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Nach WTCR-Crash in Vila Real: Vervisch verteidigt sich gegen Guerrieris Kritik

2018-06-28T18:00:05+02:00Juni 28th, 2018|2018, WTCR Race of Portugal 2018|

Frédéric Vervisch hat kein Verständnis für die Strafe nach der Kollision, die Esteban Guerrieri beim WTCR-Rennen von Portugal aus dem Rennen nahm.

Nachdem sie in Rennen 2 beim WTCR-Rennen von Portugal auf dem Stadtkurs in Vila Real kollidiert waren, hat Esteban Guerrieri für Frédéric Vervisch heftige Kritik auf Lager. Der stocksauere Argentinier bezeichnet den Belgier als “Amateur”.

Guerrieri, der Rennen 1 tags zuvor auf dem zweiten Platz beendet hatte, ließ wissen: “Leider zeigte Frédéric Vervisch in Rennen 2 das Manöver eines Amateurs und drückte mich in die Leitplanke. Das Auto war daraufhin zu stark beschädigt, um es ohne Verstoß gegen die Parc-Fermé-Regeln reparieren zu können. Das bedeutete, dass ich Rennen 3 von ganz hinten starten musste. Von dort war einfach nichts mehr auszurichten.

Vervisch freilich sieht die Sache anders. Er führt an, dass er eine Wiederholung des Massenunfalls aus Rennen 1 vermeiden wollte, indem er sich nach Kontakt vorausfahrender Fahrzeuge vorbeipresste: “Mein Teamkollege kreuzte die Strecke und ich dachte, es würde wie tags zuvor einen Stau geben. Deshalb versuchte ich, eine Lücke zu nutzen. Dafür wurde mir eine Durchfahrtsstrafe auferlegt.

Ich stimme der Strafe nicht zu“, unterstreicht Vervisch, der es im WTCR bereits auf das Podest geschafft hat, und begründet: “Nach dem, was in Rennen 1 passierte, kann man nicht einfach stehenbleiben. Man muss versuchen, diese Dinge zu vermeiden. Im Versuch, so etwas zu vermeiden, erwischte ich jemanden. Das war aber unglücklich. Ich dachte zunächst, dass mein Auto beschädigt worden wäre, konnte aber nichts erkennen.

In Rennen 3 kam Vervisch auf Platz sechs in Ziel, Guerrieri vom Ende der Startaufstellung auf Platz 13.