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Rennvorschau: Lokalheld Monteiro kehrt mit dem WTCR auf die Straßen von Vila Real zurück

2019-06-28T21:27:08+02:00Juni 28th, 2019|2019, WTCR Race of Portugal 2019|

Von der Nürburgring-Nordschleife im Norden zur heimlichen Nordschleife des Südens: Der WTCR kehrt nach Vila Real zurück, auf den Straßenkurs für die Mutigsten, wo Scharfsinnigkeit den Unterschied macht und Fehler sofort bestraft werden.

Die 4,785 Kilometer lange Strecke ist zwar mehr als 20 Kilometer kürzer als die Nordschleife, weist mit ihren schnellen Kurven und An- und Abstiegen aber durchaus Ähnlichkeiten auf.

Wie bei allen Straßenkursen sind die Auslaufzonen knapp und Präzession der Schlüssel, um konkurrenzfähig zu sein. Ein Beispiel an Konkurrenzfähigkeit war Thed Björks Start-Ziel-Sieg in Rennen 3 2018. Dieses Kunststück gelang ihm nach einen dramatischen Rennen 1, in dem ein Massencrash gleich mehrere Autos schwer beschädigte.

„Das war für viele von uns ein Schreck“, sagt Björk, der schnellste Fahrer eines TCR-Autos in Vila Real, der im vergangenen Jahr die Best Lap Trophy holte. „Mein Auto hat gebrannt. Ich wurde an die Box geholt und habe mir ausgemalt, was hätte passieren können. Aber als Rennfahrer müssen wir das ausblenden. Und die Strecke gehört zu meinen Favoriten. Denn wenn man erst einmal in den Rhythmus kommt, dann ist sie so angenehm zu fahren. Und es zahlt sich sehr aus, wenn man sich nah an die Mauern traut. Vila Real ist meine Strecke. Ich bin da goldrichtig, kann dort auf meine Weise attackieren und eine Herausforderung annehmen, vor der ich keine Angst habe. Es herrscht eine gute Atmosphäre dort, und die Stadt hat uns gerne da.“

Monteiro bereit für das Helden-Comeback
Der portugiesische Lokalheld Tiago Monteiro greift in Vial Real wieder ins Geschehen ein, nachdem er sich von seiner Kopf- und Nackenverletzung erholt hat, die er sich bei einem Test-Unfall im September 2017 zugezogen hat. Vergangenes Jahr noch zum Zuschauen verdammt, wird er mit seinem KCMG Honda Civic Type R TCR Teil des #WTCR2019SUPERGRID sein. Nach einem starken Auftakt in Marokko verlief Monteiros Saison bisher eher frustrierend. Aber der einmalige Formel-1-Podiumsbesucher betont: „Wir werden auf keinen Fall aufgeben. Wir wissen, wo wir uns verbessern müssen und arbeiten daran.“

50. Straßenrennen in Vila Real
Das diesjährige WTCR-Rennen in Portugal ist gleichzeitig das 50. Straßenrennen in Vila Real. Auf den bergigen Straßen von Vila Real werden schon seit 1931 Rennen ausgetragen, als Gaspar Sameiro und Ercilio Barbosa den ursprünglich 7,510 Kilometer langen Kurs mit einem Ford Model A erobert haben. Sicherheits- und finanzielle Faktoren haben dazu geführt, dass die Rennen irgendwann nur noch unregelmäßig ausgetragen wurden, bis Eurosport Events die FIA World Touring Car Championship 2015 zurück in die Stadt geholt hat. Das hat zur Stabilität beigetragen und verschaffte Vila Real sein erstes internationales Event, obwohl das Layout verkürzt und aus Sicherheitsgründen ein paar Schikanen eingefügt wurden.

Die Joker-Runde ist zurück …
Die Joker-Runde war noch ein unerprobtes Konzept, als sie 2017 beim Rennen der WTCC in Portugal eingesetzt wurde. Sie soll den Strecken mehr Würze verleihen, auf denen Überholen nicht immer möglich ist. Das Prinzip der Joker-Runde sieht vor, dass die WTCR/OSCARO-Fahrer in allen drei Rennen eine alternative Route vorfinden, die allerdings nicht vor der dritten Runde zur Verfügung steht.

