Schwieriges Comeback auf der Nordschleife für WTCR-Rückkehrer Huff

2021-06-06T12:00:04+02:00Juni 6th, 2021|2021, WTCR Race of Germany 2021|

Rob Huff hat seine Rückkehr in den FIA-Tourenwagen-Weltcup (WTCR) als “sehr hart” und “charakterbildend” beschrieben.

Der Gewinner der FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2012 kehrte nach einem Jahr Abwesenheit mit der schwedischen STCC-Krone in den WTCR zurück. Es war sein erster Auftritt mit dem ungarischen Team Zengo Motorsport und sein Debüt im mit Goodyear-Reifen ausgestatteten CUPRA Leon Competicion.

Der Brite qualifizierte sich als schnellstes Fahrer des CUPRA-angetriebenen Zengi-Quartetts auf Platz 18 und kämpfte sich im ersten Rennen auf Platz 13 vor, kam aber in beiden Läufen, die auf der legendären 25,378 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife ausgetragen wurden, nicht ins Ziel.

“Es waren sehr harte Rennen”, sagt Huff anschließend. “Im ersten Rennen wurde ich von einem Honda getroffen, was einen Schaden am Auto verursachte. Die Innenverkleidung der Karosserie schnitt in den Reifen – deshalb musste ich an die Box.”

“Und im zweiten Rennen wollte niemand in Kurve 1 Platz machen, was leider dazu führte, dass viele Autos beschädigt wurden und das Rennen nicht beenden konnten. Das ist sehr schade, denn wenn man so weit hinten ist, hat man alle Zeit der Welt.”

“Leider haben einige Leute, die neu in der [Serie] waren und etwas zu ungeduldig waren, ganz hinten in der Startaufstellung ohne wirklichen Grund eine Menge Schaden angerichtet.”

“Unser Schaden war viel zu groß, wir hatten keinen Top-Speed; und als ich mich gedreht habe, habe ich meinen Teamkollegen Mikel [Azcona] getroffen, was sehr unglücklich war. Es war ein hartes Wochenende für das Team, sicherlich auch charakterbildend. Wir blicken schon auf das nächste Rennen in Estoril.”