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Rennvorschau: Der #WTCR2019SUPERGRID kommt auf die schwierigste Strecke der Welt

2019-06-14T10:00:37+02:00Juni 14th, 2019|2019, WTCR-Rennen von Deutschland 2019|

Auf den #WTCR2019SUPERGRID wartet die schwierigste Rennstrecke der Welt: Vom 20. bis 22. Juni findet auf der legendären Nürburgring-Nordschleife das WTCR-Rennen von Deutschland statt.

Mit einer Länge von 25,378 Kilometern und einer Rundenzeit von knapp unter neun Minuten ist die Nürburgring-Nordschleife die ultimative Herausforderung für Auto und Fahrer.

Auf der 1927 eröffneten Strecke fand noch bis 176 regelmäßig der Deutschland-Grand-Prix statt. Und auch heute noch ist die Nürburgring-Nordschleife eine unvergleichliche Achterbahn.

In den Bergen der Eifel gelegen, ist die Strecke mit Steigungen, Gefällen, Sprüngen sowie 64 Kurven gespickt – und verfügt über eine Gerade, die mehr als zwei Kilometer lang ist. All das sowie das wechselhafte Wetter stellen die 27 Fahrer, 14 Teams und sieben Marken im Feld des von OSCARO präsentieren FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR vor eine einzigartige Herausforderung.

Zwölf Rennen, sechs Sieger und ein enges Titelrennen
Sechs Fahrer haben 2019 Rennen gewonnen und alle sieben Marken waren auf dem Podium vertreten: Auch 2019 geht es im WTCR / OSCARO sehr ausgeglichen zu. Vor dem WTCR-Rennen von Deutschland hat Esteban Guerrieri in der Meisterschaft elf Punkte Vorsprung auf Thed Björk. Dich dahinter folgen Néstor Girolami, Norbert Michelisz, Mikel Azcona und Yvan Muller. Hier finden Sie den aktuellen Meisterschaftsstand.

In Argentinien geboten, in Deutschland gereift
Mit Esteban Guerrieri und Néstor Girolami sorgen 2019 zwei Fahrer aus Argentinien für Furore. Beide haben Rennen gewonnen und die Gesamtwertung angeführt. Nach zwölf Rennen liegt aktuell Guerrieri an der Spitze. Die beiden sind nicht nur Landsleute und gute Freunde, sondern auch Teamkollegen beim in Deutschland beheimateten ALL-INKL.COM Münnich Motorsport-Teams, welches mit seinen beiden Honda Civic einen beeindruckenden Saisonstart hingelegt hat und beide Wertungen anführt. Guerrieri gewann im vergangenen Jahr auf der Nordschleife und trug sich damit in eine illustre Liste von argentinischen Siegern auf dieser Strecke ein, die vom großen Juan Manual Fangio angeführt wirde.

Simulatoren und YouTube gehören zur Vorbereitung der Nordschleifen-Rookies
Mikel Azcona, Kevin Ceccon und Attila Tassi sind die drei Nordschleifen-Rookies im #WTCR2019SUPERGRID. Zur Vorbereitung sind sie im Simulator gefahren und haben sich Onboard-Aufnahmen bei YouTube angesehen.

Leuchter hofft dank Erfahrung auf Erfolge im WTCR
Wenn man Lokalmatador Benjamin Leuchter fragt, wie viele Runden er auf der Nürburgring-Nordschleife schon gefahren ist, wird er 1.000 sagen. Das war aber 2013 der Fall, nach diesem Meilenstein hat er aufgehört zu zählen. Seitdem sind für den 31-Jährigen unzählige Runden dazugekommen. Sei es bei den Rennen der VLN-Langstreckenmeisterschaft oder in seiner Rolle als Test- und Entwicklungsfahrer von Volkswagen, für die er seine erste WTCR / OSCARO-Saison bestreitet. Vor seinem Heimrennen blickt Leuchter auf seine ersten Erinnerungen an die Nordschleife sowie seinen ersten Sieg auf der Strecke zurück und spricht über die Erfolgsaussichten des SLR Volkswagen-Teams. Hier finden Sie das komplette Interview.

