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WTCR-Pilot Ma: Die Nordschleife vergisst man nie

2019-06-15T06:00:22+02:00Juni 15th, 2019|2019, WTCR-Rennen von Deutschland 2019|

Obwohl er seit vier Jahren nicht mehr auf der Nürburgring-Nordschleife gefahren ist, sind die Erinnerungen von WTCR / OSCARO-Pilot Qing-Hua Ma (Team Mulsanne) an die legendäre Strecke in Deutschland noch frisch.

Der Chinese Ma nahm 2015 als Werksfahrer von Citroën am ersten WTCC-Rennen von Deutschland teil. Nachdem er im ersten Rennen Fünfter geworden war, schied er im zweiten Lauf nach einem spektakulären Unfall aus.

In der nächsten Woche kehrt er mit einem Alfa Romeo Giulietta Veloce TCR von Romeo Ferraris auf die Nordschleife zurück.

„Ich weiß es noch als wäre es gestern“, sagt der 31-Jährige. „Sobald man einmal ein Gespür für die Nordschleife entwickelt hat, vergisst man das nicht mehr. Ich habe gehört, dass es neuen Asphalt und neue Randsteine gibt, also schauen wir mal. Die Streckenführung ist dieselbe, was im Training wichtig sein wird. Ich freue mich darauf und bin gespannt, wie unser Auto auf dieser schwierigen Strecke sein wird, denn mit einem TCR-Auto bin ich dort noch nie gefahren.“

Eine der Lektionen, die Ma 2015 bei den Rennen gelernt hat, lautet: Konzentration aufs Wesentliche.

„Bei dieser langen Runde muss man konzentriert bleiben, wenn man ans Limit geht“, sagt der frühere Formel-1-Test- und -Ersatzfahrer. „Die Bedingungen, die Temperaturen und das Grip-Niveau ändern sich ständig. Sobald man einmal ein Gespür für die Nordschleife entwickelt hat, vergisst man das nicht mehr.“

Im vergangenen Monat gelang Ma beim dritten Rennen in der Slowakei sein erster Sieg im von OSCARO präsentieren FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR.