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WTCR Rennen 1: Guerrieri siegt für Honda

2019-10-26T11:35:51+02:00Oktober 26th, 2019|2019, WTCR-Rennen von Japan 2019|

Esteban Guerrieri fuhr von der DHL Pole-Position im ersten Lauf des WTCR JVCKENWOOD Rennen von Japan zum Sieg und eroberte damit die Gesamtführung im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR zurück.

Der ALL-INKL.COM Münnich Motorsport-Fahrer bescherte Honda damit auf dem 2,243 Kilometer langen Ostkurs von Suzuka einen Heimsieg. Zweiter wurde Niels Langeveld von Comtoyou Team Audi Sport, Dritter Tiago Monteiro von KCMG.

„Das ist einer meiner besten Siege“, sagte Guerrieri. „Der war aus vielerlei Gründen wichtig. Ich danke allen, die an diesem Projekt beteiligt sind.“

Nach dem Start griff Comtoyou Team Audi Sport-Fahrer Frédéric Vervisch Guerrieri außen in Kurve 1 und 2 an, wodurch sein Teamkollege Langeveld innen die Führung übernam. In Runde zwei machte der Niederländer in der letzten Kurve aber einen Fehler. Dadurch übernahm Guerrieri wieder die Führung, die er nicht mehr abgab.

„Es war intensiv“, sagte der Rennsieger. „Die Audis waren leichter und auf der Geraden schneller. Nach dem Start haben die Räder von meinem Auto die von Vervischs berührt, aber der Honda ist wie ein Traktor und so robust. Langeveld ging innen durch in Führung, machte dann aber einen Fehler. Danach konnte ich das Rennen kontrollieren.“

Weniger glücklich verlief das Rennen für Vervisch, der seinen dritten Platz in Runde 7 verlor. Trümmerteile hatten sich zwischen Bremszange und Rad verklemmt. Dadurch wurde die Felge durchgeschleift, ein Safety-Car war die Folge.

In Runde 10 wurde das Rennen neu gestartet. Guerrieri führte vor Langeveld und Monteiro. Der war aufgrund einer Startplatzstrafe nach dem Qualifying anstatt von der DHL Pole-Position von Startplatz vier aus ins Rennen gegangen.

In Runde 14 hatte Audi erneut Pech. Der beeindruckende Wildcard-Starter musste seinen Audi Team Hitotsuyama RS 3 LMS wegen eines Defekts an den Schaltwippen abstellen.

Das Rennen endete nach einen heftigen Unfall zwischen Andy Priaulx und Nicky Catsburg hinter dem Audi R8 Safety-Car. Der Cyan Performance Lynk & Co-Fahrer wehrte sich in Kurve 1 gegen Catsburg vom BRC Hyundai N LUKOIL Racing Team. Der Hyundai i30 n TCR berührte den Lynk & Co. Priaulx schoss über das Kiesbett und schlug hart in die Streckenbegrenzung ein. „Er hat mich abgeschossen“, sagte ein aufgebrachter Priaulx am Boxenfunk.

Hinter den Top 3 kam Thed Björk von Lynk & Co auf Rang vier ins Ziel. Es folgten Johan Kristofferson von SLR Volkswagen, der Leopard Racing Team Audi Sport-Fahrer Jean-Karl Vernay im Kampf um Platz fünf hinter sich hielt.

Gabriele Tarquini wurde Siebter vor dem Team Mulsanne Alfa Romeo Giulietta Veloce TCR-Duo Kevin Ceccon und Qing-Hua Ma. Volkswagen-Pilot Rob Huff von Sébastien Loeb Racing driver komplettierte die Top 10. Dahinter kamen Yvan Muller, Yann Ehrlacher, der vor dem Rennen in der Gesamtwertung führende Norbert Michelisz, Catsburg und Aurélien Panis als bester CUPRA-Fahrer ins Ziel.

Muller fuhr von Startplatz 25 auf elf nach vorne, während Michelisz, sein Rivale auf der #RoadToMalaysia, nach Platz 13 die Meisterschaftsführung verlor.

Lauf 2 des WTCR JVCKENWOOD Rennen von Japan findet am Sonntagmorgen um 10:00 Uhr Ortszeit statt, Rennen 3 folgt um 11:30 Uhr.