Start beim 24-Stunden-Rennen: Monteiro will das Unmögliche möglich machen
Tiago Monteiro arbeitet weiter an seinem Heldenstatus und hat eine der härtesten Herausforderungen des Motorsports angenommen: Ein Start beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring. Weniger als acht Monate nach seinem Renncomeback, welches auf eine Zwangspause von 415 Tagen nach schweren Kopf- und Nackenverletzungen folgte, wird Monteiro einer von vier Fahrern des Honda Civic Type R TCR vom Team Honda ADAC Sachsen sein. Wie zum Beweis seiner übermenschlichen Kräfte wird Monteiro neben der anstrengenden Hatz zweimal rund um die Uhr zusätzlich auch mit einem KCMG Civic Type R TCR bei den drei Läufen des WTCR-Rennens von Deutschland starten. Seine WTCR / OSCARO-Fahrerkollegen Nicky Catsburg, Tom Coronel, Augusto Farfus und Frédéric Vervisch werden ebenfalls beim ADAC TOTAL 24h-Rennen an den Start gehen.

Finne Buri sichert sich WTCR-Wildcard für die Nürburgring-Nordschleife
Antti Buri wird auf der legendären Nürburgring-Nordschleife im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR debütieren und hat sich dabei die Top 10 als Ziel gesetzt. Er wird einen Audi RS 3 LMS des neuen AS Motorsport-Teams fahren, das er mitgegründet hat. Buri wird der erste finnische Fahrer im WTCR / OSCARO sein. Nach Siegen in der stark besetzten ADAC TCR Germany ist der frühere Formelpilot nun für die nächste Herausforderung bereit. Hier lesen Sie mehr.

Dürfen wir vorstellen? Der #WTCR2019SUPERGRID
The #WTCR2019SUPERGRID feiert die Tatsache, dass sieben WTCR / OSCARO Fahrer zusammen 14 FIA WM-Titel und 29 weitere wichtige Meisterschaften gewonnen haben.

Gabriele Tarquini, der das Unternehmen Titelverteidigung mit einem Sieg im zweiten Lauf des WTCR AFRIQUIA Rennens von Marokko zum Saisonauftakt begann, trägt auf seinem BRC Hyundai N Squadra Corse i30 N TCR die Startnummer 1. Seinen zweiten Saisonsieg feierte der sehr erfahrene Tarquini beim dritten Rennen in Ungarn, als er seinen Teamkollegen und Lokalmatador Norbert Michelisz schlug.

Nachdem er im Siebenkampf um den ersten Titel im vergangenen November in Macau um drei Punkte unterlegen war, fährt Yvan Muller in diesem Jahr einen von Geely Group Motorsport aus China entwickelten Cyan Racing Lynk & Co 03 TCR. Er fuhr auf dem Hungaroring zum ersten Mal in dieser Saison auf das Podium, wartet aber noch auf seinen ersten Sieg im Jahr 2019.

Thed Björk, der an der Seite von Muller bei Cyan fährt, feierte auf dem Weg zu seiner zweiten FIA Meisterschaft in Marokko für Lynk & Co einen historischen Sieg. Nach frustrierenden Wochenenden in Ungarn und der Slowakei, meldete sich der Schwede mit einem Doppelsieg in den Niederlanden eindrucksvoll zurück.

Rob Huff (SLR VW Motorsport Golf GTI TCR), FIA Tourenwagen-Weltmeister des Jahres 2012, ist einer der zwölf von insgesamt 15 Rennsiegern des Jahres 2018, die auch in dieser Saison wieder antreten. Nach einem schwierigen Saisonstart, fuhr der Brite im zweiten Rennen in der Slowakei fast aufs Podium und zeigte auch in Zandvoort aufsteigende Form.

LUKOIL Racing Pilot Augusto Farfus, das FIA WRX Ass Johan Kristoffersson (SLR Volkswagen) und Andy Priaulx (Cyan Performance Lynk & Co) sind Champions, die 2019 neu im WTCR sind. Kristoffersson gelang in Zandvoort zum ersten Mal der Sprung auf das Podium.

Esteban Guerrieri (ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Honda Civic Type R TCR), der Sieger von Rennen 1 in Marrakesch, führte die Gesamtwertung nach Rennen 1 in Ungarn noch an. Aufgrund einer gebrochenen Lenkung verunfallte er aber in Rennen 3. Mit einem zweiten Platz im zweiten Rennen in der Slowakei und dem Sieg im zweiten Rennen von Zandvoort eroberte er die Tabellenführung zurück.

Jean-Karl Vernay (Leopard Racing Team Audi Sport) machte sich in Ungarn große Hoffnungen auf seinen ersten Sieg 2019, als er in Rennen 2 auf der Pole der umgekehrten Startaufstellung stand. Aufgrund eines Problems mit der Kupplung missglückte aber sein Start, und so musste sich der Franzose mit Rang zwei vor dem beeindruckenden Newcomer Daniel Haglöf (PWR Racing) begnügen.

