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WTCR Qualifying: Guerrieri holt in Deutschland die Pole-Position

2019-06-20T18:39:34+02:00Juni 20th, 2019|2019, WTCR-Rennen von Deutschland 2019|

Esteban Guerrieri hat sich im ersten Qualifying des WTCR-Rennens von Deutschland die DHL-Pole-Position gesichert. Die Session fand nach starken Regenfällen in der Eifel auf nassem Untergrund statt.

Guerrieri war nach den ersten Runden in seinem Honda Civic am schnellsten. Er umrundete den Kurs in 10:30,955 Minuten. Guerrieri war damit 6,032 Sekunden schneller als Norbert Michelisz, der für BRC Hyundai N Squadra Corse ins Steuer greift. Dahinter landete sein Teamkollege Nestor Girolami.

Der Belgier Frederic Vervisch wurde für das Comtoyou Team Audi Sport Vierter, während Thed Björk für Cyan Racing Lynk & Co die Top 5 abrundete.

Der Brite Rob Huff und der Schwede Johan Kristoffersson waren in den Trainings am Morgen am schnellsten. Sie landeten im Qualifying für SLR VW Motorsport und SLR Volkswagen nur auf den Plätzen neun und zwölf.

Alle Fahrer kamen an die Box, um sich einen frischen Satz Regenreifen abzuholen, da es immer feuchter wurde, obwohl kein neuer Regen auf die Strecke niederprasselte.

Die Session musste mit einer „Code 60“ unterbrochen werden, da Mikel Azcona in seinem CUPRA Leon TCR von PWR Racing auf der 25,378 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife zum Stehen kam.

Deshalb gab es auch keine Rundenzeitenverbesserungen mehr. Guerrieri beschrieb die Bedingungen als „die schlimmsten, die er je erlebt hat“. In den letzten Minuten versuchten die Fahrer mit zwei Slicks und zwei Regenreifen alles, um noch die Pole-Position zu holen.

Als noch etwas mehr als vier Minuten zu fahren waren, wurde die Strecke wieder freigegeben. Viele Fahrer versuchten, ihre Rundenzeiten noch zu verbessern.

Dann wechselte das Wetter dramatisch: SLR-Volkswagen-Pilot Benjamin Leuchter rutschte in der Haarnadelkurve des GP-Kurses weg. Team-Mulsanne-Pilot Kevin Ceccon hatte mit Aquaplaning zu kämpfen. Vervisch krachte in die Mauer, als er sich in seinem Audi RS3 LMS TCR verbremste.

Deshalb konnte kein Fahrer mehr eine vernünftige schnelle Runde in den Asphalt brennen. WTCR-Tabellenführer Guerrieri wird am Freitag von der Pole in das erste Rennen starten – vor Michelisz und Girolami.

Vervisch ist trotz seiner späten Kollision Vierter vor Björk und Yvan Muller von Cyan Racing Lynk & Co.

Jean-Karl Vernay, der für Leopard Racing Team Audi Sport ins Steuer greift, wurde Siebter vor Yann Ehrlacher, Huff und Leuchter, die die Top 10 komplettierten.

Das erste Rennen findet am Freitag um 17:30 Uhr statt. Das zweite Qualifying ist heute um 19:30 Uhr geplant.