VORSCHAU: DAS WTCR-WOCHENENDE IN UNGARN

2021-08-17T10:46:06+02:00August 16th, 2021|2021, WTCR Race of Hungary 2021|

Die Sommerpause des FIA Tourenwagen-Weltcups (WTCR) ist vorbei. Vom 20. bis 22. August nimmt der Titelkampf mit dem Rennwochenende in Ungarn auf dem Hungaroring wieder an Fahrt auf.

Der Hungaroring ist seit 2018 fester Bestandteil des Kalenders und markiert traditionell die Halbzeit in einem sehr engen Titelkampf. Nachdem die Covid-19-Beschränkungen in Ungarn gelockert worden sind, werden auf den Tribünen wieder tausende einheimische Fans erwartet. Jedoch durften diese noch nie einen Sieg eines ungarischen Fahrers bejubeln.

Dabei gibt es im aktuellen Starterfeld, mit Norbert Michelisz und Attila Tassi, bereits zwei WTCR-Rennsieger. Michelisz feierte 2019 sogar den Titel und wurde zum „König“ des WTCR gekürt. Zusätzlich tritt mit Bence Boldisz ein weiterer junger Ungar an, dem eine vielversprechende Karriere im Tourenwagensport vorausgesagt wird.

Attila Tassi aus dem deutschen Team ALL-INKL.DE Münnich Motorsport pilotiert einen mit Goodyear-Reifen ausgestatteten Honda Civic Type R TCR. Doch laut des sportlichen Reglements des WTCR muss der Ungar an diesem Wochenende mit einem hohen Kompensationsgewicht antreten. Sein Landsmann Michelisz hingegen möchte im Kampf um seinen ersten WTCR-Titel seit zwei Jahren keine Punkte liegen lassen.

Der Pilot aus dem Team BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse verweist dabei auf die verbleibenden acht Rennen nach dem Ungarn-Wochenende. Eine dicke Punkteausbeute in seiner Heimat wäre ein wichtiger Schritt nach vorn im Titelkampf.

„Meinen ersten Saisonsieg vor den ungarischen Fans zu holen, wäre etwas ganz Besonderes. Um das zu erreichen, werde ich alles geben“, sagte der 37-jährige Michelisz. „Ich will immer, das Beste aus meinen Möglichkeiten machen. Auch wenn die ersten drei Rennwochenenden nicht nach meinen Vorstellungen verliefen, ist noch alles möglich. Die Saison ist noch lang und es wird in den kommenden Rennen auf die Konstanz ankommen. Obwohl ich in Ungarn gewinnen möchte, werde ich nicht alles riskieren, denn mein Fokus liegt auf der Gesamtwertung und darauf, in beiden Rennen so viele Punkte wie möglich zu holen.“

Nach sechs gefahrenen Rennen liegt Michelisz auf Platz 14 in der Gesamtwertung, 42 Punkte hinter dem von Goodyear präsentierten #FollowTheLeader Jean Karl Vernay aus dem Team Engstler Hyundai N Liqui Moly Racing. Dennoch werden an jedem Rennwochenende 60 Punkte vergeben, weshalb eine ganze Reihe von Fahrern um den WTCR-Titel kämpfen. Die Top 10 liegen derzeit nur 31 Punkte auseinander. HIER klicken für den vollständigen Meisterschaftsstand.

Der amtierende „König“ des WTCR, Yann Ehrlacher, liegt acht Punkte hinter Vernay. Weitere sieben Punkte dahinter lauert sein Onkel und Teamkollege aus dem Team Cyan Racing Lynk & Co Yvan Muller.  Santiago Urrutia (Cyan Performance Lynk & Co), Gabriele Tarquini (BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse), Attila Tassi, Esteban Guerrieri, der im vergangenen Jahr beide Rennen in Ungarn gewann, und Tassis Teamkollege Tiago Monteiro befinden sich ebenso in Schlagdistanz zum Gesamtführenden wie Thed Björk (Cyan Performance Lynk & Co), Nathanaël Berthon (Comtoyou DHL Team Audi Sport), sowie der Sieger des sechsten Rennens Frédéric Vervisch und dessen Teamkollege Gilles Magnus von der Mannschaft Comtoyou DHL Sport Audi. Magnus führt neben der WTCR-Juniorenwertung auch die WTCR-Trophy-Wertung an. Da es bei den bisherigen sechs Rennen in der Saison 2021, sechs verschiedene Sieger gab, ist der Ausgang der Rennen in Ungarn völlig offen. Zumal Außentemperaturen von über 30 Grad Celsius erwartet werden.

