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WTCR: Fünf Fragen an Jean-Karl Vernay

2019-08-15T18:00:35+02:00August 15th, 2019|2019, WTCR Race of China 2019|

Wenn der von OSCARO präsentierte FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR Mitte September mit dem WTCR-Rennen von China weitergeht, will Jean-Karl Vernay weitere Siege einfahren.

Im vierten Teil von “WTCR Fast Five” stellt sich Jean-Karl Vernay vom Leopard Racing Team Audi Sport ungewöhnlichen Fragen zu seinem Privatleben. Auf der Strecke will der Franzose beginnend mit dem WTCR-Rennen von China in Ningbo (13. bis 15. September) an seine Erfolge aus der Saison 2018 anknüpfen.

Gibt es eine spezielle Routine, die du vor jedem Rennen durchziehst?
Nun, ich mache meine [körperlichen] Übungen. Und ich bin sehr abergläubisch, vor allem, was meine Helme betrifft. Ich fuhr eine Zeit lang mit einem mexikanischen Design mit einem Totenkopf. Das hat aber nicht funktioniert, weshalb ich jetzt ein anderes Helmdesign fahre. Ich hoffe, damit schneller zu sein. Als ich jünger war, verfolgte ich mit Begeisterung Skispringen im Fernsehen. Den Österreicher Andreas Goldberger fand ich klasse, weil er vor jedem Sprung irgendwas Verrücktes durchzog. Das habe ich mir abgeschaut, denn ich war ein Fan von ihm.

Wenn du dein Traumpodium eines Rennes wählen könntest, welche beiden Fahrer würden neben dir stehen?
Kévin Estre und Loïc Duval. Beide sind gute Freunde von mir. Kévin wuchs im selben Gebäude, in derselben Etage, wie ich auf. Seine Mutter ist die Patentante meiner Schwester und ich war Trauzeuge bei seiner Hochzeit. Loïc wiederum hat mir in meiner Zeit in Japan sehr geholfen. So etwas kommt nicht alle Tage vor. Daher wäre es fantastisch, mit ihnen zusammen das Podest, oder einfach mal ein Cockpit, zu teilen.

Welche Pläne hast du für die Zeit nach dem Ende deiner Rennfahrerkarriere?
Ich lebe ein ziemlich cooles Leben. Ich übe meinen Traumjob aus, denn schon als Vierjähriger wollte ich Rennfahrer werden. Wenn alles gut läuft, hat man auch recht viel Freizeit. Diese verbringe ich mit Golfspielen und diversen geschäftlichen Dingen. Ehrlich gesagt sehe ich mich aber nicht so lange fahren wie Gabriele [Tarquini]. Ich denke, irgendwann werde ich wohl etwas anderes machen. Hoffentlich werde ich eines Tages eine Familie mit Kindern haben. Dann müssten die ständigen Reisen sowieso aufhören.

Wenn du könntest, welche Rennstrecke würdest du als elfte in den WTCR-Kalender aufnehmen?
Ich persönlich mag Pau. Aber auch Monza würde mir Spaß machen. Wir brauchen Überholmanöver und mit dem Audi würde ich dort wohl ganz gut aussehen.

Warum hast du dich für die 69 als persönliche Startnummer entschieden?
In Frankreich ist der Bezirk Lyon der 69. und ich bin ein Lyoner durch und durch. Wenn es um Fußball geht, streite ich mich seit jeher mit Freunden und Familie, wer besser ist: Lyon oder Saint Etienne. Ich bin stets für Lyon und da dachte ich, dass die 69 als Startnummer eine gute Möglichkeit ist, diesen Standpunkt zu unterstreichen.