News

WTCR-Fahrer starten auf dem Eis

2019-01-12T15:30:56+01:00 Januar 10th, 2019|2019|

Aurelien Panis, Nathanael Berthon und Aurelien Comte starten im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup. Die WTCR-Fahrer werden im Winter in der Trophee Andros um den Sieg kämpfen. Am kommenden Wochenenden (11. bis 12. Januar) werden sie in der Elite-Pro starten, die Panis anführt.

Nach zwei Renntagen führt der Franzose, der den Audi von Comtoyou in der ersten WTCR-Saison gefahren ist, die Gesamtwertung mit 180 Punkten an. Berthon ist mit 143 Siebter und Comte mit 125 Zählern Neunter.

Panis und Berthon können bereits auf Erfahrungen im Eis-Rennsport zurückgreifen. Comte ist hingegen ein Rookie in der Trophee Andros. Er erzählt Silvia Magyar von Motorzaj.hu, wie es bisher gelaufen ist und wie es ist, die Disziplin zu wechseln.

„Die Autos sind wirklich einzigartig und deshalb kann man sie mit keinem anderen Fahrzeug vergleichen“, sagt Comte, der sein Peugeot 308TCR von DG Sport Competition gegen ein Peugeot 3008 von Pussier Automobiles getauscht hat. „Die Autos hier sind Prototypen mit Vierradlenkung und -antrieb. Wir müssen genau darauf achten, wie sich die Strecke verändert und entwickelt. Wenn wir fahren, ist die Strecke jedesmal anders.“

Comte holte auf seinem Weg zum elften WTCR-Gesamtrang einen Sieg und fünf zweite Plätze. Er fügt hinzu: „Ich habe es gar nicht abwarten können, loszulegen. Trotzdem hatte ich einige Sorgen. Ich war aber auch neugierig, weil ich über die Serie nichts wusste.“

Vor der Weihnachtspause erlebte Comte in Andorra ein schwieriges Wochenende. Sein Teamkollege Stephane Ventaja beschädigte den Motor des 3008, den sich die beiden Rennfahrer teilen. Deshalb konnte Comte nicht am Superfinale teilnehmen, obwohl er qualifiziert war.

„Für den zweiten Tag hat das Team eine Strategie sowohl für den zweiten Qualifikationslauf als auch für die Super-Pole ausgearbeitet“, erklärt Comte. „Wir haben den ersten Qualifikationslauf geopfert, indem wir auf alten Reifen gestartet sind. So konnte ich die Strecke besser kennenlernen. Im zweiten Lauf sind wir dann mit neuen Reifen unterwegs gewesen. Benjamin Riviere hat mir Tipps gegeben und mir geholfen, weiter nach vorne zu kommen. Nach einem Unfall in der Elite-Kategorie war leider der Motor hinüber.“