Insgesamt werden 23 Tourenwagen-Profis, die beiden Rennen auf der 4,381 Kilometer langen Strecke in Angriff nehmen. Gefahren werden die Rennen 7 und 8 von insgesamt 16 in dieser Saison. Das Starterfeld besteht aus einer Mischung aus erfahrenen Fahrern und jungen Talenten. Nicola Baldan wird zusätzlich als Wildcard-Fahrer teilnehmen. Die turbogeladenen TCR-Autos von Audi, CUPRA, Honda, Hyundai und Lynk & Co werden dabei Geschwindigkeiten von 260 km/h erreichen.

Neben dem WTCR wird in Ungarn auch die PURE-ETCR-Rennserie ausgetragen. Dabei handelt es sich um die neue, rein elektrische Tourenwagenserie von WTCR-Veranstalter Eurosport Events. Der Hyundai Pilot Vernay sowie die beiden CUPRA-Fahrer Mikel Azcona und Jordi Gené werden auf dem Hungaroring sowohl am WTCR als auch an der PURE-ETCR-Rennserie teilnehmen.

 

WAS GESCHAH BEIM WTCR-RENNEN VON SPANIEN?

*Tarquini und Vervisch erzielten ihren ersten Sieg seit 2019.

*Vervisch erzielt den ersten Erfolg für den Audi der zweiten Generation, der vom Comtoyou-Racing-Team eingesetzt wird.

*Vervisch erhält die Tag-Heuer-Auszeichnung für den „wertvollsten Fahrer“.

*Tarquinis Triumph in Rennen 1 ist der zweite Sieg für den brandneuen Hyundai Elantra N TCR.

*Neben seinem Sieg im Reverse-Grid-Rennen sicherte sich Tarquini zusätzlich die TAG-Heuer-Trophäe für die schnellste Rennrunde.

*CUPRA-Fahrer Azcona wird zuhause Zweiter in Rennen 1 vor Tom Coronel.

*Thed Björk sichert sich Platz zwei im zweiten Rennen, nachdem er Vervisch über die gesamte Renndistanz gejagt hatte.

*Coronel und Magnus holten sich jeweils einen Sieg für die WTCR-Trophy-Wertung. Diese führt Magnus ebenso wie die WTCR-Juniorenwertung an.

*Vernay behält seine blaue Jacke als der von Goodyear präsentierte #FollowTheLeader.

*Die Temperaturen im Motorland Aragon betrugen über 30 Grad.

WTCR 2021: DIE ÜBERSICHT

Das WTCR-Aufgebot 2021 repräsentiert elf Topteams und zwölf Länder und umfasst sechs FIA-Weltmeister – darunter den aktuellen „König“ des WTCR, Yann Ehrlacher – sowie neun Fahrer, die 25 Jahre alt oder jünger sind. Insgesamt 65 Rennsiege teilt sich das talentierte Starterfeld.

Alle Fahrer setzen auf nachhaltigen Biokraftstoff von P1 Racing Fuels und Reifen von Goodyear. Eine Balance of Performance trägt ebenfalls dazu bei, gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle zu schaffen. Dank erheblicher Maßnahmen zur Kostenkontrolle ist eine gut gefüllte Startaufstellung möglich. Außerdem können auf diese Weise Privatteams mit begrenzter technischer Unterstützung durch die Hersteller an der Spitze kämpfen.

Die Saison 2021 wird fünf Wochenenden in Europa umfassen, gefolgt von einer Asien-Etappe mit drei Veranstaltungen. Bei jeder Veranstaltung stehen Training, Qualifying und zwei Rennen auf dem Programm, die weltweit live übertragen werden.

