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WTCR Renn-Rückblick: #1 Marokko

2018-08-14T09:33:24+02:00August 16th, 2018|2018, WTCR Afriquia Race of Morocco 2018|

Während der von OSCARO präsentierte FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR in der Sommerpause ist, blicken wir auf das Geschehen bei den bisherigen Rennen zurück. Los geht es mit dem Saisonauftakt, den WTCR AFRIQUIA Rennen von Marokko.

Das Wochenende im Schnelldurchgang
*Ein italienischer Hyundai-Pilot siegt zweimal und führt die Meisterschaft nach dem ersten Wochenende an
*Vernay gewinnt ein dramatisches Rennen 2, bei dem fünf verschiedene Marken auf den ersten fünf Plätzen landen
*Lokalmatador Bennani landet in Marrakesch auf Rang zwei
*Im dritten Rennen stehen drei Weltmeister auf dem Podium

Bericht über das Wochenende
Der von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR startete mit einem spannenden Wochenende auf den Straßen von Marrakesch (7. und 8. April) in seine erste Saison, bei dem Gabriele Tarquini ein Doppelsieg gelingt.

Nach seinem Sieg im ersten Rennen wandelte der Italiener mit seinem BRC Racing Team Hyundai i30 N TCR auch die DHL Pole-Position in Rennen drei in einen Sieg um. Hinter ihm kamen mit Yvan Muller und Thed Björk zwei weitere Weltmeister ins Ziel.

Der viermalige Tourenwagen-Weltmeister Muller war neben Tarquini aus der ersten Reihe gestartet, kam aber schlecht weg und zog nach links, um Norbert Michelisz (BRC) zu blockieren. Dadurch konnte Björk in der ersten Kurve auf Rang zwei nach vorne fahren. Diesen verlor der Schwede später, nachdem er versehentlich die Zündung ausgeschaltet hatte. Wie durch ein Wunder verlor er nur eine Position an Muller.

Zuvor hatte Jean-Karl Vernay in seinem Audi Sport Leopard Lukoil Team Audi RS 3 LMS das zweite Rennen mit der umgekehrten Startaufstellung gewonnen. Der Franzose hielt Lokalmatador Mehdi Bennani hinter sich, der zur Freude seiner Fans mit seinem Sébastien Loeb Racing Volkswagen Golf GTI auf das Podium fuhr. Pepe Oriola, der auf der Pole gestanden hatte, wurde Dritter. Rang vier für ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Honda Fahrer Yann Ehrlacher und Rang fünf für Björk bedeutete, dass Autos von fünf verschiedenen Marken unter den Top 5 vertreten waren.

Das sagte der Sieger
“Ich kenne mein Kind”, scherzte Tarquini, der bei der Entwicklung des Hyundai i30 N TCR eine Schlüsselrolle gespielt hatte, nach Rennen 1. “Ich habe mein Kind beim Start angetrieben, denn ich wusste, dass der Start der Schlüssel sein wird. Das ist ein guter Sieg, vor allem, weil ich der Älteste bin. Sie reden davon, dass ich in Rente gehen soll, aber ich lerne immer noch dazu und habe Spaß am Rennfahren. Ich glaube ich träume, ich führe die Meisterschaft an!”

Die Ergebnisse im Überblick
DHL Pole-Position Rennen 1: Thed Björk (SWE) Hyundai i30 N TCR
Sieger Rennen 1: Gabriele Tarquini (ITA) Hyundai i30 N TCR
Schnellste Rennrunde Rennen 1: Gabriele Tarquini (ITA) Hyundai i30 N TCR
DHL Pole-Position Rennen 2: Pepe Oriola (ESP) Cupra TCR
Sieger Rennen 2: Jean-Karl Vernay (FRA) Audi RS 3 LMS
Schnellste Rennrunde Rennen 2: Jean-Karl Vernay (FRA) Audi RS 3 LMS
DHL Pole-Position Rennen 3: Gabriele Tarquini (ITA) Hyundai i30 N TCR
Sieger Rennen 3: Gabriele Tarquini (ITA) Hyundai i30 N TCR
Schnellste Rennrunde Rennen 3: Gabriele Tarquini (ITA) Hyundai i30 N TCR
TAG Heuer Best Lap Trophy: Gabriele Tarquini (ITA) Hyundai i30 N TCR
TAG Heuer Most Valuable Driver: Gabriele Tarquini (ITA) Hyundai i30 N TCR