Wieso Monteiros WTCR-Magie nicht ganz für ein 24-Stunden-Triple reichte

2021-06-10T06:00:50+02:00Juni 10th, 2021|2021, WTCR Race of Germany 2021|

Seinem beeindruckenden Erfolg beim ersten WTCR-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife wollte Tiago Monteiro am vergangenen Wochenende den dritten Klassensieg in Folge beim ADAC TOTAL 24h-Rennen folgen lassen. Doch das Wetter machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Trotz einer fehlerfreien Vorstellung musste sich Monteiros Castrol Honda Racing-Auto mit Platz drei begnügen. Dichter Nebel sorgte für die längste Rennunterbrechung in der 51-jährigen Geschichte des Klassikers. Am Ende war das Rennen netto keine zehn Stunden lang.

Monteiro, der am Samstagmorgen für ALL-INKL.DE Münnich Motorsport das Auftaktrennen des FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR gewonnen hatte, und Dominik Fugel wollten mit dem von Fugel Sport eingesetzten Auto zum dritten Mal in Folge die Klasse gewinnen. Ihre Teamkollegen waren Cedrik Totz, Sieger von 2019, und ALL-INKL.COM Münnich Motorsport WTCR-Pilot Néstor Girolami.

Nach einem Tempoverstoß von Totz im Qualifying musste das Quartett von hinten starten. Die Strategie, mit ihrem von JAS Motorsport gebauten Honda Civic Type R TCR im Laufe der 24 Stunden nach vorne zu fahren, wurde durch die Unterbrechung vereitelt. So blieb am Ende Platz drei.

Girolami und Monteiros WTCR-Rivalen Luca Engstler und Jean-Karl Vernay kamen in einem Hyundai i30 N TCR auf Platz zwei ins Ziel.