Neben den FIA-Fahrer- und -Team-Titeln wird auch der FIA-WTCR-Juniorentitel für den besten Fahrer vergeben, der zu Jahresbeginn 24 Jahre oder jünger war und vor 2019 keine WTCC-/WTCR-Erfahrung hatte. Unabhängige Rennfahrer, die ohne direkte Herstellerunterstützung antreten, sind für die WTCR-Trophy qualifiziert, während die TAG-Heuer-Trophäe für die schnellste Rennrunde und die von TAG Heuer präsentierte Auszeichnung für den „wertvollsten Fahrer“ bei jedem Event vergeben werden.

Die #FollowTheLeader-Auszeichnung von Goodyear erhält der Fahrer, der nach jedem Qualifying oder Rennen an der Spitze der Gesamtwertung steht. Er erhält die blaue #FollowTheLeader-Jacke von Goodyear und trägt den gelben #FollowTheLeader-Windschutzscheibenstreifen von Goodyear an seinem Auto, bis er nicht mehr an der Spitze der Punktewertung steht. Nach seinen bisherigen Erfolgen in dieser Saison startet Jean-Karl Vernay in Ungarn als #FollowTheLeader von Goodyear, wenn auch mit einem hauchdünnen Vorsprung von acht Punkten vor dem amtierenden „König“ des WTCR Yann Ehrlacher.

WAS IST NEU IN DER SAISON 2021?

Es wird 2021 nur noch Doppel-Header mit zwei statt drei Rennen pro Veranstaltung geben.

Neue Fahrzeuge von Audi (Audi RS 3 LMS der zweiten Generation) und Hyundai (Elantra N TCR) gehen an den Start.

P1 Racing Fuels ist offizieller Kraftstofflieferant des WTCR, wobei die Fahrer erstmals mit einem maßgeschneiderten Kraftstoff fahren, der zu 15 Prozent aus erneuerbaren Rohstoffen besteht

Jessica Bäckman ist die erste Fahrerin im WTCR und bildet zusammen mit ihrem Bruder Andreas das erste Geschwisterteam des WTCR, das von Saison-Neueinsteiger Target Competition betrieben wird.

Wie die Bäckmans ist auch Jordi Gené ein WTCR-Neuling, während Rob Huff und Frédéric Vervisch zurückkehren, nachdem sie 2020 nicht dabei gewesen waren.

Adria, Estoril und Inje sind neu im WTCR-Kalender, während Italien und Südkorea zum ersten Mal WTCR-Rennen ausrichten werden.

Der Rookie-Fahrerpreis wird neu definiert und in FIA-Juniortitelumbenannt.

WTCR-Promoter Eurosport Events hat nach einem strengen Prüfungsprozess in Übereinstimmung mit dem Umweltzertifizierungsrahmen des Motorsport-Weltverbandes die Drei-Sterne-Umweltakkreditierung der FIA erhalten. Klicken Sie HIER für weitere Informationen.

 

WUSSTEN SIE SCHON?

Die begehrte Startnummer 1 wird 2021 nicht verwendet, da sich WTCR-„König“ Yann Ehrlacher für die Nummer 68 entschieden hat. Das ist die Nummer, mit der er im vergangenen Jahr den Titel gewonnen hat und die Nummer des französischen Departements Haut-Rhin, aus dem er stammt.

Kein Fahrer kann mehr Siege im WTCR vorweisen als Esteban Guerrieri. Insgesamt zehnmal triumphierte der Fahrer aus dem Team ALL-INKL.COM Münnich Motorsport.

Der Honda Civic Type R Limited Edition ist für eine zweite Saison das offizielle Safety-Car des WTCR. Der Portugiese Bruno Correia ist der offizielle Safety-Car-Fahrer beim WTCR-Rennen von Portugal.

