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Rückblick: Wie Björk nach WTCR-Crash zum Sieg fuhr

2019-06-30T12:00:44+02:00Juni 30th, 2019|2019, WTCR Race of Portugal 2019|

Als der WTCR im Juni 2018 in Vila Real Station machte, fuhr Thed Björk nach einem riesigen Crash noch zum Sieg. Rückblick auf das, was damals genau passierte.

Wochenendbericht

Thed Björk legte beim WTCR-Rennen von Portugal 2018 in Vila Real einen Husarenritt hin. In Rennen 3 fuhr er zum Sieg, nachdem er in Rennen 1, das von Teamkollege Yvan Muller gewonnen wurde, in einen Massenunfall verwickelt worden war. Der Hyundai i30 N TCR des Schweden hatte kurzzeitig sogar gebrannt, worauf die Mechaniker von Yvan Muller Racing (YMR) die ganze Nacht hindurch arbeiten mussten, um das Auto für Qualifying 2 wieder aufzubauen.

Unerschrocken von den Geschehnissen des Samstags fuhr Björk am Sonntag erst auf die DHL Pole-Position für Rennen 3. Und nachdem sich Mato Homola mit Sieg in Rennen 2 zum neunten unterschiedlichen Sieger nach 15 Saisonrennen gemacht hatte, fuhr Björk in Rennen 3 tatsächlich seinen zweiten Saisonsieg ein.

Derweil übernahm Muller dank seines Sieges in Rennen 1 und P2 in Rennen 2 wieder die WTCR-Gesamtführung.

Was der Sieger sagte

Das Team hat fantastische Arbeit geleistet„, so Björk. „Die Mechaniker haben das Auto die ganze Nacht lang repariert. Als ich heute Morgen in Q1 die erste Runde fuhr, haben sie gejubelt. Es war einfach fantastisch. Ich hatte am ganzen Tag ein gutes Gefühl und vergaß den heftigen Unfall einfach. Das Auto war richtig klasse. Es war in vielerlei Hinsicht ein schwieriges Wochenende, aber ich bin einfach nur glücklich, gewonnen zu haben. Die Strecke hier in Vila Real gefällt mir richtig gut und auch die Leute sind fantastisch. Die Joker-Runde bringt zusätzliche Spannung, weil das Überholen extrem schwierig ist. Deshalb finde ich die Joker-Runde gut.

Ergebnisse

DHL Pole-Position Rennen 1: Rob Huff (Volkswagen Golf GTI TCR)
Sieger Rennen 1: Yvan Muller (Hyundai i30 N TCR)
Schnellste Runde Rennen 1: Gabriele Tarquini (Hyundai i30 N TCR)
DHL Pole-Position Rennen 2: Gordon Shedden (Audi RS 3 LMS)
Sieger Rennen 2: Mato Homola (Peugeot 308 TCR)
Schnellste Runde Rennen 2: Thed Björk (Hyundai i30 N TCR)
DHL Pole-Position Rennen 3: Thed Björk (Hyundai i30 N TCR)
Sieger Rennen 3: Thed Björk (Hyundai i30 N TCR)
Schnellste Runde Rennen 3: Thed Björk (Hyundai i30 N TCR)
TAG Heuer Best Lap Trophy: Thed Björk (Hyundai i30 N TCR)
TAG Heuer Most Valuable Driver: Pepe Oriola (SEAT Cupra TCR)