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Saisonrückblick: Das WTCR-Rennen der Niederlande

2019-12-24T06:00:11+01:00Dezember 24th, 2019|2019, WTCR Race of Netherlands 2019|

Thed Björk erzielte seinen zweiten Sieg beim WTCR-Rennen der Niederlande, während in Rennen 3 von Zandvoort Diskussionen über Teamorder zum Gesprächsthema wurden.

Björk kam zwar besser von der Linie weg, doch Pole-Setter Yann Ehrlacher, ebenfalls im Lynk & Co 03 TCR unterwegs, zog nach rechts, um ihn zu blockieren und nahm dabei Kontakt zu seinem Teamkollegen auf, der trotzdem in Führung ging.

Doch als sie in Runde drei gingen, lautete die Anweisung im Teamradio, “Positionen auf der Hauptgeraden zu tauschen”, und Björk musste sich einer vor dem Rennen getroffenen Vereinbarung zur Aufrechterhaltung der Startreihenfolge beugen, erwartete jedoch, Ehrlacher würde für seinen Versuch, den ersten Platz am Start zu halten, bestraft werden.

Ehrlacher führte dann bis zur sechsten Runde, als klar war, dass er für sein Manöver am Start nicht bestraft werden würde und die Entscheidung fiel, Björk wieder nach vorne zu befehlen – eine Position, die er bis zu seinem dritten Sieg 2019 hielt.

Hinter dem Lynk & Co-Paar sah es für Augusto Farfus nach seinem ersten WTCR / OSCARO-Podium aus, doch dann sollte ihn sein BRC Hyundai-Kollege und Titelanwärter Norbert Michelisz in der letzten Runde überholen, nachdem Farfus die Order erhalten hatte, Michelisz’ stärkere Titelchancen zu unterstützen.

Yvan Muller, der sich während des Rennens über Funk in die Teamorder-Diskussionen des Cyan-Teams einmischte, beendete das Rennen dort, wo er als Fünfter startete, nachdem er seine Pole-Position wegen Nichteinhaltung der maximalen Ladedruck- und Drehzahlwerte, wie sie in der für die Veranstaltung herausgegebenen Leistungsbilanz-Tabelle veröffentlicht wurden, verloren hatte.

Mikel Azcona von PWR Racing beendete ein starkes Wochenende mit weiteren #RoadToMalaysia-Punkten auf Platz sechs vor Johan Kristoffersson von SLR Volkswagen, der Rennen 2 auf dem Podium beendete. Der Sieger des zweiten Rennens und neue Titelträger Esteban Guerrieri wurde Achter für ALL-INKL.COM Münnich Motorsport.

Bereits zu Beginn des Wochenendes komplettierten Müller und Azcona das Podium in Rennen 1, die SLR Volkswagen-Teamkollegen Benjamin Leuchter und der zweifache FIA-Rallye-Cross-Weltmeister Johan Kristoffersson fuhren in Rennen 2 ebenfalls auf das Podium. Nicky Catsburg war mit Platz vier in Rennen 2 vor Azcona und Farfus der beste niederländische Fahrer. Leuchter sicherte sich zum ersten Mal die TAG Heuer Best Lap Trophy.

Jean Todt, Präsident der FIA, war ein Ehrengast, während Pierre Gasly und Max Verstappen die Starqualität in Rennen 2 noch weiter steigerten, als sie sich den Gästen von TAG Heuer, dem offiziellen Zeitmessungspartner des WTCR, anschlossen. Die Red Bull Racing-Fahrer nahmen an den Jumbo Racedagen teil, führten Demonstrationsfahrten durch und hatten eine Reihe von Werbeauftritten.

RENNEN 10-12: WTCR-RENNEN DER NIEDERLANDE, 17.-19. MAI 2019

Pole-Position Rennen 1: Thed Björk (SWE) Lynk & Co 03 TCR
Gewinner Rennen 1: Thed Björk (SWE) Lynk & Co 03 TCR
Schnellste Runde Rennen 1: Frédéric Vervisch (BEL) Audi RS 3 LMS

Pole-Position Rennen 2: Esteban Guerrieri (ARG) Honda Civic Typ R TCR
Gewinner Rennen 2: Esteban Guerrieri (ARG) Honda Civic Typ R TCR
Schnellste Runde Rennen 2: Benjamin Leuchter (DEU) Volkswagen Golf GTI

Pole-Position Rennen 3: Yann Ehrlacher (FRA) Lynk & Co 03 TCR
Gewinner Rennen 3: Thed Björk (SWE) Lynk & Co 03 TCR
Schnellste Runde Rennen 3: Mehdi Bennani (MAR) Volkswagen Golf GTI

TAG Heuer Best Lap Trophy: Benjamin Leuchter (DEU) Volkswagen Golf GTI TCR
TAG Heuer Most Valuable Driver: Thed Björk (SWE) Lynk & Co 03 TCR