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Vor Saisonfinale: Michelisz erinnert an emotionalen Macao-Moment

2018-11-08T06:00:35+01:00 November 8th, 2018|2018, WTCR-Rennen von Macau 2018|

Norbert Michelisz hat noch Chancen, den ersten Titel im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup zu holen. Als nächstes steht eine Strecke auf dem Programm, wo er einen seiner wichtigsten Erfolge eingefahren hat.

Im Jahr 2010 sicherte sich Michelisz beim Macao-Guia-Rennen den Sieg – und das in seiner ersten vollen Saison in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft.

Er wird sich an diesen Höhepunkt erinnern, wenn er mit seinen sechs Rivalen um den Titel im WTCR OSCARO kämpft. Vom 15. bis 18. November findet das WTCR-Rennen von Macao statt, an dem Michelisz in seinem BRC Racing Team Hyundai i30 N TCR starten wird.

„Der Rennsieg war einer der emotionalsten Momente in meiner Karriere, weil das Jahr 2010 ein sehr schwieriges für mich war“, sagt der Ungar. „Ich bin in die WTCC gekommen, nachdem ich nahezu in jeder anderen Kategorie gewonnen hatte. Ich hatte also große Erwartungen. Ich habe früh gemerkt, dass das Level unglaublich hoch ist. Es war ein Lernprozess für mich und ich musste verstehen, wo ich mich verbessern musste.“

„Ich habe aber in Macao gewonnen“, sagt er. „Mir wurde gesagte, dass man hier zwei- bis viermal gewesen sein muss, bevor man überhaupt das Selbstbewusstsein hat, um auf das Podium zu fahren oder das Rennen zu gewinnen.“

Damals fuhr Michelisz einen SEAT Leon TDI für das Zengo-Dension Team. Er kann sich noch genau an seinen ersten Start in Macao erinnern.

„Ich kann mich noch gut an das erste Training erinnern. Ich bin aus dem Auto gestiegen und habe jedem gesagt: ‚Das ist der tollste Ort, an dem ich jemals gewesen bin.‘ Ich habe es geschafft, mein Selbstvertrauen hinterm Steuer zu nutzen. Ich bin im Qualifying auf Platz zwei gelandet, wurde aber wegen einer Strafe um fünf Plätze nach hinten versetzt. Ich bin also von Platz sieben aus gestartet. Ich bin auf Rang fünf ins Ziel gekommen. Die ersten acht wurden dann umgekehrt, weshalb ich von Platz vier aus gestartet bin. Das war der Moment, um aufs Podium zu fahren. Das habe ich gefühlt.“

„Es hat sich aber nicht danach angefühlt, als hätte ich das Rennen gewinnen können. Der Start war sehr gut und ich kann mich noch gut an die letzte Runde erinnern. Es war ein enormer Druck und ein schwieriger Moment, da ich kurz davor stand, auf einer der besten Strecken der Welt zu siegen. Es war ein intensiver Moment und einer der emotionalsten und wichtigsten in meiner Karriere.“