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Vorschau WTCR-Rennen von Japan: Rückblick auf Monteiros Comeback

2019-10-16T06:00:02+02:00Oktober 17th, 2019|2019, WTCR-Rennen von Japan 2019|

Am 26. Oktober 2018 kehrte Tiago Monteiro heldenhaft und sehr emotional in den Rennsport zurück.

Bei einem Testunfall hatte er sich schwere Kopf- und Nackenverletzungen zugezogen, die beinahe seine Karriere beendet hätten. Nach 415 Tagen der Genesung kehrte er aber zurück.

Beim WTCR JVCKENWOOD Rennen von Japan spielten sich dann bewegende Szenen ab. Die Fahrer des von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR bildeten in der Boxengasse ein Ehrenspalier. Dann sahen sie zu, wie Monteiro im ersten Freien Training auf die Strecke ging, ehe sie dem Portugiesen auf den 5,807 Kilometer langen Kurs folgten.

Monteiro, der einen Honda Civic Type R TCR von Boutsen Ginion Racing fuhr, sagte damals live am Boxenfunk: “Nach 14 Monaten zurückzukommen, ist ein sehr emotionaler Moment für mich. Ich versuche mich auf das Training zu konzentrieren, aber ich bin voller Emotionen. Ich habe Tränen in den Augen. Der Empfang durch die gesamte WTCR-Eurosport-Familie war unglaublich. Ich habe so lange davon geträumt, und jetzt bin ich hier. Deshalb liebe ich diesen Sport und diese Meisterschaft so sehr.”

Monterios erste fliegende Runde war eine 2:16.453 Minuten. Der Ex-Grand-Prix-Pilot hatte aber bei der Reise nach Japan erklärt, dass die Leistung zweitrangig sein und vor allem die Rückgewöhnung an den WTCR wichtig sein. François Ribeiro, Chef des WTCR-Promoters Eurosport Events, war einfach froh, dass er zurück war. “Das ist ein sehr emotionaler Moment. Nicht nur für Tiago, sondern auch für alle bei Honda und die gesamte WTCR-Familie. Endlich ist er wieder da, wo er hingehört: In einem Rennauto auf der Strecke.”

Im vergangenen Monat blickte Monteiro beim WTCR-Rennen von China auf diesen besonderen Tag zurück: “Das ist der Ort, an dem ich nach meinem Unfall zurückgekehrt bin und von allen im Fahrerlager herzlich willkommen wurde. Das war sehr emotional, darauf möchte ich aufbauen.”

Sein Comeback in Suzuka sollte eine einmalige Angelegenheit bleiben. Doch nicht lange danach wurde bestätigt, dass er mit einem KCMG Honda Civic Type R TCR wieder Vollzeit in den WTCR / OSCARO zurückkehrt.

Attila Tassi, sein Teamkollege von KCMG, erinnert sich mit großer Zuneigung an Monteiros Rückkehr nach Suzuka, obwohl er in seiner Heimat Ungarn Tausende von Meilen im Fernsehen gesehen hat. “Es war selbst für mich emotional”, sagte Tassi, der damals 19 Jahre alt war und mit nur drei Anfängen seinen Namen in WTCR / OSCARO als Wildcard erhielt. “Ich hatte ihn nur einmal getroffen, einen Monat vor seinem Unfall, also war es emotional, sogar im Fernsehen. Ich erinnere mich, dass mein Vater ihn auch mag und fast geweint hat, als er ihn sah. Es war sehr schön zu sehen, wie er zurückkam. Letztes Jahr war es ein starkes Feld und er war stark im Mittelfeld, also war es gut zu sehen.”

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