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Nagy und Löhner feiern erste Siege im Esports WTCR OSCARO, Baldi is the Multiplayer-Meister

2019-10-21T14:52:36+02:00Oktober 21st, 2019|2019, eSports|

David Nagy und Moritz Löhner waren am Sonntagabend auf einem virtuellen Sepang International Circuit die Siege im Esports WTCR OSCARO, Gergo Baldo vom M1RA Esports Team gewann in RaceRoom die Multiplayer-Meisterschaft.

Der Deutsche Florian Hasse (EURONICS Gaming / CUPRA) wurde hinter dem abgebildeten Baldi Zweiter, der Meister des Jahres 2019, der in der Slowakei lebende Ungar Bence Bánki (SDL eSports by Logitech G / Honda) Dritter. Bin zum Ablauf der Einspruchsfrist am Mittwoch sind die Ergebnisse vorläufig.

Das polnische Williams Esports CUPRA-Duo, Nikodem Wisniewski und Kuba Brzezinski, landeten auf den Rängen vier und fünf, die mit Audis fahrenden Williams Esports-Teamkollegen, der Brite Jack Keithley und der Deutsche Löhner Sechster und Siebter.

Der Ungar Nagy (M1RA Esports / Hyundai) komplettiert den Kreis der acht Fahrer, denen die Kosten für das Saisonfinale erstattet werden, das am 14. Dezember live in Malaysia stattfindet. Knapp draußen sind die beiden Deutschen Julian Kunze (EURONICS Gaming / CUPRA) und Alexander Dornieden (FA Racing Esports / Lynk & Co).

Qualifying: Dorneiden legt das Tempo vor, aber Nagy fährt auf die Pole
Nachdem im Pre-Qualifying Haase und Kunze die Schnellsten waren, legte im Qualifying zunächst Dornieden das Tempo vor. Dann schlug jedoch Kunze zu, bevor sich Nagy noch mehr steigerte und die Pole holte. Baldi und Haase reihten sich hinter Nagy und Kunze auf den Rängen drei und vier ein.

Rennen 1: Nagy hält Haase auf Distanz und siegt
Nagy setzte seine erste Pole-Position im Esports WTCR OSCARO in eine Führung um, während Haase früh an Baldi vorbei ging und Platz zwei eroberte. Dornieden und Kunze berührten sich einige Male, während Keithley und Löhner auf den Plätzen elf und zwölf, Bánki auf zehn lag. Richard Dobsa (Virtualdrivers by TX3 / Audi) ging unterdessen zu Beginn des zweiten Sektors das Glück aus. Nach einem Überschlag landete er in der Bande.

Während Nagy in Führung lag, geriert sein M1RA Esports-Teamkollege Baldo unter Druck von Dronieden, der seinem Rivalen in der Haarnadelkurve ins Heck fuhr und in einen Rutscher schickte. Die Positionen blieben unverändert, aber durch Baldis Rutscher verschaffte Haase einen Vorsprung. Er ging nun auf die Jagd nach Nagy, während sich Dornieden gegen Kunze währen musste.

Zur Rennhalbzeit kämpften Kunze, Dornieden und Jaroslav Honzik (Actrollvision / Hyundai) eng miteinander, während Bánki Probleme mit seinem Honda bekam, wodurch seine Meisterschafts-Hoffnungen schwanden. Fünf Minuten vor dem Rennende kam es dann für Bánki noch schlimmer. Keithley überholte ihn und Löhner machte gewaltig Druck.

Im Kampf um die Spitze holte Haase Nagy ein, der sich mit seinem ersten Sieg für das Live-Finale im Dezember qualifizieren konnte. Haase wagte in Kurve 1 einige Angriffe, kam aber nicht vorbei. So gewann Nagy.

Haase hielt mit Platz zwei seine Meisterschafts-Chancen am Leben. Baldi wurde Dritter vor Dornieden, Kunze, Honzik, Brzezinski, Keithley und Wisniewsk, der in der letzten Runden auf Platz neun zurückfiel. Im Kampf um Platz zehn ging Löhner an Bánki vorbei und sicherte sich damit die Pole in der umgekehrten Startaufstellung von Rennen 2.

Rennen 2: Löhner siegt, Baldi gewinnt den Titel
Drama in der Startrunde: Baldi und Tim Jarschel (EURONICS Gaming / CUPRA) berühren sich in Kurve 1, wodurch Baldi auf Platz 17 zurückfällt.

Vorne nutzte Löhner seine Pole-Position aus und lag auf Kurs zum Live-Finale. Dornieden und Kunze waren zu diesem Zeitpunkt draußen. Sie holten aber weiter auf und lagen dann auf den Plätzen fünf und sechs.

In Runde drei war Baldi zurück in den Top 10 und setzte seinen Titelrivalen Haase unter Druck. In der Doppel-Rechtskurve am Anfang von Sektor drei machte Haase einen Fehler. Baldi und Jarschel gingen vorbei, Jarschel hätte sich auf der Geraden aber beinahe gedreht.

Dornieden und Kunze lagen mittlerweile vor Honzik auf den Plätzen vier und fünf, was aber immer noch nicht für das Live-Finale reichte.

Anders war es bei Florian Haase, der Zoltan Custi und Baldi überholt hatte und damit seine Titelhoffnungen am Leben hielt.

In der letzten Runde wurde David Nagy tatsächlich wieder von Brzezinski überholt, aber der Ungar schlug in der letzten Kurve zurück. Löhner sicherte sich mit seinem ersten Saisonsieg das Ticket zum Finale. Hinter Wisniewski und Keithley kamen Kunze und Dornieden auf Platz vier und fünf ins Ziel, gefolgt von Nagy, Honzik, Brzezinski und Hasse. Mit Platz zehn sicherte sich Baldi die Online-Multiplayer-Meisterschaft.

Maulana erneut in der Asien-Qualifikation vorne
In der Asien-Qualifikation schlug erneut Andika Rama Maulana zu. Der Indonesier, der einen Honda für GT-Sim.ID eSport, sicherte sich it einem dominanten Performance das Tickte für das Finale in Malaysia. Er fuhr auf Pole und gewann das erste Rennen vor dem 13-jährigen australischen Talent Kalen Chin (Aus NZ Racing – SimFai / Honda) und Razor Mok (HMSRT / Lynk & Co). Im zweiten Rennen, das vom Philippinen Terence Lallave (Lallave Motorsports Project ANBU / Honda) gewonnen wurde, kam Maulana auf Rang zwei ins Ziel. Junio Pereira (Macau e-Motorsports / CUPRA) komplettierte das Podium.

Live-Finale in Malaysia
Das Finale findet am 14. Dezember in Malaysia statt. Dann fahren auch die realen WTCR / OSCARO-Fahrer auf dem Sepang International Circuit. Neuigkeiten zu den regionalen Qualifikationen in Malaysia, Russland und Südamerika sowie die Bestätigung aller Finalisten folgen in Kürze.

Die Action aus Sepang noch einmal sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=6IpR7dDXNIc