 

WICHTIGE FAKTEN RUND UM DAS RENNWOCHENENDE IN UNGARN

Gefahren werden die Rennläufe 7 & 8 von insgesamt 16

Termin: 20. bis 22. August 2021

Austragungsort: Hungaroring

Ort: 2146 Mogyoród, Versenypálya 0222/2/3/6

Streckenlänge: 4,381 Kilometer

WTCR-Rundenrekord im Qualifying:

Norbert Michelisz (Hyundai i30 N TCR) 1:52.365 Minuten, Durchschnittsgeschwindigkeit 140, 3 km/h, gefahren am 28.04.2018

WTCR-Rundenrekord im Rennen:

Norbert Michelisz (Hyundai i30 N TCR) 1:53.620 Minuten, Durchschnittsgeschwindigkeit 138,8 km/h, gefahren am 18.10.2020

 

ZEITPLAN

Samstag, 21. August:

1. Freies Training: 09:30 Uhr – 10:15 Uhr

2. Freies Training: 12:30 Uhr – 13:00 Uhr

Qualifying Q1: 15:30 Uhr – 15:50 Uhr

Qualifying Q2: 15:55 Uhr – 16:05 Uhr

Qualifying Q3: 16:10 Uhr – 16:25 Uhr

 

Sonntag 22. August:

Rennen 1:  Start um 12:15 Uhr (12 Runden, 52,532 Kilometer)

Rennen 2: Start um 15:15 Uhr (15 Runden, 65,675 Kilometer)

 

Alle Zeitangaben sind in der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) angegeben. Änderungen vorbehalten.

 

BESCHREIBUNG DER VERANSTALTUNG

Der Hungaroring liegt weniger als 20 Kilometer nordöstlich von Budapest und ist berühmt für die Austragung des ersten Formel-1-Grand-Prix hinter dem Eisernen Vorhang im Jahr 1986. Seitdem ist der Hungaroring ein fester Bestandteil des Formel-1-Kalenders und hat sich auch zu einem beliebten Austragungsort für Tourenwagenmeisterschaftsrennen entwickelt. So ist hier beispielsweise Lokalmatador Norbert Michelisz nach seinem Start-Ziel-Sieg im Jahr 2015 zum Publikumsliebling aufgestiegen. Die Strecke wurde 2016 neu asphaltiert und mit neuen Randsteinen versehen. Sie bietet eine Mischung aus engen und schnellen Kurven. Besonders prägnant sind die Höhenunterschiede der einzelnen Streckenbestandteile. So geraten die Fahrer die Fahrer nach Kurve 2 in ein kleines Tal, um dann den Berg vor der der schnellen Kurve 4 wieder hochzuschießen.

 

