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WTCR 2. Qualifying: Leuchter mit Heim-Pole in Deutschland

2019-06-20T20:30:14+02:00Juni 20th, 2019|2019, WTCR-Rennen von Deutschland 2019|

SLR-Volkswagen-Fahrer Benjamin Leuchter hat beim WTCR-Rennen von Deutschland im zweiten Qualifying seine erste DHL-Pole-Position geholt.

SLR-VW-Pilot Rob Huff wurde Zweiter vor Esteban Guerrieri, der im ersten Qualifying die DHL-Pole-Position holte.

Im Vergleich zum ersten Qualifying spielte dieses Mal das Wetter mit. Die Abstände im Feld waren extrem gering, obwohl die Nürburgring-Nordschleife 25,378 Kilometer misst.

Lokalmatador Benjamin Leuchter setzte sich mit einer Rundenzeit von 10:18,944 Minuten gegen Huff durch, dem 1,874 Sekunden von den Polesetter fehlten. Dennoch war das noch nicht die Pole-Runde!

Nicky Catsburg, der für das BRC Hyundai N LUKOIL Racing Team startet, war in seinem i30 N TCR auf den Weg, auf Rang drei ins Ziel zu kommen. Daniel Haglöf quetschte sich im PWR-Racing-Auto zwischen Catsburg und Teamkollege Augusto Farfus.

Catsburg erlebte aber einen Rückschlag: Er beschädigte seine rechte Frontaufhängung und quälte sich zur Box zurück. Er schaffte es deshalb nur auf Platz 23.

Im zweiten Teil des Qualifying zeigte der Schwede Haglöf was er kann. Mit einer 10:18,123 Minuten übernahm er die provisorische Pole-Position. Cyan-Performance-Fahrer Yann Ehrlacher war auf Rang zwei nur 0,420 Sekunden langsamer.

Jedoch wurde die Strecke immer besser, weshalb die Rundenzeiten immer schneller wurden. Haglöf fehlten letztendlich 15,636 Sekunden auf den Polesetter.

Leuchter übernahm wieder die Führung mit nur 0,083 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Huff. Die Freude währte nur kurz, weil Johan Kristoffersson als erste die Zehn-Minuten-Marke unterbot. Er brauchte nur 9:57,497 Sekunden für seine Runde. Antti Buri war noch einmal 0,206 Sekunden schneller als Kristoffersson.

Leuchter schlug aber erneut zurück: Er brannte eine optimale Runde in den Asphalt, mit der er seinen Teamkollegen Huff um 1,482 Sekunden schlug.

Guerrieri, der im ersten Qualifying auf Platz eins landete, war lange Zeit nicht in den Top 15 vertreten. Erst zum Schluss katapultierte er seinen BRC-Hyundai auf Rang drei. Norbert Michelisz und Gabriele Tarquini komplettierten die Top 5.

Mehdi Bennani sicherte sich in seinem SLR-Golf den sechsten Platz vor Frederic Vervisch, dessen Comtoyou Team den Audi S3 LMS TCR nach dem Unfall im ersten Qualifying repariert hatte.

KCMG-Fahrer Attila Tassi wurde Achter vor Buri und Kristoffersson, die die Top 10 komplettierten. Sie schafften es nicht mehr, ihre gesetzten Zeiten in der letzten Runde zu verbessern.

Das erste Rennen findet am Freitag und 15:30 Uhr statt. Das zweite und dritte Rennen folgen am Samstag um 11 und 12:20 Uhr.