QUALIFYING-UPDATE: AZCONA SCHNELLSTER IN Q1, HEFTIGER UNFALL VON THED BJÖRK

2022-05-07T18:45:55+02:00Mai 7th, 2022|2022, WTCR Race of France 2022|

Die schnellste Zeit im ersten Qualifyingabschnitt auf dem Circuit de Pau-Ville ging an Mikel Azcona. Doch leider musste das Qualifying anschließend aufgrund eines schweren Unfalls von Thed Björk aus dem Team Cyan Performance Lynk & Co in Q2 unterbrochen werden.

Zum Zeitpunkt des Abbruches war Mikel Azcona aus dem BRC Hyundai N Squadra Corse der schnellste Mann auf der Strecke. Dicht gefolgt von Néstor Girolami, Gilles Magnus (Audi), Esteban Guerrieri (Honda) und Ma Qing Hua (Lynk & Co). In Q1 qualifizieren sich die schnellsten zwölf Fahrer für das Q2, während die langsamsten Sechs ausscheiden. Der Erste, der den Einzug in die nächste Runde verpasste, war Rob Huff aus dem Team Zengő Motorsport. Ihm fehlten 0,063 Sekunden auf Santiago Urrutia, der als Zwölfter geradeso eine Runde weiterkam, was angesichts der beiden Freien Trainings, in denen Urrutia der Schnellste war, verwunderlich ist.

Für den amtierenden „König“ des WTCR, Yann Ehrlacher, war es ebenfalls keine einfache Session. Nachdem er mit seinem Lynk & Co in eine Leitplanke geknallt war und einen Schaden erlitten hatte, zeigte er sich sichtlich erleichtert, dass er es ins Q2 geschafft hat. „Ich muss mich bei meinen Jungs entschuldigen, aber wenn man am Limit fährt, kann so etwas passieren. Hier gibt es keinen Platz für Fehler.“

Neben Rob Huff verpassten auch Mehdi Bennani auf Platz 14 (Audi), Tiago Monteiro (Honda), Tom Coronel, der im Training einen Reifenschaden erlitten hat, Dániel Nagy (CUPRA) und Wildcard-Fahrer Éric Cayrolle (Audi) den Sprung ins Q2.

Q2 musste nach 15 Minuten unterbrochen werden. Thed Björk touchierte in Kurve 12 die Mauer, verlor die Kontrolle und schlug heftig in der gegenüberliegenden Leitplanke ein. Das Auto verursachte mit der vorderen linken Seite ein gewaltiges Loch in der Streckenbegrenzung und wurde anschließend wieder mitten auf die Strecke geschleudert.

Ma kam als erster an der Unfallstelle vorbei und war erleichtert, dass er einen Unfall vermeiden konnte. „Es war eine kritische Situation“, sagte er. „Als ich die gelbe Flagge sah, verlangsamte ich ein wenig, aber Theds Auto stand am Ausgang einer nicht einsehbaren Kurve und ich konnte ihn überhaupt nicht sehen. Es war reines Glück, dass ich an ihm vorbeigekommen bin, aber ich habe dennoch einige Schäden am Auto.“

Momentan werden die Streckenbegrenzungen repariert. Sobald dies abgeschlossen ist, wird Q2 fortgesetzt.