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Saisonrückblick: WTCR-Rennen von Deutschland

2019-12-25T06:00:30+01:00Dezember 25th, 2019|2019, WTCR-Rennen von Deutschland 2019|

Volkswagen-Power war der Schlüssel zum Erfolg: Johan Kristoffersson und Lokalmatador Benjamin Leuchter feierten ihr ersten WTCR / OSCARO-Siege für Sébastien Loeb Racing.

Kristoffersson, der als zweimaliger FIA Rallycross-Weltmeister in die Serie gewechselt war, gewann Rennen 2 und die TAG Heuer Best Lap Trophy. In Rennen 3 verunfallte er spektakulär, blieb aber glücklicherweise unverletzt.

Nach Platz sechs in Rennen 2 fuhr der Deutsche Leuchter in Rennen 3 von der DHL Pole-Position aus zum Sieg und komplettierte damit den Doppelerfolg der von SLR eingesetzten Volkswagen Golf GTI TCR auf der legendären Nürburgring-Nordschleife. Leuchter hielt nach dem Start in Kurve 1 Esteban Guerrieri (ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Honda Civic Type R TCR) in Schach, kontrollierte anschließend das Tempo und feierte seinen Premierensieg.

Obwohl er in der Aufwärmrunde ein Kupplungsproblem beklagte, gelang Guerrieri aus Reihe zwei ein starker Start. In Kurve 1 hatte der Argentinier kurz die Nase vorne, doch der Golf kam besser aus Kurve 2 heraus. Am Ende der ersten Runde saugte sich Guerrieri im Windschatten auf der zwei Kilometer langen Döttinger Höhe an Leuchter heran und wäre fast in Führung gegangen, doch der Lokalmatador setzte sich durch.

Dadurch kam Comtoyou Team Audi Sport-Fahrer Frédéric Vervisch, der von Platz sieben gestartet war, an Guerrieri heran. Auf der Start-Ziel-Gerade ging der Belgier am Meisterschaftsführenden vorbei und fuhr erneut auf den zweiten Platz, den er schon in Rennen 2 belegt hatte. Guerrieri musste sich mit Rang drei begnügen, baute seinen Vorsprung in der Meisterschaft aber auf 45 Punkte aus, nachdem seine Titelrivalen Norbert Michelisz und Thed Björk ausfielen.

BRC Hyundai N Squadra Corse-Fahrer Michelisz gewann das erste Rennen, nachdem er DHL-Polesitter Guerrieri in der ersten Kurve überholt hatte.

Um den letzten Platz auf dem Podium gab es einen epischen Kampf. Guerrieris Teamkollegen Néstor Girolami war in der ersten Runde von Vervisch überholt worden. Ein Angriff auf der Döttinger Höhe wurde von Vervisch aber entschlossen abgewehrt.

Girolami musste kurz auf das Gras fahren, und beide verloren an Tempo, wodurch sich Rob Huff ansaugen und auf Platz drei vorbeigehen konnte. Allerdings kam auch Girolami am Audi RS 3 LMS von Vervisch vorbei. In der letzten Runde überholte Girolami nach einem harten Duell auf der Döttinger Höhe auch Huff. Der konnte sich mit Rang vier aber dennoch glücklich schätzen, nachdem er in der ersten Runde in Kurve 2 mit Yvan Muller aneinander geraten war.

LÄUFE 13-15: WTCR-RENNEN VON DEUTSCHLAND, 20.-22. JUNI 2019

DHL Pole-Position Rennen 1: Esteban Guerrieri (ARG) Honda Civic Type R TCR
Sieger Rennen 1: Norbert Michelisz (HUN) Hyundai i30 N TCR
Schnellste Runde Rennen 1: Néstor Girolami (ARG) Honda Civic Type R TCR

DHL Pole-Position Rennen 2: Johan Kristoffersson (SWE) Volkswagen Golf GTI TCR
Sieger Rennen 2: Johan Kristoffersson (SWE) Volkswagen Golf GTI TCR
Schnellste Runde Rennen 2: Johan Kristoffersson (SWE) Volkswagen Golf GTI TCR

DHL Pole-Position Rennen 3: Benjamin Leuchter (DEU) Volkswagen Golf GTI TCR
Sieger Rennen 3: Benjamin Leuchter (DEU) Volkswagen Golf GTI TCR
Schnellste Runde Rennen 3: Jean-Karl Vernay (FRA) Audi RS 3 LMS

TAG Heuer Best Lap Trophy: Johan Kristoffersson (SWE) Volkswagen Golf GTI TCR
TAG Heuer Most Valuable Driver: Esteban Guerrieri (ARG) Honda Civic Type R TCR