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WTCR Qualifying 2: Michelisz sichert sich dritte DHL Pole-Position

2018-07-14T16:57:18+02:00Juli 14th, 2018|2018, WTCR Rennen der Slowakei 2018|

Norbert Michelisz lag am Samstag beim zweiten Qualifying der WTCR-Rennen der Slowakei in allen drei Sessions vorne und stürmte so zu seiner dritten DHL Pole-Position im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR.

Der Ungar war der letzte, der im Einzelzeitfahren Q3 der Top 5 auf die Strecke ging und fuhr in seinem BRC Racing Team Hyundai i30 N TCR eine Zeit von 2:10.340 Minuten. Damit verdrängte er Aurélien Comte von DG Sport Compétition um 0,237 Sekunden auf Rang zwei.

Michelisz will nun am Sonntagmittag seine DHL Pole-Position in seinen ersten Sieg in dieser WTCR OSCARO Saison ummünzen.

„Zunächst einmal muss ich ein großes Dankeschön ans Team sagen“, sagt er. „Seit dem ersten Training gestern Morgen war es nicht einfach, aber wir waren immer sehr zuversichtlich. Nach dem ersten Rennen haben wir gute Informationen über ein gutes Renn-set-up. Aber es wird alles auf den Start ankommen.“

Michelisz zeigte eine souveräne Vorstellung und führte schon in Q1 das Klassement an, nachdem er Pepe Oriola, den Sieger des ersten Rennens, kurz vor Ende von der Spitze verdrängt hatte. Oriolas Team OSCARO by Campos Racing Teamkollege John Filippi verbesserte sich ebenfalls in den Schlussminuten und sprang auf Platz drei. Comte, Yvan Muller und Norbert Nagy komplettierten zu diesem Zeitpunkt die Top 6.

Wie immer blieb nach Q1 mehr als die Hälfte des Feldes enttäuscht zurück, denn nur die besten zwölf kommen in Q2. Einer der Spitzenfahrer, die den Cut verpassten, war der frustrierte Yann Ehrlacher, der von Benjamin Lessennes auf Platz 13 verdrängt worden war.

Thed Björk kam mit seinem YMR Hyundai i30 N TCR als 19. ebenfalls nicht weiter. „Ich habe alles gegeben, aber die Zeit kam einfach nicht“, stöhnt der Schwede, der sich über seinen Rückstand auf Teamkollege Yvan Muller wunderte.

Fabrizio Giovanardi hatte sich nach Platz fünf im ersten Rennen mit seinem Team Mulsanne Alfa Romeo Giulietta TCR mehr als Position 15 erhofft und landete sogar einen Platz hinter seinem neuen Teamkollegen Kevin Ceccon.

Auch in Q2, das über den Einzug in das Einzelzeitfahren Q3 der Top 5 entscheidet, legte Michelisz das Tempo vor. Neben dem Ungarn kamen Filippi, Muller und Esteban Guerrieri von ALL-INKL.COM Münnich Motorsport in Q3.

Oriola verpasste als Sechster den Cut ebenso wie Frédéric Vervisch, Lessennes und der überraschend langsame Gabriele Tarquini.

Auf Position zehn fuhr Norbert Nagy von Zengő Motorsport. Damit wird der Ungar mit seinem Cupra TCR heute Abend in der umgekehrten Startaufstellung des zweiten Rennens auf der DHL Pole-Position stehen. Nathanaël Berthon wurde 11., Jean-Karl Vernay, der im ersten Rennen auf Platz zwei gefahren war, enttäuschte mit Position zwölf.

Guerrieri war der erste, der in Q3 auf die Strecke ging, aber nach einer verpatzten Runde legte der Argentinier die Messlatte mit seinem Honda nur auf 2:11.078 Minuten. Muller kam als nächster, und alle erwarteten, dass die französische Tourenwagen-Legende Guerrieris Zeit locker schlagen würde. Nach einem schwachen Schlusssektor verpasste er die Marke des ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Hondas aber um 0,022 Sekunden.

Nun hatte Filippi eine gute Chance, Guerrieri und Muller zu schlagen. Unter dem Druck von Q3 machte der Franzose aber Fehler und war langsamer als die beiden.

Als Comte seine Runde startete, wusste er, dass ein Platz in der ersten Startreihe von Rennen 3 in Reichweite war. Diesen sicherte er sich in seinem PEUGEOT mit einer Zeit, die 0,501 Sekunden schneller als die von Guerrieri war.

Würde Michelisz diesen Wert schlagen können? Im ersten Sektor war er 0,006 Sekunden langsamer als Comte, im zweiten dann aber 0,2 Sekunden schneller. Am Ende stand die DHL Pole-Position für ihn zu Buche. Er und Comte werden im dritten Rennen aus Reihe eins, Guerrieri und Muller aus Reihe zwei starten.

Der zweite Lauf der WTCR-Rennen der Slowakei mit der umgekehrten Startaufstellung findet am Samstagabend um 19:00 Uhr statt, Rennen 3 folgt am Sonntagmorgen um 11:45 Uhr.