TROTZ FÜHRUNG IN DER WTCR-TROPHY: ROB HUFF WILL MEHR

2022-05-25T06:00:55+02:00Mai 25th, 2022|2022, WTCR Race of Germany 2022|

Rob Huff hat große Pläne für das Rennwochenende des FIA Tourenwagen-Weltcups (WTCR) auf der Nordschleife: Er will nicht nur seine Führung in der WTCR-Trophy-Meisterschaft verteidigen, sondern auch in der Gesamtfahrerwertung weiter nach vorne kommen.

Der Tourenwagen-Weltmeister, der in dieser Saison einen CUPRA für das Team Zengő Motorsport pilotiert, führt nach den ersten beiden Rennen die WTCR-Trophy-Meisterschaft an.

Die WTCR-Trophy ist die Meisterschaft, in der nur die Ergebnisse der unabhängigen Fahrer des WTCR einfließen, die ohne finanzielle Unterstützung einer Kundensportabteilung eines Herstellers antreten. Sie wurde 2020 eingeführt und bisher von Jean-Karl Vernay und Gilles Magnus gewonnen.

Huff war im zweiten Rennen des Wochenendes in Frankreich der bestplatzierteste WTCR-Trophy-Fahrer. Dasselbe Kunststück war zuvor Mehdi Benanni aus dem Team Comtoyou Audi Sport gelungen.

Auch wenn er Huff seine Führung in der WTCR-Trophy-Meisterschaft verteidigen will, ist er gleichzeitig davon überzeugt, dass dank seiner Erfahrung auf der 25,378 Kilometer langen Nordschleife auch mehr möglich ist.

„Ich habe schon viele Rennen auf der Nordschleife absolviert, darunter vier 24-Stunden-Rennen“, sagte Huff. „Es ist eine meiner Lieblingsstrecken, auch wenn es schon ein bisschen lächerlich ist, hier mit Tourenwagen zu fahren. Normalerweise stellen wir die Autos sehr weich und reaktionsfreudig ein, aber das macht dem Nürburgring überhaupt keinen Sinn, da man eh die Hälfte der Zeit in der Luft verbringt.“

„Die Strecke ist also nicht nur ein mentale, sondern auch eine körperliche Herausforderung. Man kämpft die ganze Zeit mit dem Auto und jedes Mal, wenn in der Luft war und wieder landet, bricht das Auto in die Richtung aus, in die du eigentlich nicht fahren willst. Es ist also wirklich eine verdammt große Herausforderung.“

„Wir wissen, dass wir im Vergleich zu den anderen noch etwas zurückliegen. Doch theoretisch hätten Dani [Nagy] und ich in Pau die letzten beiden Plätze belegen müssen, doch wir waren besser, was uns Mut macht. Wir führen die Trophy-Meisterschaft an, was positiv ist. Realistisch betrachtet, muss es unser Ziel sein, die WTCR-Trophy zu gewinnen. Nichtsdestotrotz ist bei einem Wochenende wie diesem auch mehr möglich. Wir können hier auch ein gutes Ergebnis für die Gesamtmeisterschaft erzielen. Ich habe viel Erfahrung auf dieser Strecke und die Fortschritte, die wir bisher erzielt haben, stimmen mich positiv. “

„Wir gehen also nicht nur optimistisch und mit einem guten Gefühl in das Wochenende, sondern auch mit dem Wissen, dass wir Großes erreichen können. Meine Aufgabe besteht darin, die Topfahrer anzugreifen und nervös zu machen. Die Voraussetzungen dafür erfüllen wir hier. Wir müssen diese Gelegenheit auf dem Nürburgring für uns nutzen und ein paar gute Ergebnisse erzielen.“

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