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Was sagen sie? WTCR Piloten blicken auf Zandvoort

2018-05-14T11:00:39+02:00 Mai 14th, 2018|2018, WTCR Race of Netherlands 2018|

Das sagen die führenden WTCR OSCARO Piloten über den Circuit Zandvoort, Austragungsort des WTCR Rennen der Niederlande.

Tom Coronel (Boutsen Ginion Racing, im Bild): „Es ist ein sehr wichtiges und besonderes Wochenende, denn momentan gibt es in Holland viele Motorsportfans, weil Max Verstappen gerade so heiß ist. Es ist gut für unsere Meisterschaft, Teil der Jumbo Racedagen zu sein. Aber Zandvoort steht auch für gutes Racing, Überholmanöver und eine unterschiedliche Linienwahl. Ich haben auf dieser Strecke immer gute Kämpfe gesehen. Es ist eine historische Strecke, es gibt Steigungen, schnelle Kurven und natürlich Tarzan – die erste Kurve. Dort können locker drei Autos nebeneinander fahren. Und das ist nur eine Kurve, in der das möglich ist. Als Trainer in der Rennschule bin ich hier fast jeden Tag gefahren. Ich habe hier in jeder Kategorie gewonnen. Formel Ford, Opel Lotus, Formel 3, Tourenwagen, GT-Autos, es spielt keine Rolle – ich habe gewonnen. Es ist schade, dass die Strecke einen neuen Asphalt bekommen hat, denn sonst hätte ich einen Vorteil gehabt, weil ich jede Bodenwelle kannte. Im vergangenen Jahr wurde neu asphaltiert, also gibt es hier noch ein kleines Fragezeichen. Aber mein Fokus liegt in diesem Jahr auf Zandvoort. Honda Benelux wird hier eine Menge machen.“

Denis Dupont (Audi Sport Team Comtoyou/RACB National Team Pilot): „Es wird sehr eng werden. Das Racing wird hart und ziemlich aufregend. Ich bin hier schon zweimal gefahren, kenne die Strecke also ziemlich gut. Einmal habe ich gewonnen, das andere Mal lief es nach einem schlechten Wochenende nicht so gut. In Zandvoort muss man immer mit Regen rechnen, denn das passiert hier schnell, und das Wetter ändert sich ständig. Ich war im vergangenen Jahr bei den Jumbo Racedagen dabei, als Max Verstappen auch schon da war. Es waren sehr viele Leute da. Es war verrückt, aber es war auch toll, vor so vielen Zuschauern zu fahren. Ich komme aus Belgien, und wenn ich ein Heimrennen wählen müsste, dann wäre es dieses. Ich freue mich schon sehr darauf. Im März hatten wir einen Test in Zandvoort. Es regnete die ganze Zeit und war kalt, aber es war gut, um sich die Strecke noch einmal ins Gedächtnis zu rufen.“

Benjamin Lessennes (Boutsen Ginion Racing): „Zandvoort ist in diesem Jahr die einzige Strecke, auf der ich bereits eine Basis haben werde – denn alle anderen Kurse sind neu für mich. Natürlich wird das ein Vorteil sein, aber wir wissen, dass Honda hier in der Vergangenheit nicht immer zu den Schnellsten gehörte. Wir müssen also arbeiten, obwohl ich ziemlich zuversichtlich bin. Ich freue mich auf Zandvoort, denn ich kenne die Strecke. Ich mag jedoch schnelle Kurse, und Zandvoort ist keine wirklich schnelle Strecke. Weil ich die Strecke aber schon kenne, muss ich sehr fokussiert sein und darf keine Fehler machen. Es ist ein harter Job, aber ich spüre keinen Druck. Ich bin erst 18 und hier, um zu lernen, einen guten Job zu machen und das Auto von Tiago Monteiro auf der Strecke zu halten. Ich werde aber auch versuchen, es so schnell wie möglich auf das Podium zu schaffen.“

Gabriele Tarquini (BRC Racing Team): „Ich habe hier 2007 in der World Touring Car Championship gewonnen, und 1985 bin ich hier schon in der Formel 3000 gefahren. Damals war ich zum ersten Mal hier. Ich erinnere mich an die erste Kurve, Tarzan, die noch immer die gleiche ist. Aber der Rest der Strecke hat sich verändert, und ehrlich gesagt habe ich schon total vergessen, wie es 2007 hier war. Für den Rhythmus ist es gut, nach Deutschland ein Back-to-Back-Rennen und keine lange Pause zu haben. Weil es so nah ist, habe ich trotzdem die Möglichkeit, nach Hause nach Italien zu reisen, ein paar Tage mit meiner Familie zu verbringen, und dann wieder zurückzukehren und wieder loszulegen.“