MELDELISTE

Nr. Fahrer (NAT) Team, Auto*

3 Gabriele Tarquini (ITA) BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse, Hyundai Elantra N TCR

5 Norbert Michelisz (HUN) BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse, Hyundai Elantra N TCR

8 Luca Engstler (DEU) Engstler Hyundai N Liqui Moly Racing Team, Hyundai Elantra N TCR, Juniorenfahrer

9 Attila Tassi (HUN) ALL-INKL.DE Münnich Motorsport, Honda Civic Type R TCR

11 Thed Björk (SWE) Cyan Performance Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR

12 Santiago Urrutia (URY) Cyan Performance Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR

16 Gilles Magnus (BEL) Comtoyou Team Audi Sport, Audi RS 3 LMS, Juniorenfahrer + WTCR-Trophy-Fahrer

17 Nathanael Berthon (FRA) Comtoyou DHL Team Audi Sport, Audi RS 3 LMS

18 Tiago Monteiro (PRT) ALL-INKL.DE Münnich Motorsport, Honda Civic Type R TCR

19 Andreas Bäckman (SWE) Target Competition, Hyundai Elantra N TCR, WTCR-Trophy-Fahrer

22 Frédéric Vervisch (BEL) Comtoyou Team Audi Sport, Audi RS 3 LMS

26 Jessica Bäckman (SWE) Target Competition, Hyundai Elantra N TCR, Juniorenfahrerin + WTCR-Trophy-Fahrerin

28 Jordi Gene (ESP) Zengő Motorsport Drivers‘ Academy, CUPRA Leon Competicion

29 Nestor Girolami (ARG) ALL-INKL.COM Münnich Motorsport, Honda Civic Type R TCR

32 Tom Coronel (NLD) Comtoyou DHL Team Audi Sport, Audi RS 3 LMS, WTCR-Trophy-Fahrer

55 Bence Boldizs (HUN) Zengo Motorsport Drivers‘ Academy, CUPRA Leon Competicion, Juniorenfahrer + WTCR-Trophy-Fahrer

68 Yann Ehrlacher (FRA) Cyan Racing Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR

69 Jean-Karl Vernay (FRA) Engstler Hyundai N Liqui Moly Racing Team, Hyundai Elantra N TCR

79 Rob Huff (GBR) Zengo Motorsport, CUPRA Leon Competicion

82 Nicola Baldan (ITA) Target Competition Hyundai Elantra N TCR, Wildcard-Fahrer

86 Esteban Guerrieri (ARG) ALL-INKL.COM Münnich Motorsport, Honda Civic Type R TCR

96 Mikel Azcona (ESP) Zengo Motorsport, CUPRA Leon Competicion

100 Yvan Muller (FRA) Cyan Racing Lynk & Co, Lynk & C0 03 TCR

 

DIE GEWINNER DES WTCR-WOCHENENDES IN UNGARN 2020

DHL-Poleposition (Q1):

Esteban Guerrieri (ARG) ALL-INKL.COM Münnich Motorsport, Honda Civic Type R TCR

Reverse-Grid-Poleposition (Q2):

Bence Boldizs (HUN) Zengő Motorsport, CUPRA Leon Competición TCR

DHL-Poleposition (Q3):

Esteban Guerrieri (ARG) ALL-INKL.COM Münnich Motorsport, Honda Civic Type R TCR

Sieger Rennen 1:

Esteban Guerrieri (ARG) ALL-INKL.COM Münnich Motorsport, Honda Civic Type R TCR

Schnellste Runde Rennen 1:

Norbert Michelisz (HUN) BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse, Hyundai i30 N TCR

Sieger Rennen 2:

Yann Ehrlacher (FRA) Cyan Racing Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR

Schnellste Runde Rennen 2:

Norbert Michelisz (HUN) BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse, Hyundai i30 N TCR

Sieger Rennen 3:

Esteban Guerrieri (ARG) ALL-INKL.COM Münnich Motorsport, Honda Civic Type R TCR

Schnellste Runde Rennen 3:

Tiago Monteiro (PRT) ALL-INKL.DE Münnich Motorsport, Honda Civic Type R TCR

WTCR-Rookie Rennen 1:

Luca Engstler (DEU) Engstler Hyundai N Liqui Moly Racing Team, Hyundai i30 N TCR

WTCR-Rookie Rennen 2:

Bence Boldizs (FRA) Zengő Motorsport, CUPRA Leon Competición TCR

WTCR-Rookie Rennen 3:

Gilles Magnus (BEL) Comtoyou Racing, Audi RS 3 LMS

WTCR-Trophy-Sieger Rennen 1:

Jean-Karl Vernay (FRA) Team Mulsanne, Alfa Romeo Giulietta Veloce TCR, Romeo-Ferraris

WTCR-Trophy-Sieger Rennen 2:

Jean-Karl Vernay (FRA) Team Mulsanne, Alfa Romeo Giulietta Veloce TCR, Romeo-Ferraris

WTCR-Trophy-Sieger Rennen 3:

Jean-Karl Vernay (FRA) Team Mulsanne, Alfa Romeo Giulietta Veloce TCR, Romeo-Ferraris

Gewinner der TAG-HEUER-Trophäe für die schnellste Rennrunde:

Norbert Michelisz (HUN) BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse, Hyundai i30 N TCR

Gewinner der TAG-HEUER-Auszeichnung für den „wertvollsten Fahrer“

Esteban Guerrieri (ARG) ALL-INKL.COM Münnich Motorsport, Honda Civic Type R TCR

Der von Goodyear präsentierte #FollowTheLeader:

Yann Ehrlacher (FRA) Cyan Racing Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR

 

DIE BISHERIGEN SIEGER IN UNGARN

2020:

Rennen 1: Esteban Guerrieri (ARG) Honda Civic Type R TCR

Rennen 2: Yann Ehrlacher (FRA) Lynk & Co 03 TCR

Rennen 3: Esteban Guerrieri (ARG) Honda Civic Type R TCR

2019:

