man schließlich. Ich freue mich jetzt auf die nächsten Rennen.“

Tassi, der sichtbar niedergeschlagen war, sagte: „Ich bin enttäuscht, dass ein Wochenende, an dem so viel möglich gewesen wäre, auf diese Weise endet. Unser Fokus lag natürlich auf dem zweiten Rennen, weswegen ich auch Rennen 1, bei dem ich in ein Auto vor mir fuhr, frühzeitig beendete, um zu überprüfen, ob etwas Größeres kaputtgegangen ist. Selbst bei 90 km/h vibrierte das Auto wie verrückt. Vielleicht wäre es im Nachhinein die bessere Entscheidung gewesen, draußen zu bleiben, denn ich lag auf Position acht. Aber ich hatte Angst, damit noch mehr Schaden anzurichten.“

„Der Start aus der ersten Reihe in Rennen 2 war deutlich besser. Aber dann wurde ich einfach immer weiter nach außen gedrängt und irgendwann ging der Platz aus und ich schlug in die Mauer ein. Ich will keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber das Auto war danach so gut wie unfahrbar. Dennoch wollte ich unbedingt für das Team ins Ziel kommen, denn sie haben so viel Arbeit in die Vorbereitung des Autos gesteckt.“

Bild: Eurosport. HIER klicken für die Rennwiederholung