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Rückblick: Die WTCR-Saison 2018 bisher - Teil 2

2018-06-09T13:40:53+02:00 Juni 10th, 2018|2018, WTCR Race of Germany 2018, WTCR Race of Netherlands 2018|

In Vorausschau auf das anstehende WTCR-Rennen von Portugal ein Überblick über die Stationen 3 und 4 in der Premierensaison 2018 in Deutschland und den Niederlanden.

WTCR Rennen von Deutschland (10. bis 12. Mai):

Tourenwagen-Legende Yvan Muller war der große Gewinner des Rennwochenendes auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt: der Nürburgring-Nordschleife. Nach Sieg in Rennen 1 ließ der Franzose in Rennen 3 einen dritten Platz folgen und übernahm damit die Führung in der WTCR-Gesamtwertung.

Der Argentinier Esteban Guerrieri hatte sich in Rennen 2 in die Reihe seiner erfolgreichen Landsleute Juan Manuel Fangio und José María López eingereiht, indem auch er auf der Nordschleife ein Rennen gewann. Guerrieri siegte vor Pepe Oriola, bevor Thed Björk in Rennen 3 seinen ersten Saisonsieg 2018 einfuhr und damit das erfolgreiche Wochenende für Yvan Muller Racing (YMR) perfekt machte.

Muller selbst fuhr mit seinem Hyundai i30 N TCR nach Sieg in Rennen 1 auf Platz vier in Rennen 2 und Platz drei in Rennen 3. In der Gesamtwertung hatte der Franzose nach dem Deutschland-Wochenende 19 Punkte Vorsprung auf Gabriele Tarquini, weil der Italiener ein Wochenende zum Vergessen erlebte: In Rennen 1 und 2 crashte er, in Rennen 3 konnte er gar nicht mehr antreten.

Björk hatte sich in Rennen 1 trotz DHL Pole-Position seinem Teamkollege Muller geschlagen geben müssen, setzte sich in Rennen 3 aber souverän gegenüber dem stark auftrumpfenden Belgier Frédéric Vervisch durch.

WTCR Rennen der Niederlande (19. bis 21. Mai):

Jean-Karl Vernay siegte vor 110.000 Fans und vor den Augen von Formel-1-Star Max Verstappen in Rennen 3 eines erinnerungswürdigen WTCR-Wochenendes in Zandvoort.

Nach Platz fünf in Rennen 1 hatte das Audi Sport Leopard Lukoil Team am Auto von Vernay über Nacht den Motor gewechselt. Nachdem der Franzose in Rennen 2 als Strafe von ganz hinten starten musste, zahlte er die Mühen seiner Mechaniker zurück, indem er in Rennen 3 von der DHL Pole-Position zum Sieg fuhr.

Der Sieg in Rennen 1 war an Yann Ehrlacher gegangen, bevor sich dessen französischer Landsmann Aurélien Comte in Rennen 2 durchsetzte. Damit wurde in der abwechslungsreichen WTCR-Saison 2018 bereits der achte unterschiedliche Saisonsieger notiert.

Comte, der für DG Racing einen Peugeot 308 TCR fährt, hatte in Rennen 1 den zweiten Platz vor Rob Huff und Gordon Shedden belegt. In Rennen 2 setzte sich der Franzose dann beim Start nach umgekehrter Startaufstellung gegenüber James Thompson durch. Comtes Sieg im Peugeot bedeutete zudem, dass sich die fünfte Marke in die Siegerliste der WTCR-Saison 2018 eintrug.

Die Führung in der Gesamtwertung übernahm Ehrlacher von seinem Onkel Yvan Muller. Der wiederum war in Zandvoort einer von zahlreichen Hyundai-Fahrern, die sich aufgrund einer Veränderung der Balance of Performance (BoP) schwertaten.