In Vila Real ist die Joker-Runde in der letzten Kurve zu finden, Kurve 26. Dass ist von der FIA-Sicherheitsabteilung und den lokalen Behörden abgenommen. Unter normalen Rennbedingungen wird dort eine Rechts-links-Kombination über einen Kreisverkehr gefahren. Die alternative Route führt die Fahrer praktisch auf der anderen Seite links auf den Kreisverkehr mit einer engeren Links-rechts-Kombination, bevor sie wieder auf die Start-Ziel-Gerade kommen. Die alternative Route soll etwa zwei Sekunden kosten, was nachfolgenden Fahrern eine gute Gelegenheit geben sollte, zu überholen.

Die Joker-Runde ist von der FIA World Rallycross Championship inspiriert und hat sich auf den Straßen von Vila Real schon bewährt. Tiago Monteiros Strategie verhalf ihm 2017 gleich zweimal aufs Podium. Sie bietet also nicht nur eine Überholmöglichkeit, sondern sorgt auch für einen taktischen Kampf zwischen den Teams, den man nicht verpassen sollte.

Um die Joker-Runde auch im TV sichtbar und verständlich zu machen, wird sie mit speziellen Grafiken hervorgehoben. So werden die Zuschauer auch sofort informiert, wenn die Runde zum Einsatz kommt. Fans, die das Live-Timing über die WTCR-App verfolgen, werden ebenfalls über den Joker-Staus jedes Fahrers informiert.

… und es gibt einen Joker-Experten im Feld!
Er mag neu in Vila Real sein, und seine WTCR/OSCARO-Karriere ist erst fünf Events jung, aber SLR-Volkswagen-Fahrer Johan Kristoffersson ist ein Experte in Sachen Joker-Runde. Der Schwede ist zweimaliger FIA World Rallycross Champion und an Joker-Runden gewöhnt, da sie bei jedem WRX-Event zum Einsatz kommen.

Wie wird Ihnen diese Erfahrung weiterhelfen?
„Man wird dort nicht mit dem gleichen Selbstbewusstsein reinfahren können, weil sich dieser Abschnitt anders entwickeln wird als der Rest der Strecke. Der Grip und der Bremspunkt werden anders sein. Aber anders als im Rallycross, wo man nur etwa vier Runden Zeit hat, das auszuprobieren, haben wir in Vila Real im freien Training genug Zeit. Daher ist es wichtig, das nicht überzubewerten.“

Gefällt Ihnen das Konzept?
„Es gefällt mir sehr – vor allem auf einen Straßenkurs, wo es wirklich einen Unterschied machen kann. Wenn man zum Beispiel den Start vermasselt, kann man es zum Überholen nutzen. Aber man kann es nicht nur zum attackieren nutzen, sondern auch zur Verteidigung. Das kommt auf die Pace an.“

Wie und warum entscheidet man sich für eine Joker-Runde?
„Da gibt es sehr viele Herangehensweisen. Meine Erfahrungen kommen aus dem Rallycross. Aber in den Rennen hat man mehr Reifenabbau. Da ist es vielleicht besser, sich etwas früher dafür zu entscheiden. Wenn man im Verkehr steckt, muss man sich außerdem überlegen, wo man wieder rauskommt, damit man wieder freie Fahrt hat. Es ist ein bisschen wie bei einem Boxenstopp.“

Haben Sie die Joker-Runde schon einmal falsch eingesetzt?
„Einmal habe ich es total vermasselt, weil ich es vergessen und dafür 2017 eine 30-Sekunden-Strafe in Portugal bekommen habe. Das war dumm. Das Beste, was ich machen kann, ist also, daran zu denken.“

Und haben Sie schon einmal richtig davon profitiert?
„Das erste WRX-Rennen, das ich gewonnen habe, habe ich nur gewonnen, weil ich eine gute Strategie hatte. Ich habe sie gleich in der ersten Runde eingesetzt. Das war der Schlüssel zum Sieg für mich.“

15 Rennen, neun Sieger und ein hochspannendes Titelrennen
Schon neun Fahrer konnten 2019 Rennen gewinnen, während schon alle sieben Kundenteams auf dem Podium standen, was zeigt, dass auch diese WTCR/OSCARO-Saison wieder äußerst umkämpft ist. Esteban Guerrieri wird beim WTCR-Rennen in Portugal mit einem beeindruckenden Vorsprung von 45 Punkten vor Norbert Michelisz und Thed Björk starten. Aber mit dem Maximum an 85 Punkten, die es in Vila Real zu holen gibt, bleibt das Titelrennen vor dem Start der zweiten Saisonhälfte offen.