Vernays Teamkollege Gordon Shedden und das Comtoyou Racing-Duo Niels Langeveld und Frédéric Vervisch komplettierten die starke Aufstellung von Audi. Vervisch fuhr in der Slowakei it einer beeindruckenden Aufholjagd von Platz neun zum Sieg. In seiner ersten Saison im WTCR / OSCARO macht Langeveld Fortschritte und wird von Rennen zu Rennen schneller.

Einige aufstrebende Talente wollen das Fest 2019 aufmischen. Dazu zählt Mikel Azcona, der als Meister der TCR Europe in den WTCR aufgestiegen ist, wo er einen PWR CUPRA fährt, und sein ärgster Titelrivale aus den vergangenen Jahren, Attila Tassi. Der 19-jährige Ungar fährt einen Honda von KCMG. Beide sind noch nie auf der Nürburgring-Nordschleife gefahren.

Kevin Ceccon (Team Mulsanne), ein weiterer Nordschleifen-Rookie, und Yann Ehrlacher (Cyan Performance Lynk & Co) haben im WTCR bereits Rennen gewonnen, sind aber gerade einmal 25 beziehungsweise 22 Jahre alt und zählen auch 2019 zur Gruppe der starken jungen Fahrer. Genau so wie Aurélien Panis, der 2019 zu Comtoyou Team DHL CUPRA Racing gewechselt ist. Der frühere Formel-Pilot Ceccon fuhr in der Slowakei auf das Podium, Ehrlacher sammelte in Zandvoort Führungskilometer.

Tom Coronel, der an der Seite von Panis für Comtoyou fährt, verfügt über beträchtliche Erfahrung auf der Nordschleife. Sein niederländischer Landsmann Nicky Catsburg (BRC Hyundai N LUKOIL Racing Team) ist 2019 neu im WTCR, hat aber in der Tourenwagen-WM schon Rennen gewonnen. Benjamin Leuchter in der TCR Germany starke Leistungen gezeigt und bei der Entwicklung des Volkswagen Golf GTI TCR eine wichtige Rolle gespielt hat. Er ist der Nordschleifen-Experte im Feld.

ALL-INKL.COM Münnich Motorsport-Pilot Néstor Girolami ist ein weiterer Newcomer, der in der WTCC schon Rennen gewonnen hat. Nach seinem dritten WTCR / OSCARO-Sieg in der Slowakei führte er die Meisterschaftswertung an. Nachdem Qing-Hua Ma in der vergangenen Saison als erster Chinese WTCR-Punkte gewonnen hatte, wurde er mit seinem Sieg in seinem Team Mulsanne Alfa Romeo Giulietta beim dritten Lauf auf dem Slovakiaring zum ersten chinesischen Rennsieger im WTCR / OSCARO.

Tiago Monteiro bestreitet seiner erste vollen Saison, nachdem schwere Kopf- und Nackenverletzungen 2017 seinem Traum vom WTCC-Titel ein Ende bereitet hatten. Der Portugiese, der in der Formel 1 auf dem Podium gestanden hat, fährt einen Honda Civic Type R TCR für das in Hongkong beheimatet Team KCMG. Monteiros früherer Teamkollege Norbert Michelisz von BRC Hyundai N Squadra Corse ist ein weiterer Titelanwärter.

Was Sie über das WTCR-Rennen von Deutschland wissen müssen

DIE HERAUSFORDERUNG
Der Austragungsort der deutschen WTCR-Runde ist mit seinen 25,378 Kilometern, 64 Kurven und dem wechselhaften Eifel-Wetter eine unvergleichliche Herausforderung. 1927 eröffnet, wurde dort bis zu Niki Laudas Unfall im Jahr 1976 regelmäßig der Deutschland-Grand-Prix ausgetragen. Von 2015 bis 2017 fuhr die FIA Tourenwagen-WM im Rahmen das ADAC Zurich 24h Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife. Anschließend übernahm 2018 der WTCR und lieferte packende Action. Yvan Muller, Esteban Guerrieri und Thed Björk gewannen, Wildcard-Starter war DTM-Champion René Rast, der zwar schnell, aber glücklos war.