Rennen 1: Néstor Girolami (ARG) Honda Civic Type R TCR

Rennen 2: Néstor Girolami (ARG) Honda Civic Type R TCR

Rennen 3: Gabriele Tarquini (ITA) Hyundai i30 N TCR

2018:

Rennen 1: Yann Ehrlacher (FRA) Honda Civic Type R TCR

Rennen 2: Rob Huff (GBR) Volkswagen Polo GTI TCR

Rennen 3: Gabriele Tarquini (ITA) Hyundai i30 N TCR

 

DIE BISHERIGEN „KÖNIGE“ DES WTCR

2020: Yann Ehrlacher (FRA) Cyan Racing / Lynk & Co 03 TCR

2019: Norbert Michelisz (HUN) BRC Racing Team / Hyundai i30 N TCR

2018: Gabriele Tarquini (ITA) BRC Racing Team / Hyundai i30 N TCR

 

WER SAGT WAS?

Jessica Bäckman (SWE) Target Competition / Hyundai Elantra N TCR: „Es wird Spaß machen, auf einer Strecke zu fahren, die wir bereits kennen. Ich habe gute Erinnerungen an unser erstes Rennen in der TCR Europa, welches wir 2019 auf dem Hungaroring gefahren sind. Es war ziemlich schwierig, das Auto richtig abzustimmen. Hoffentlich gelingt uns das an diesem Wochenende. Über eine Top-10-Platzierung wäre ich sehr glücklich. Nachdem ich viel Zeit im Simulator verbracht habe, freu ich mich wieder Rennen zu fahren.“

Thed Björk (SWE) Cyan Performance Lynk & Co / Lynk & Co 03 TCR:  Im vergangenen Monat im Motorland Aragon hat das Team einen fantastischen Job gemacht und mir ein Auto hingestellt, mit dem ich mein erstes WTCR-Podium 2021 einfahren konnte. Es war schwierig, vor den Audi zu bleiben. Ich freue mich sehr auf das nächste Rennen und darauf vorne wieder mitzukämpfen.

Bence Boldizs (HUN) Zengő-Motorsport-Nachwuchsakademie / CUPRA Leon Competición: „Ich bin sehr aufgeregt und kann die nächste Woche kaum erwarten. Wir müssen noch eine Lösung für das starke Untersteuern finden, dass wir momentan haben. Es wäre fantastisch, auf dem Podium zu landen. Nachdem der Hungaroring im vergangenen Jahr leer geblieben ist, wünsche ich mir, dass die Tribünen in diesem Jahr wieder voll sein werden und ich mir eine ähnlich gute Ausgangsposition wie im vergangenen Jahr erarbeiten kann. Seit 2010 bin ich jedes Jahr hierher gekommen, um mir die Rennen des WTCC anzusehen. Die Fans versprühen eine unglaubliche Kraft und Energie. Natürlich habe ich Norbi [Norbert Michelisz] und Attila [Tassi] die Daumen gedrückt. Die Fans werden die beiden auch in diesem Jahr anfeuern, doch ich hoffe, dass einige auch mir zujubeln werden.“

Gilles Magnus (BEL) Comtoyou Team Audi Sport / Audi RS 3 LMS: „Ich liebe die Strecke und Budapest auch. Die Formel 1 fährt hier nicht ohne Grund. Es ist einfach fantastisch“, sagte der Fahrer aus dem Team Comtoyou Audi Sport. „Mein erstes Rennen in der TCR Europa bin ich 2019 auf dem Hungaroring gefahren und ich habe es sofort auf das Podium geschafft. Wir wollen genauso konkurrenzfähig wie in Aragon sein, um am Ende wieder auf dem Podium zu stehen. Zusammen mit dem Team werde ich die Daten der vergangenen Jahre analysieren, und mich körperlich und mental auf das Kommende vorbereiten.“