Dürfen wir vorstellen? #WTCR2019SUPERGRID
Das #WTCR2019SUPERGRID feiert die Tatsache, dass sieben WTCR/OSCARO-Fahrer zusammen 14 FIA-WM-Titel und 29 weitere wichtige Meisterschaften gewonnen haben.

Gabriele Tarquini, der das Unternehmen Titelverteidigung mit einem Sieg im zweiten Lauf des WTCR AFRIQUIA Rennens von Marokko zum Saisonauftakt begann, trägt auf seinem BRC Hyundai N Squadra Corse i30 N TCR die Startnummer 1. Seinen zweiten Saisonsieg feierte der sehr erfahrene Tarquini beim dritten Rennen in Ungarn, als er seinen Teamkollegen und Lokalmatador Norbert Michelisz schlug.

Nachdem er im Siebenkampf um den ersten Titel im vergangenen November in Macau um drei Punkte unterlegen war, fährt Yvan Muller in diesem Jahr einen von Geely Group Motorsport aus China entwickelten Cyan Racing Lynk & Co 03 TCR. Er fuhr auf dem Hungaroring zum ersten Mal in dieser Saison auf das Podium, wartet aber noch auf seinen ersten Sieg im Jahr 2019.

Thed Björk, der an der Seite von Muller bei Cyan fährt, feierte auf dem Weg zu seiner zweiten FIA-Meisterschaft in Marokko für Lynk & Co einen historischen Sieg. Nach frustrierenden Wochenenden in Ungarn und der Slowakei, meldete sich der Schwede mit einem Doppelsieg in den Niederlanden eindrucksvoll zurück.

Rob Huff (SLR VW Motorsport Golf GTI TCR), FIA-Tourenwagen-Weltmeister des Jahres 2012, ist einer der zwölf von insgesamt 15 Rennsiegern des Jahres 2018, die auch in dieser Saison wieder antreten. Nach einem schwierigen Saisonstart, fuhr der Brite im zweiten Rennen in der Slowakei fast aufs Podium und zeigte auch in Zandvoort und Deutschland aufsteigende Form.

LUKOIL Racing Pilot Augusto Farfus, das FIA-WRX-Ass Johan Kristoffersson (SLR Volkswagen) und Andy Priaulx (Cyan Performance Lynk & Co) sind Champions, die 2019 neu im WTCR sind. Kristoffersson ist nach seinem Triumph in Rennen 2 auf der Nürburgring-Nordschleife nun ein Rennsieger. Farfus holte da sein erstes Podium.

Esteban Guerrieri (ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Honda Civic Type R TCR), der Sieger von Rennen 1 in Marrakesch, führte die Gesamtwertung nach Rennen 1 in Ungarn noch an. Aufgrund einer gebrochenen Lenkung verunfallte er aber in Rennen 3. Mit einem zweiten Platz im zweiten Rennen in der Slowakei und dem Sieg im zweiten Rennen von Zandvoort eroberte er die Tabellenführung zurück. Nach einem starken Wochenende in Deutschland startet er in Vila Real mit einem Vorsprung von 45 Punkten.

Jean-Karl Vernay (Leopard Racing Team Audi Sport) machte sich in Ungarn große Hoffnungen auf seinen ersten Sieg 2019, als er in Rennen 2 auf der Pole der umgekehrten Startaufstellung stand. Aufgrund eines Problems mit der Kupplung missglückte aber sein Start, und so musste sich der Franzose mit Rang zwei vor dem beeindruckenden Newcomer Daniel Haglöf (PWR Racing) begnügen. Auf der Nordschleife konnten sich die beiden nicht auszeichnen. Haglöf fährt zum ersten Mal in Vila Real.

Vernays Teamkollege Gordon Shedden und das Comtoyou Racing Duo Niels Langeveld und Frédéric Vervisch komplettierten die starke Aufstellung von Audi. Vervisch fuhr in der Slowakei mit einer beeindruckenden Aufholjagd von Platz neun zum Sieg und in Deutschland zweimal aufs Podium. In seiner ersten Saison im WTCR/OSCARO macht Langeveld Fortschritte und wird von Rennen zu Rennen schneller.

Einige aufstrebende Talente wollen das Fest 2019 aufmischen. Dazu zählen Mikel Azcona, der als Meister der TCR Europe in den WTCR aufgestiegen ist, wo er einen PWR CUPRA fährt, und sein ärgster Titelrivale aus den vergangenen Jahren, Attila Tassi. Der 19-jährige Ungar fährt einen Honda von KCMG. Beide sind noch nie in Vila Real gefahren. Aber Tassi kommt mit dem Rückenwind seiner persönlichen Saisonbestleistung, Platz vier auf der Nordschleife.