DAS WESENTLICHE
Saisonrennen: 13-15
Austragungsort: Nürburgring-Nordschleife
Datum: 20.-22. Juni
Adresse: Otto-Flimm-Straße, 53520 Nürburg, Germany
Länge: 25,378 Kilometer
Zeitzone: MESZ
Distanz Rennen 1: 3 Runden (76,134 Kilometer)
Distanz Rennen 2: 3 Runden (76,134 Kilometer)
Distanz Rennen 3: 3 Runden (76,134 Kilometer)
WTCR-Rundenrekord im Qualifying:
Thed Björk (Hyundai i30 N TCR), 8:55.085 Minuten (170,7 km/h), 11.05.18
WTCR-Rundenrekord im Rennen:
Frédéric Vervisch (Audi RS 3 LMS), 8:59.076 Minuten (169,4 km/h), 12.05.18

Vorläufiger Zeitplan:
Mittwoch, 19. Juni:
Adenauer-Racing-Day mit Autogrammstunde (Adenau): 16:15-17:00 Uhr
Donnerstag, 20. Juni:
1. Freies Training: 11:30-12:10 Uhr
2. Freies Training: 12:30-13:10 Uhr
1. Qualifying: 15:30-16:10 Uhr
DHL Media-Zone nach dem 1. Qualifying (WTCR / OSCARO-Fahrerlager): 16:15 Uhr
2. Qualifying: 19:30-20:10 Uhr*
DHL Media-Zone nach dem 2. Qualifying (WTCR / OSCARO-Fahrerlager): 20:15 Uhr
*Abweichend vom üblichen Format wird das zweite Qualifying nicht in Q1, Q2 und Q3 unterteilt, sondern in einer 40-minütigen Session ausgetragen
Freitag, 21. Juni:
Rennen 1 (3 Runden): 17:30-18:05 Uhr
Siegerehrung Rennen 1: voraussichtlich 18:10 Uhr
Pressekonferenz nach Rennen 1 (Mediacenter): voraussichtlich 18:20 Uhr
Samstag, 22. Juni:
Rennen 2 (3 Runden): 11:00-11:35 Uhr
Siegerehrung Rennen 2: voraussichtlich 11:40 Uhr
Rennen 3 (3 Runden): 12:20-12:55 Uhr
Siegerehrung Rennen 3: voraussichtlich 13:00 Uhr
Pressekonferenz nach Rennen 3 (Mediacenter): voraussichtlich 13:10 Uhr

DIE FIXSTARTER DER SAISON 2019
1 BRC Hyundai N Squadra Corse Gabriele Tarquini (ITA) Hyundai i30 N TCR
5 BRC Hyundai N Squadra Corse Norbert Michelisz (HUN) Hyundai i30 N TCR
8 BRC Hyundai N LUKOIL Racing Team Augusto Farfus (BRA) Hyundai i30 N TCR
9 KCMG Attila Tassi (HUN) Honda Civic Type R TCR
10 Comtoyou Team Audi Sport Niels Langeveld (NLD) Audi RS 3 LMS
11 Cyan Racing Lynk & Co Thed Björk (SWE) Lynk & Co 03 TCR
12 SLR VW Motorsport Rob Huff (GBR) Volkswagen Golf GTI TCR
14 SLR Volkswagen Johan Kristoffersson (SWE) Volkswagen Golf GTI TCR
18 KCMG Tiago Monteiro (PRT) Honda Civic Type R TCR
21 Comtoyou DHL Team CUPRA Racing Aurélien Panis (FRA) CUPRA TCR
22 Comtoyou Team Audi Sport Frédéric Vervisch (BEL) Audi RS 3 LMS
25 SLR VW Motorsport Mehdi Bennani (MAR) Volkswagen Golf GTI TCR
29 ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Néstor Girolami (ARG) Honda Civic Type R TCR
31 Team Mulsanne Kevin Ceccon (ITA) Alfa Romeo Giulietta TCR
33 SLR Volkswagen Benjamin Leuchter (DEU) Volkswagen Golf GTI TCR
37 PWR Racing Daniel Haglöf (SWE) CUPRA TCR
50 Comtoyou DHL Team CUPRA Racing Tom Coronel (NLD) CUPRA TCR
52 Leopard Racing Team Audi Sport Gordon Shedden (GBR) Audi RS 3 LMS
55 Team Mulsanne Qing-Hua Ma (CHN) Alfa Romeo Giulietta TCR
68 Cyan Performance Lynk & Co Yann Ehrlacher (FRA) Lynk & Co 03 TCR
69 Leopard Racing Team Audi Sport Jean-Karl Vernay (FRA) Audi RS 3 LMS
86 ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Esteban Guerrieri (ARG) Honda Civic Type R TCR
88 BRC Hyundai N LUKOIL Racing Team Nicky Catsburg (NLD) Hyundai i30 N TCR
96 PWR Racing Mikel Azcona (ESP) CUPRA TCR
100 Cyan Racing Lynk & Co Yvan Muller (FRA) Lynk & Co 03 TCR
111 Cyan Performance Lynk & Co Andy Priaulx (GBR) Lynk & Co 03 TCR

Wildcard-Starter
13 AS Motorsport Antti Buri (FIN) Audi RS 3 LMS