NÉSTOR GIROLAMI FEIERT ERSTEN SAISONSIEG VOR ESTEBAN GUERRIERI

2021-10-10T15:35:08+02:00Oktober 10th, 2021|2021, WTCR Race of Czech Republic 2021|

Néstor Girolami und Esteban Guerrieri bescherten ihrem Team ALL-INKL.COM Münnich Motorsport. Für Girolami war es der erste Sieg beim spektakulären Debüt des Autodrom Most im FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) 2021.

Girolami ist der neunte Sieger im neunten Rennen der diesjährigen WTCR-Saison. Er startete dank Reverse-Grid auf Platz zwei und überstand das Chaos in Kurve 1. Anschließend führte er den Rest des Rennens an. Honda-Kollege Esteban Guerrieri hingegen verteidigte den zweiten Platz über die gesamte Renndistanz gegenüber dem von Goodyear präsentierten #FollowTheLeader Yann Ehrlacher.

Girolami überholte Polesitter Petr Fulín direkt am Start. Dieser hatte zuvor Kupplungsprobleme gemeldet. Im Anschluss krachte Norbert Michelisz in Kurve 1 in das Heck des Lynk & Co von Yvan Muller, wodurch der fünftplatzierte Nathanaël Berthon die Kontrolle verlor. Und auch Lokalmatador Petr Fulín war davon betroffen. Sein CUPRA Leon Competición landete zusammen mit Berthons Audi im Kiesbett, wodurch eine Safety-Car-Phase ausgelöst wurde.

Das Rennen wurde in Runde vier wieder aufgenommen. Girolami, der in Kurve 1 von der Strecke geschubst wurde, legte einen sauberen Restart hin und führte das Rennen an. Sein Teamkollege Esteban Guerrieri verbesserte sich durch das Startgetümmel vom neunten auf dem zweiten Platz. Er wählte in Kurve 1 die innere Linie, wodurch er sich dem Chaos entziehen konnte. Im Anschluss verteidigte er sich das gesamte Rennen über eindrucksvoll gegen Yann Ehrlacher, der vom siebten auf den dritten Platz vorgerückt war.

„Das war hart“, sagte ein glücklicher Girolami. „Ich wusste, dass Kurve 1 schwierig werden würde. Ich würde getroffen und habe im Anschluss alles gegeben, um das auszugleichen. Ich möchte mich beim Team, Honda und den Sponsoren bedanken. Jetzt haben wir eine gute Chance auch im zweiten Rennen gut zu punkten.“

Yann Ehrlacher, der hinter Guerrieri ins Ziel kam, freute sich über das Podium, wodurch er seinen Vorsprung in der Meisterschaft weiter ausbaute. „Das sind wirklich wertevolle Punkte. Die nehme ich gerne mit.“

Hinter ihm landete sein Onkel Yvan Muller. Dieser musste nach dem Unfall in Kurve 1 die Ausweichroute nehmen. Aber er erholte sich gut davon und kam am Ende als Vierter ins Ziel. Sein Lynk-Co-Kollege Thed Björk ließ ihn dabei in Runde fünf passieren. Hinter dem Lynk-&-Co-Trio komplettierte Jean Karl Vernay aus dem Team Engstler Hyundai N Liqui Moly Racing die Top 6.