News

WTCR: Fünf Fragen an Andy Priaulx

2019-08-24T14:24:04+02:00August 17th, 2019|2019, WTCR Race of China 2019|

Wenn der von OSCARO präsentierte FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR vom 13. bis 15. September zum WTCR-Rennen in Ningbo gastiert, wird Andy Priaulx einer von vier Fahrern eines Lynk & Co. sein.

Im sechsten Teil von “WTCR Fast Five” drückt der dreimalige FIA Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx seine Bewunderung für Jim Clark aus, er schwärmt vom Mount Panorama Circuit in Bathurst und von der Karriereentwicklung seines Sohnes Sebastian.

Mit welchen Fahrern würdest du gerne das Podest nach einem Rennen teilen?
Ich hätte gerne die Chance gehabt, ein Podium mit Jim Clark, Ayrton Senna und Nigel Mansell zu teilen. Das wären ganz besondere Leute, mit denen man ein Podium teilen könnte. Mansell hat mich in meiner Jugend sehr inspiriert. Er war ein sehr angriffslustiger Rennfahrer.

Warum hast du für deine erste Saison im WTCR OSCARO die Startnummer 111 gewählt?
Um die drei Weltmeistertitel zu feiern. Ich mag Nummer 1 nicht und Thed [Björk] hatte schon die 11 gewählt. Also sagten wir, lass es uns mit der 111 versuchen. Glücklicherweise haben wir sie bekommen. Mir gefällt diese Nummer.

Wenn du könntest, welche Strecke würdest du als elfte in den WTCR-Kalender aufnehmen?
Bathurst, weil es halb Macao und halb Spa ist. Es sind einfach zwei großartige Rennstrecken in einer. Es wäre großartig, dort ein WTCR-Rennen zu fahren.

Hast du ein Ritual vor dem Rennen?
Früher ja, aber mittlerweile denke ich, dass es ein Zeichen von Schwäche ist, wenn man außerhalb des Autos all diese verrückten Dinge tun muss. Ich bereite mich einfach auf eine angenehme, ruhige und konzentrierte Art und Weise vor.

Wie sieht deine Zukunft aus, wenn du dich entscheidest, eines Tages nicht mehr zu fahren?
Die Alternative zum Rennsport ist zu hässlich, um sie überhaupt in Betracht zu ziehen. Ich bin aber mit meiner Familie sehr beschäftigt. Mein Sohn stellt sich richtig gut an. Ich weiß, dass Väter ihre Söhne im Rennsport nicht unter Druck setzen sollen, aber ich kann seine Fortschritte zumindest verfolgen und ich genieße es zu sehen, wie er ohne Druck Erfolg hat. Ich werde dem Motorsport wohl immer irgendwie verbunden bleiben, ganz einfach, weil ich schon so lange dabei bin und sehr viel Erfahrung habe. Diese Erfahrung würde ich gerne mit anderen Fahrern oder mit einem Team teilen. Für mich wird es immer eine Aufgabe geben.