Norbert Michelisz (HUN) BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse / Hyundai Elantra N TCR: „Das ist immer das speziellste Rennen des Jahres, egal ob es am Anfang oder am Ende der Saison ausgetragen wird. Ich mag diese Strecke und bin hier natürlich auch schon viele Runden gefahren, weshalb ich optimistisch bin, dass wir hier ein gutes Ergebnis erzielen können. Wir haben seit den Tests vor Saisonbeginn gute Fortschritte gemacht. Das Gefühl im Auto ist klasse. 30 Grad Celsius sind hier nichts ungewöhnlich. Das wird eine schwierige Aufgabe für das Auto, die Reifen und die Fahrer werden.“

Attila Tassi (HUN) ALL-INKL.DE Münnich Motorsport / Honda Civic Type R TCR: „Ich freue mich darauf, von den vielen Leuten auf den Tribünen angefeuert zu werden. Ich hoffe, dass so viele Fans wie möglich kommen können, um diese einzigartige Atmosphäre wieder spüren zu können. Die ungarischen Fans besitzen eine große Leidenschaft für den Motorsport, was sie zu den Besten macht.“

 

DIE GROSSE ZAHL: 12

Alle Fahrer verwenden den Goodyear-Eagle-F1-SuperSport-Reifen mit einer einzigen Spezifikation. Für das Wochenende in Ungarn hat jeder Fahrer zwölf Slick-Reifen für trockenes Wetter zugeteilt bekommen und kann zehn davon von früheren Veranstaltungen übernehmen. Zusätzlich stehen 16 Regenreifen zur Verfügung.

 

Der Ablauf des Wochenendes

Das Qualifying: Das WTCR-Wochenende in Ungarn beginnt mit zwei Freien Trainings, wobei FP1 45 Minuten und FP2 30 Minuten dauert, gefolgt von einem Qualifying. Dieses Qualifying ist in drei Abschnitte unterteilt (Q1, Q2 und Q3) und beinhaltet zwei Ausscheidungsrunden (Q1 und Q2). Q1 dauert 20 Minuten, wobei die schnellsten Zwölf in Q2 einziehen, wo sie zehn Minuten Zeit haben, um die fünf Plätze zu erkämpfen, die in Q3 angeboten werden. Die Fünf, die in Q3 weiterkommen, erhalten jeweils eine Runde, um die Pole-Position zu erreichen. Die Punkte werden an das Q3-Quintett nach der Skala 5-4-3-2-1 vergeben.

Die Startaufstellung: Das erste Rennen verwendet eine teilweise umgekehrte Startaufstellung, bei der die schnellsten Zehn aus Q2 in umgekehrter Reihenfolge antreten. Das bedeutet, dass der Fahrer, der Q2 auf P10 beendet, das erste Rennen von der Pole-Position aus startet, Platz neun als Zweiter und so weiter. Die Fahrer, die in Q2 auf Platz elf und Platz zwölf lagen, starten als nächstes, gefolgt von den nach Q1 ausgeschiedenen Fahrern. Die Startaufstellung für das zweite Rennen erfolgt in der kombinierten Qualifying-Reihenfolge nach Q3.

 

Die Punkte:

Die schnellsten fünf Fahrer im Qualifying erhalten wie folgt Punkte: 5-4-3-2-1

Die 15 bestplatzierten Fahrer in jedem Rennen erhalten Punkte wie folgt: 25-20-16-13-11-10-9-8-7-6-5-4-3-2-1

Das gleiche Punktesystem gilt für die FIA-Teamwertung und den FIA-Juniortitel. WTCR-Trophy-Fahrer punkten wie folgt: 10-8-5-3-1. Außerdem gibt es einen Punkt für die schnellste Qualifying-Runde plus einen Punkt für die schnellste Runde in jedem Rennen.

 

DER WTCR-MEISTERSCHAFTSSTAND VOR UNGARN

1. Jean-Karl Vernay (FRA) Engstler Hyundai N Liqui Moly Racing Team, Hyundai Elantra N TCR, 82 Punkte

2. Yann Ehrlacher (FRA) Cyan Racing Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, 74 Punkte

3. Yvan Muller (FRA) Cyan Racing Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, 67 Punkte

4. Santiago Urrutia (URY) Cyan Performance Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, 60

5. Gabriele Tarquini (ITA) BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse, Hyundai Elantra N TCR, 58

HIER klicken für die vollständige Meisterschaftswertung.

