WIE FUELSEUROPE BEIM RENNWOCHENENDE IN FRANKREICH FÜR NACHHALTIGEN KRAFTSTOFF WIRBT

2022-05-08T10:00:01+02:00Mai 8th, 2022|2022, WTCR Race of France 2022|

Der Saisonauftakt des FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) steht ganz unter dem Motto „sauberer Sprit“. Aus diesem Grund ist „Clean Fuels for All“ beim Saisonauftakt auf dem Circuit de Pau-Ville der offizielle Titelsponsor des Rennwochenendes in Frankreich.

FuelsEurope mit Sitz in Brüssel verfolgt mit der Kampagne „Clean Fuels for All“ (zu Deutsch: Sauberer Kraftstoff für alle) die Umstellung der Ölförderung von fossilen Brennstoffen auf nicht-fossile Treibstoffe. Man will einen Plan entwickeln, der zeigt, wie die Industrie ihren Teil zur geplanten Klimaneutralität innerhalb der Europäischen Union bis zum Jahr 2050 beitragen kann.

FuelsEurope, die alle führenden europäischen Ölgesellschaften vertreten, haben 2020 die Initiative „Clean Fuels for All“ ins Leben gerufen. Das Ziel ist, kohlenstoffarme Flüssigkraftstoffe zu entwickeln, die den Verkehr dekarbonisieren. Auf diese Weise könnten alle Straßenfahrzeuge bis 2050 klimaneutral sein, während gleichzeitig genügend Kraftstoff für den Luft- und Seeverkehr zur Verfügung stehen.

Alain Mathuren, Kommunikationsdirektor bei FuelsEurope, sagte: „Wir freuen uns, das WTCR-Rennwochenende in Pau zu unterstützen. Die breite Öffentlichkeit kennt die Herausforderung nicht, mit der wir konfrontiert sind, um bis 2050 Klimaneutralität in der Europäischen Union zu erreichen. Den Menschen wird immer gesagt, die Elektrifizierung sei die Lösung. Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Es geht auch um landwirtschaftliche und fortwirtschaftliche Reststoffe, Biomasse aus Müll, Altöl, gebrauchtes Heizöl sowie um synthetische Kraftstoffe oder E-Kraftstoffe.“

Der WTCR fährt mit einem eigens für ihn entwickelten Kraftstoff von P1 Racing Fuels, der zu 15 Prozent aus erneuerbaren Anteilen besteht. Damit fahren alle 18-WTCR-Fahrzeuge an diesem Wochenende mit nachhaltigem Kraftstoff.

„P1 ist eines der kleinen Start-ups, die zeigen, dass eine 100-prozentige Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes möglich ist, und gemeinsam mit unseren Mitgliedern unterstützen wir sie in ihrem Vorhaben“, sagte Mathuren. „An diesem Wochenende sind 30.000 oder 40.000 Menschen an der Strecke und sie sehen, dass die Veranstaltung komplett auf erneuerbare Technologien ausgerichtet ist. Es ist ein starkes Signal, denn es zeigt, es wird nicht nur geredet, sondern die Technologie ist wirklich in Entwicklung. Außerdem haben wir mit Eurosport einen sehr starken Sportsender als Partner, der uns die Möglichkeit bietet, noch mehr Menschen über die Herausforderung zu informieren, vor der wir alle stehen.“