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Tarquini: Zähle am Nürburgring nicht zu den WTCR-Favoriten

2019-06-03T14:25:18+02:00Juni 3rd, 2019|2019, WTCR-Rennen von Deutschland 2019|

Gabriele Tarquini schließt aus, dass er bei den WTCR-Rennen von Deutschland auf der Nürburgring-Nordschleife zu den Siegkandidaten zählt.

Seine „Beziehung“ zur 25,378 Kilometer langen „grünen Hölle“ könne man ohnehin als „sehr seltsam“ beschreiben, meint Tarquini, der erste Gesamtsieger des von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcups (WTCR). Er sei auf der Nordschleife einfach „nicht besonders gut“ unterwegs, so der Italiener.

Doch aufgrund seines Rückstands in der Punktetabelle ist Tarquini am Nürburgring eigentlich zum Aufholen gezwungen und muss mit seinem Hyundai von BRC Squadra Corse möglichst viele Punkte sammeln.

So schätzt Tarquini seine Chancen ein: „Auf der Nordschleife bin ich nicht so gut wie andere. Daraus brauche ich gar keinen Hehl zu machen. Ich bin dort nicht in der Spitzengruppe vertreten, sondern habe zu kämpfen. Alleine vergangenes Jahr hatte ich auf dieser Strecke gleich zwei Unfälle.“

Mehr Fahrpraxis auf der Nordschleife könnte Abhilfe schaffen, sagt Tarquini. Doch im Gegensatz zu vielen seiner Rivalen kann die italienische Motorsport-Legende nicht auf Simulationen zurückgreifen. Und das hat auch gute Gründe.

„Wie viele andere Fahrer der älteren Generation wird mir schon nach nur zwei Runden übel, wenn ich im Simulator sitze“, so der 57-Jährige, der im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup 2019 bereits zwei Rennen gewonnen hat.

„Okay, du kannst einige VLN-Rennen bestreiten oder einzelne Trainingsrunden absolvieren. Doch so einfach ist das nicht, weil hohe Kosten im Spiel sind. Wenn du die Nordschleife mieten willst, dann ist das ein teurer Spaß“, sagt Tarquini. „Ein Simulator kostet dich dagegen praktisch gar nichts. Und du kannst damit so viel fahren, wie du willst.“

Die WTCR-Rennen von Deutschland werden vom 20. bis 22. Juni 2019 ausgetragen. Tarquini liegt nach zwölf Rennen an siebter Stelle der WTCR-Gesamtwertung.