Kevin Ceccon (Team Mulsanne), ein weiterer Nordschleifen-Rookie, und Yann Ehrlacher (Cyan Performance Lynk & Co) haben im WTCR bereits Rennen gewonnen, sind aber gerade einmal 25 beziehungsweise 22 Jahre alt und zählen auch 2019 zur Gruppe der starken jungen Fahrer. Genau so wie Aurélien Panis, der 2019 zu Comtoyou Team DHL CUPRA Racing gewechselt ist. Der frühere Formel-Pilot Ceccon fuhr in der Slowakei auf das Podium, Ehrlacher sammelte in Zandvoort Führungskilometer.

Tom Coronel, der an der Seite von Panis für Comtoyou fährt, hat 2016 in Vila Real gewonnen. Sein niederländischer Landsmann Nicky Catsburg (BRC Hyundai N LUKOIL Racing Team) ist 2019 neu im WTCR, hat aber in der Tourenwagen-WM schon Rennen gewonnen. Benjamin Leuchter hat das beste aus einer Nordschleifen-Erfahrung gemacht und einen emotionalen Heimsieg eingefahren. Vila Real wird für den SLR Volkswagen Fahrer aber ein Ausflug ins Ungewisse.

ALL-INKL.COM Münnich Motorsport-Pilot Néstor Girolami ist ein weiterer Newcomer, der in der WTCC schon Rennen gewonnen hat. Nach seinem dritten WTCR/OSCARO-Sieg in der Slowakei führte er die Meisterschaftswertung an. Nachdem Qing-Hua Ma in der vergangenen Saison als erster Chinese WTCR-Punkte gewonnen hatte, wurde er mit seinem Sieg in seinem Team Mulsanne Alfa Romeo Giulietta beim dritten Lauf auf dem Slovakiaring zum ersten chinesischen Rennsieger im WTCR/OSCARO. Er war 2015 in Vila Real siegreich.

Tiago Monteiro bestreitet seine erste volle Saison, nachdem schwere Kopf- und Nackenverletzungen 2017 seinem Traum vom WTCC-Titel ein Ende bereitet hatten. Der Portugiese, der in der Formel 1 auf dem Podium gestanden hat, fährt einen Honda Civic Type R TCR für das in Hongkong beheimatet Team KCMG. Monteiros früherer Teamkollege Norbert Michelisz von BRC Hyundai N Squadra Corse ist nach seinem Sieg in Deutschland ein weiterer Titelanwärter. Mehdi Bennani hat neben Michelisz 2017 in Vila Real gewonnen.

Was Sie über das WTCR-Rennen von Portugal wissen müssen

DIE HERAUSFORDERUNG
Auf dem Straßenkurs, der vor Geschichte und Legenden nur so strotzt, werden auf Vila Reals bergiger und herausfordernder Route schon seit 1931 Rennen ausgetragen, als Gaspar Sameiro und Ercilio Barbosa den ursprünglich 7,510 Kilometer langen Kurs mit einem Ford Model A erobert haben. Sicherheits- und finanzielle Faktoren haben dazu geführt, dass die Rennen irgendwann nur noch unregelmäßig ausgetragen wurden, bis die WTCC 2015 kam. Das hat zur Stabilität beigetragen und verschaffte Vila Real sein erstes internationales Event. Die heutzutage befahrenen 4,785 Kilometer sind eine Mischung aus schnellen Kurven, Auf- und Abstiegen. Obwohl aus Sicherheitsgründen einige Schikanen eingefügt wurden, bleibt es ein Spektakel, wenn es mit über 200 km/h bergab in den letzten Streckenabschnitt geht.

