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WTCR China 1. Rennen: Muller gewinnt für Lynk & Co

2019-09-14T10:14:01+02:00September 14th, 2019|2019, WTCR Race of China 2019|

Yvan Muller hat dem chinesischen Hersteller Lynk & Co den Heimsieg im ersten WTCR-Rennen von China geschenkt. Es war sein erster Sieg im Jahr 2019.

Muller, der von der DHL-Pole-Position aus ins Rennen gestartet war, verteidigte seine Führung das ganze Rennen über gegen Lokalmatador Ma Qinghua, der keinen Weg an den Lynk & Co 03 TCR vorbei fand. Der Chinese war im Alfa Romeo Giulietta Veloce TCR von Team Mulsanne unterwegs.

Der Franzose erwischte von der DHL-Pole einen guten Start, während Ma von Mikel Azcona von PWR Racing unter Druck gesetzt wurde. Der Chinese war aber schnell genug, um wieder auf den Führenden aufzuholen. Ma hing Muller die kompletten 13 Runden am Ningbo International Speedpark am Heck.

“Das war alles andere als einfach”, so Muller. “Ma hat mich sehr unter Druck gesetzt. Es gab einen Punkt, an dem ich meinen Ingenieur gefragt habe, wie lange noch zu fahren ist. Seine Antwort war sechs Runden. Ich antwortete, dass das noch eine lange Fahrt wird. Ich musste mich voll fokussieren.”

In Ningbo hat Muller seine sieglose Serie beendet. “Lynk & Co hat nur zehn Minuten entfernt seine Basis, deshalb mussten wir hier gewinnen”, sagt er.

Azcona komplettierte das Podium bei seinem Ningbo-Debüt, weil der PWR-CUPRA-TCR-Fahrer in den letzten Runden WTCR-OSCARO-Titelkandidat Norbert Michelisz hinter sich hielt. Der Fahrer von BRC Hyundai N Squadra Corse holte Platz vier, weshalb er nur noch neun Punkte hinter Spitzenreiter Esteban Guerrieri liegt.

Der Fahrer von ALL-INKL.COM Münnich Motorsport erlebte ein desaströses Rennen, weil sein Feuerlöscher im Grid losging. Deshalb musste er in seinem Honda Civic Type R TCR aus der Boxengasse starten – eigentlich war er Zwölfter. Trotzdem fuhr der Argentinier bis auf Platz 19 vor, was aber nicht für Punkte reichte.

Nicky Catsburg wurde in seinem Hyundai Fünfter. Dahinter kam Aurelien Panis im CUPRA vom Comtoyou DHL Team ins Ziel. Augusto Farfus wurde Siebter.

Johan Kristoffersson erlebte im SLR-Volkswagen eine schwierige erste Runde. Er wurde von Platz fünf auf Rang acht gespült, auf dem er das Rennen auch beendete. Niels Langeveld wurde im Comtoyou-Team-Audi Neunter vor Rob Huff im SLR-VW, der die Top 10 komplettierte. Der Brite kämpfte sich von Platz 16 auf Rang zehn vor.

Frederic Vervisch (Comtoyou Team Audi Sport) wurde Elfter. Das Trio bestehend aus Fahrern für Lynk & Co kam dahinter ins Ziel. Priaulx musste seine Teamkollegen Thed Björk und Yann Ehrlacher noch vorbeilassen. Nestor Girolami holte auf Rang 15 den letzten Punkt.

Der erste WTCR-OSCARO Champion Gabriele Tarquini und PWR-Pilot Daniel Haglöf waren die einzigen Fahrer, die nicht ins Ziel kamen. Beide mussten nach Runde eins in die Box fahren, Haglöf hatte Schaden an der Front seines Autos.

Am Sonntag startet das WTCR-Rennen von China um 9 Uhr Ortszeit ins zweite Qualifying.