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Wetter im Auge behalten: Leuchters Rat für die WTCR-Fahrer beim 24-Stunden-Rennen

2019-06-06T21:00:29+02:00Juni 6th, 2019|2019, WTCR-Rennen von Deutschland 2019|

Benjamin Leuchter rät den fünf WTCR-Piloten, die beim ADAC TOTAL 24h-Rennen auf der Nordschleife starten, auf das wechselhafte Wetter zu achten.

Nicky Catsburg, Tom Coronel, Augusto Farfus, Tiago Monteiro und Frédéric Vervisch sind die fünf Fahrer aus dem von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR, die in wenigen Tagen auf der Nürburgring-Nordschleife nicht nur beim WTCR-Rennen von Deutschland starten werden, sondern zudem auch das ADAC TOTAL 24h-Rennen an gleicher Stelle bestreiten werden.

Benjamin Leuchter hingegen, der das 24-Stunden-Rennen bereits viermal bestritten, lässt es in diesem Jahr aus, um sich ganz auf seine Einsätze im WTCR / OSCARO zu konzentrieren. Der 31-jährige Deutsche fährt für SLR VW Motorsport einen Volkswagen Golf GTI TCR.

Mit den äußeren Bedingungen auf und an der Nordschleife ist Leuchter bestens vertraut und so gibt er seinen fünf WTCR-Kollegen mit Blick auf deren Start beim 24-Stunden-Rennen einen Rat: „Das Wetter kann derart schnell umschlagen. 2016 erlebte ich auf dem Nürburgring die schlimmsten Bedingungen überhaupt. Ich lag damals an zweiter Stelle in der TCR-Klasse – nur fünf Sekunden hinter dem Spitzenreiter. Dann gab es Schneefall. Der Spitzenreiter rutschte aus und auch mir passierte das. Mein Unfall war aber nichts Besonderes. Ich schaffte es noch, langsam zur Box zurückzufahren.

Doch als ich auf die Strecke zurückkehrte, verwandelte sich der Asphalt in eine Eisbahn“, erinnert sich Leuchter und weiter: „Ich rutschte einfach nur bergab und crashte ein zweites Mal. Die Jungs haben es aber geschafft, das Auto soweit zu reparieren, dass wir das Rennen sogar auf P2 der Klasse beendet haben. Das war mit dem beschädigten Auto ziemlich cool. Das Wetter aber kann man am Nürburgring nie ernsthaft berechnen.