DAS WESENTLICHE
Saisonrennen: 16-18
Austragungsort: Circuito Internacional de Vila Real
Datum: 5.-7. Juli
Adresse: Av. Carvalho Araújo 7, 5000-651 Vila Real, Portugal
Länge: 4,785 Kilometer
Zeitzone: MESZ
Distanz Rennen 1: 11 Runden (52,635 Kilometer)
Distanz Rennen 2: 11 Runden (52,635 Kilometer)
Distanz Rennen 3: 13 Runden (62,205 Kilometer)
WTCR-Rundenrekord im Qualifying:
Thed Björk (Hyundai i30 N TCR), 1:59.824 Minuten (143.90 km/h), 24.06.18
WTCR-Rundenrekord im Rennen:
Thed Björk (Hyundai i30 N TCR), 2:02.964 Minuten (140.2 km/k), 24.06.18

Vorläufiger Zeitplan:
Freitag, 5. Juli:
1. Freies Training: 17:00-17:45 Uhr

Samstag, 6. Juli:
2. Freies Training: 09:00-09:30 Uhr
1. Qualifying: 11:00-11:40 Uhr
DHL Media-Zone nach dem 1. Qualifying (WTCR / OSCARO-Fahrerlager): 11:40 Uhr
Rennen 1 (11 Runden): 15:15-15:45 Uhr
Siegerehrung Rennen 1: voraussichtlich 15:50 Uhr
Pressekonferenz nach Rennen 1 (Mediacenter): voraussichtlich 16:05 Uhr

Sonntag, 7. Juli:
2. Qualifying Q1: 10:00-10:30 Uhr
2. Qualifying Q3: 10:35-10:50 Uhr
2. Qualifying Q3: 11:00 Uhr
DHL Media-Zone nach dem 2. Qualifying (WTCR / OSCARO-Fahrerlager): 11:15 Uhr
Rennen 2 (11 Runden): 15:30-16:00 Uhr
Siegerehrung Rennen 1: voraussichtlich 16:10 Uhr
Rennen 1 (13 Runden): 17:00-17:35 Uhr
Siegerehrung Rennen 1: voraussichtlich 17:45 Uhr
Pressekonferenz nach Rennen 2/3 (Mediacenter): voraussichtlich 18:00 Uhr

DIE FIXSTARTER DER SAISON 2019
1 BRC Hyundai N Squadra Corse Gabriele Tarquini (ITA) Hyundai i30 N TCR
5 BRC Hyundai N Squadra Corse Norbert Michelisz (HUN) Hyundai i30 N TCR
8 BRC Hyundai N LUKOIL Racing Team Augusto Farfus (BRA) Hyundai i30 N TCR
9 KCMG Attila Tassi (HUN) Honda Civic Type R TCR
10 Comtoyou Team Audi Sport Niels Langeveld (NLD) Audi RS 3 LMS
11 Cyan Racing Lynk & Co Thed Björk (SWE) Lynk & Co 03 TCR
12 SLR VW Motorsport Rob Huff (GBR) Volkswagen Golf GTI TCR
14 SLR Volkswagen Johan Kristoffersson (SWE) Volkswagen Golf GTI TCR
18 KCMG Tiago Monteiro (PRT) Honda Civic Type R TCR
21 Comtoyou DHL Team CUPRA Racing Aurélien Panis (FRA) CUPRA TCR
22 Comtoyou Team Audi Sport Frédéric Vervisch (BEL) Audi RS 3 LMS
25 SLR VW Motorsport Mehdi Bennani (MAR) Volkswagen Golf GTI TCR
29 ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Néstor Girolami (ARG) Honda Civic Type R TCR
31 Team Mulsanne Kevin Ceccon (ITA) Alfa Romeo Giulietta TCR
33 SLR Volkswagen Benjamin Leuchter (DEU) Volkswagen Golf GTI TCR
37 PWR Racing Daniel Haglöf (SWE) CUPRA TCR
50 Comtoyou DHL Team CUPRA Racing Tom Coronel (NLD) CUPRA TCR
52 Leopard Racing Team Audi Sport Gordon Shedden (GBR) Audi RS 3 LMS
55 Team Mulsanne Qing-Hua Ma (CHN) Alfa Romeo Giulietta TCR
68 Cyan Performance Lynk & Co Yann Ehrlacher (FRA) Lynk & Co 03 TCR
69 Leopard Racing Team Audi Sport Jean-Karl Vernay (FRA) Audi RS 3 LMS
86 ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Esteban Guerrieri (ARG) Honda Civic Type R TCR
88 BRC Hyundai N LUKOIL Racing Team Nicky Catsburg (NLD) Hyundai i30 N TCR
96 PWR Racing Mikel Azcona (ESP) CUPRA TCR
100 Cyan Racing Lynk & Co Yvan Muller (FRA) Lynk & Co 03 TCR
111 Cyan Performance Lynk & Co Andy Priaulx (GBR) Lynk & Co 03 TCR