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Saisonrückblick: WTCR-Rennen von China

2019-12-27T06:00:16+01:00Dezember 27th, 2019|2019, WTCR Race of China 2019|

Mit einem Doppelsieg in der Heimat von Lynk & Co mischte Yvan Muller endgültig im Titelkampf des von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR mit.

Nachdem er das erste Rennen am Samstag gewonnen hatte, schlug Cyan Racing-Pilot Muller im dritten Rennen seinen Neffen und Lynk & Co-Markenkollegen Yann Ehrlacher und gewann erneut. Zusammen mit Platz drei in Rennen zwei gewann Muller an diesem Wochenende 76 Punkte, was ihm nicht nur den TAG Heuer Most Valuable Driver Award einbrachte, sondern auch ein neuer Rekord im WTCR / OSCARO war. Auf der #RoadToMalaysia lag er dadurch nur noch einen Punkt hinter Esteban Guerrieri (ALL-INKL.COM Münnich Motorsport) un 17 hinter dem neuen Spitzenreiter Norbert Michelisz (BRC Hyundai N Squadra Corse).

Nach Platz zwei hinter Muller im ersten Rennen, verpasste Qing-Hua Ma vom Team Mulsanne am Sonntag einen weiteren Erfolg. Nach der Bestzeit in Q1 des zweiten Qualifyings, lief Ma in Q2 auf einer schnellen Runden auf den deutlich langsameren Néstor Girolami auf.

Ma wollte keine Zeit verlieren und sich in der Schikane an Girolami vorbeidrängen. Der blieb aber auf seiner Linie, und es kam zur Berührung. Ma drehte sich und musste seinen Alfa Romeo abstellen, was eine rote Flagge zur Folge hatte. Da er seine Zeit nicht mehr verbessern konnte, schied Ma aus, während Girolami in Q3 einzog, später aber bestraft wurde. Nachdem er in Rennen 2 nach einer Kollision ausgeschieden war, musste Ma Rennen 3 aus der Boxengasse starten. Nachdem er sich bis auf Rang neun nach vorne gekämpft hatte, musste er sein Auto mit einem neuerlichen Schaden abstellen.

Norbert Michelisz schlug im Kampf um den Sieg in Rennen 2 seinen BRC Hyundai N Squadra Corse Teamkollegen Gabriele Tarquini. Dem gelang mit Platz drei in Rennen 3 ein weiteres Podium. Michelisz hatte ursprünglich die DHL Pole-Position in der umgekehrten Startaufstellung für Rennen 2 inne, doch die Strafversetzung von Girolami bescherte Andy Priaulx den entscheidenden zehnten Platz.

Priaulx führte das Rennen einige Runden lang recht souverän an, ehe es zu einem wilden Kampf und schließlich zu einer heftigen Berührung mit seinem ungarischen Rivalen kam. Das war nur einer von mehreren Zwischenfällen im hektischen Rennen 2. Priaulx’ Lynk & Co fing sich dabei einen Plattfuß ein und wurde langsamer.

Michelisz hatte zuvor in Rennen 1 vor Nicky Catsburg und Aurélien Panis Rang vier erobert. Nachdem er im zweiten Rennen ausgeschieden war, gelang Panis in Rennen 3 aus Startreihe zwei mit Rang sechs hinter Augusto Farfus und Thed Björk sein bisher bestes Resultat. Einige Berührungen hatten ihn zurückgeworfen.

PWR Racing CUPRA FahrerMikel Azcona war als Dritter in Rennen 1 bester der neun Ningbo-Rookies. Sein Teamkollege und Mit-Teambesitzer Daniel Haglöf wurde im zweiten Rennen Fünfter und gewann die TAG Heuer Best Lap Trophy. Attila Tassi fuhr für KCMG-Honda im zweiten Rennen auf Platz sechs, während sein Teamkollegen Tiago Monteiro im dritten Rennen nach einer heftigen Kollision mit dem Volkswagen Golf GTI TCR von Mehdi Bennani ausschied, aber glücklicherweise unverletzt blieb.

LÄUFE 19-21: WTCR-RENNEN VON CHINA, 13.-15. SEPTEMBER 2019

DHL Pole-Position Rennen 1: Yvan Muller (FRA) Lynk & Co 03 TCR
Sieger Rennen 1: Yvan Muller (FRA) Lynk & Co 03 TCR
Schnellste Runde Rennen 1: Aurélien Panis (FRA) Cupra TCR

DHL Pole-Position Rennen 2: Andy Priaulx (GBR) Lynk & Co 03 TCR
Sieger Rennen 2: Yvan Muller (FRA) Hyundai i30 N TCR
Schnellste Runde Rennen 2: Daniel Haglöf (SWE) Cupra TCR

DHL Pole-Position Rennen 3: Yvan Muller (FRA) Lynk & Co 03 TCR
Sieger Rennen 3: Yvan Muller (FRA) Lynk & Co 03 TCR
Schnellste Runde Rennen 3: Gabriele Tarquini (ITA) Hyundai i30 N TCR

TAG Heuer Best Lap Trophy: Daniel Haglöf (SWE) Cupra TCR
TAG Heuer Most Valuable Driver: Yvan Muller (FRA) Lynk & Co 03 TCR