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WTCR: Fünf Fragen an Frederic Vervisch

2019-09-01T18:00:29+02:00September 1st, 2019|2019, WTCR Race of China 2019|

Frédéric Vervisch ist in diesem Jahr der einzige Belgier, der im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR antritt. Vor dem WTCR-Rennen von China stellt sich der Comtoyou Team Audi Sport-Fahrer unseren WTCR Fünf Fragen.

Hast du eine besondere Rennvorbereitung?
„Die hatte ich, als ich jünger war. Aber ich wollte nicht, dass irgendwann der Gedanke aufkommt, dass etwas schief geht, wenn ich das nicht mache. Ich will unter allen Umständen gut sein. Wenn Angélique [Detavernier] bei den Rennen ist, machen wir zusammen ein paar Aufwärmübungen.“

Wenn du zwei Fahrer aus jeder Kategorie und jeder Ära auswählen könntest, die neben dir auf dem Podium deiner Träume stehen sollen, wer wäre das?
„Fernando Alonso wegen all dem, was er gemacht hat. Zu ihm habe ich immer aufgeblickt. Es wäre auch cool gewesen, einmal mit Michael Schumacher auf einem Podium zu stehen.“

Welche Geschichte gibt es hinter der Startnummer auf deinem Audi RS 3 LMS?
„Die 22 war vergangenes Jahr meine Nummer, und ich hatte ein gutes Jahr. Außerdem war es die einzig verfügbarer, die ich im Sinn hatte, also habe ich sie behalten.“

Wenn du den WTCR / OSCARO-Kalender um eine elfte Strecke ergänzen könntest, welche wäre das?
„Bathurst. Das ist wie ein kleiner Nürburgring, sehr schnell, andererseits aber auch eine Art Stadtkurs. Dort werden Fehler bestraft, das gefällt mir. Außerdem gäbe es dort coole Rennen, denn es gibt lange Geraden, auf denen man überholen kann.“

Was willst du tun, wenn du mit dem Rennfahren aufhörst?
„Daran denke ich noch nicht, ich hoffe, dass ich noch sehr lange fahren kann. Gabriele Tarquini ist ein gutes Beispiel dafür, dass man auch in höherem Alter noch sehr konkurrenzfähig sein kann. Wenn mir das auch so gelingt, habe ich noch mindestens 20 Jahre vor mit. Auf jeden Fall möchte ich dem Motorsport erhalten bleiben, denn er macht mich glücklich.“