 

DIE BISHERIGEN PODIUMSBESUCHER DER WTCR-SAISON 2021

Die Top 3 des ersten WTCR-Rennens in Deutschland

1. Tiago Monteiro (PRT), ALL-INKL.DE Münnich Motorsport, Honda Civic Type R TCR, 27:18.961 Minuten

2. Yvan Muller (FRA), Cyan Racing Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, +0,514 Sekunden

3. Santiago Urrutia (URY), Cyan Performance Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, +0,746 Sekunden

Schnellste Runde: Mikel Azcona (ESP), Zengő Motorsport, CUPRA Leon Competicion, 9:01.919 Minuten, Durchschnittsgeschwindigkeit 168,5 km/h

 

Die Top 3 des zweiten WTCR-Rennens in Deutschland

1. Jean-Karl Vernay (FRA), Engstler Hyundai N Liqui Moly Racing Team, Hyundai Elantra N TCR, 26:46.689 Minuten

2. Luca Engstler (DEU), Engstler Hyundai N Liqui Moly Racing Team, Hyundai Elantra N TCR, +0,348 Sekunden

3. Néstor Girolami (ARG), ALL-INKL.COM Münnich Motorsport, Honda Civic Type R TCR, +12,479 Sekunden

Schnellste Runde: Vernay (FRA), Engstler Hyundai N Liqui Moly Racing Team, Hyundai Elantra N TCR, 8:53.608 Minuten

 

Die Top 3 des ersten WTCR-Rennens in Portugal

1. Yann Ehrlacher (FRA), Cyan Racing Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, 28:28.096 Minuten

2.  Yvan Muller (FRA), Cyan Racing Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, +1,746 Sekunden

3. Santiago Urrutia (URY), Cyan Performance Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, +3,411 Sekunden

Schnellste Runde: Yann Ehrlacher (FRA), Cyan Racing Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, 1:45.384 Minuten, Durchschnittsgeschwindigkeit 142,8 km/h

 

Die Top 3 des zweiten WTCR-Rennens in Portugal

1. Attila Tassi (HUN), ALL-INKL.DE Münnich Motorsport Honda Civic Type R TCR, 29:04.501 Minuten

2. Jean-Karl Vernay (FRA), Engstler Hyundai N Liqui Moly Racing Team, Hyundai Elantra N TCR, +1,030 Sekunden

3. Norbert Michelisz (HUN), BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse Hyundai Elantra N TCR, +1,553 Sekunden

Schnellste Runde: Tassi (HUN), ALL-INKL.DE Münnich Motorsport Honda Civic Type R TCR, 1:45.150 m, Durchschnittsgeschwindigkeit 143,1 km/h

 

Die Top 3 des ersten WTCR-Rennens in Spanien

1. Gabriele Tarquini (ITA), BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse, Hyundai Elantra N TCR, 21:23.928 Minuten

2. Mikel Azcona (ESP), Zengő Motorsport, CUPRA Leon Competitión, +1,880 Sekunden

3. Tom Coronel (NLD), Comtoyou DHL Team Audi Sport, Audi RS 3 LMS, +8,455 Sekunden

Schnellste Runde: Tarquini (ITA) BRC Hyundai N LUKOIL Squadra Corse, Hyundai Elantra N TCR, 2:07.023 Minuten, Durchschnittsgeschwindigkeit 151,4 km/h

 

Die Top 3 des zweiten WTCR-Rennens in Spanien

1. Frédéric Vervisch (BEL), Comtoyou Team Audi Sport, Audi RS 3 LMS, 28:57.708 Minuten

2. Thed Björk (SWE), Cyan Performance Lynk & Co, Lynk & Co 03 TCR, +1,191 Sekunden

3. Gilles Magnus (BEL), Comtoyou Team Audi Sport, Audi RS 3 LMS, +1,691 Sekunden

Schnellste Runde: Vervisch (BEL), Comtoyou Team Audi Sport, Audi RS 3 LMS, 2:07.588 Minuten, Durchschnittsgeschwindigkeit 150,8 km/h