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Vier Fahrer beim WTCR-Test mit Alfa Romeo

2018-12-19T15:00:45+01:00Dezember 19th, 2018|2018|

Team Mulsanne hat bei Testfahrten die Piloten Kevin Ceccon, Tom Coronel, Qing-Hua Ma und Serienneuling Jono Lester fahren lassen, um seine Optionen für den von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) 2019 zu sichten.

Der Rennstall hatte in der Saison 2018 die von Romeo Ferraris entwickelte Alfa Romeo Giulietta TCR eingesetzt und bei den WTCR JVCKENWOOD Rennen von Japan im Oktober den ersten Laufsieg erzielt. Ceccon hatte damit das erste WTCR-Jahr von Team Mulsanne gekrönt.

In Vallelunga bei Rom testete Ceccon erneut für die Mannschaft. Zusätzlich zum Italiener fuhren auch Lester aus Neuseeland, Coronel aus den Niederlanden und Ma aus China.

Team Mulsanne hat bisher nicht bekanntgegeben, welche Fahrer 2019 zum Einsatz kommen werden. Außerdem ist bislang unklar, wie sich das Team für seine insgesamt vier Autos aufteilen wird.

Stimmen der Alfa-Romeo-Testfahrer

Kevin Ceccon: „Es war schön, wieder mit den Jungs auf die Strecke zu gehen. Mir hat die Action gefehlt, seitdem die Saison im November in Macau zu Ende gegangen ist. Es war klasse, wieder ins Lenkrad zu greifen. Die Leute bei Romeo Ferraris haben mich gebeten, ihnen Rückmeldung zum Auto und einigen neuen Teilen zu geben. Noch ist nichts fixiert für mich und das Jahr 2019, aber wir werden sicher bald Neuigkeiten zu verkünden haben.“

Tom Coronel: „Der Motor hat mich beeindruckt. Ich wusste schon, dass das eine der Stärken des Autos sein würde. Doch aus der Cockpitperspektive heraus ist es umso beeindruckender. Ich habe das Fahrzeug ans Limit getrieben, um seine Reaktion zu sehen. Die Rückmeldung, die ich dabei erhalten habe, war sehr positiv. Vallelunga ist auch eine gute Strecke, um solche Dinge zu testen. Insgesamt war es also ein positiver Tag für mich.“

Jono Lester: „Was für ein tolles Auto! Ich war vor einigen Jahren in Vallelunga gefahren und kannte die Strecke schon. Daher konnte ich mich nun zu einhundert Prozent auf das Fahrzeug konzentrieren. Es hat viel Spaß gemacht. Ich wurde gut von Team Mulsanne und Romeo Ferraris unterstützt. So gelang es mir, rasch Selbstvertrauen aufzubauen. Es lief positiv. Und jetzt arbeite ich darauf hin, 2019 eine Chance im WTCR zu erhalten.“

Qing-Hua Ma: „Das waren zwei anstrengende Testtage für mich. Ich hatte schon in China die Gelegenheit, ein paar Runden in der älteren Spezifikation der Alfa Romeo Giulietta TCR von Romeo Ferraris zu fahren. Doch das neue Auto ist ganz klar ein Fortschritt. Ich bin vergangenes Jahr auch gegen dieses Auto angetreten. Daher war es interessant, wie konkurrenzfähig [das neue Fahrzeug für 2019] sein würde. Ich möchte mich bei Team Mulsanne für diese Chance bedanken – auch dafür, dass ich während der Winterpause ins Cockpit steigen durfte.“